Die Zirbeldrüse: Kleines Organ mit großer Wirkung

Die Zirbeldrüse ist nur wenige Millimeter groß, aber sie steuert wichtige Prozesse im menschlichen Körper. Mithilfe des Hormons Melatonin lenkt die Zirbeldrüse die innere Uhr des Menschen und damit die zirkadiane Rhythmik. Melatonin spielt außerdem eine wichtige Rolle für das Immunsystem und ist damit besonders für Patienten mit Autoimmunerkrankungen interessant. Informieren Sie sich hier umfassend über die Bedeutung der Zirbeldrüse für das Immunsystem.

Die Zirbeldrüse Kleines Organ mit großer Wirkung

Was ist die Zirbeldrüse?

Bei der Zirbeldrüse (1) handelt es sich um eine bis zu acht Millimeter lange und fünf Millimeter dicke, endokrine Drüse, die bei Erwachsenen ungefähr 0,1 Gramm wiegt. Eine endokrine Drüse gibt die von ihr hergestellten Substanzen direkt ins Blut an.

Die Zirbeldrüse, auch Glandula pinealis oder Epiphyse genannt, liegt direkt am Epithalamus an, einem Teil des Zwischenhirns. Gemeinsam mit der Zirbeldrüse steuert dieser Teil des Gehirns den Schlaf-Wach-Rhythmus.

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Trotz ihrer kleinen Größe und ihres geringen Gewichts ist die Zirbeldrüse enorm wichtig für die Funktion des Körpers. Der Grund: Die Zirbeldrüse übernimmt die Synthese von Melatonin. Sie besteht hauptsächlich aus den Pinealozyten, sekretorischen Zellen und Gliazellen, die Nervenzellen stützen und elektrisch isolieren.

Die Zirbeldrüse stellt Melatonin aus Serotonin her. Das Hormon Melatonin hat enorme Bedeutung für den menschlichen Körper. Es wird auch Hormon der Dunkelheit (2) genannt, weil das Licht die Synthese von Melatonin steuert, sowie „Schlafhormon“.

Was macht die Zirbeldrüse?

Die Zirbeldrüse bestimmt in erster Linie, wie gut wir schlafen und wie es um unseren Tag-Nacht-Rhythmus bestellt ist. Lichtempfindliche Zellen (3) im Auge melden die Intensität und Komposition des einfallenden Lichts an das Gehirn weiter.

Wenn es dunkel wird, stellt sie verstärkt Melatonin her. Wenn es dämmert, fährt die Zirbeldrüse die Melatoninproduktion zurück. Dieses Hormon macht uns nicht nur müde, sondern beeinflusst zahlreiche Organe im gesamten Körper und das Immunsystem.

Schwierige Messung – Wie viel Melatonin ist normal?

Tagsüber gilt ein durchschnittlicher Melatoninspiegel von 10 pg pro ml Blut als normal. Das ist rund ein Zehntel der nächtlichen Melatoninmenge. Ein Pikogramm ist der milliardste Teil eines Milligramms.

Eine kalifornische Studie (4) hat 2013 gezeigt, dass Rauchen die Melatoninproduktion drosselt, während die dunklen Wintertage den Melatoninspiegel leicht erhöhen können. Zwischen zwei und fünf Uhr nachts ist die Melatoninkonzentration demnach am höchsten.

Schwierig ist dabei jedoch die Messmethode: Die nächtliche Abnahme von Blutproben oder die Entnahme einer Speichelprobe in der Nacht unterbrechen den Schlaf und stören somit den Schlafrhythmus. Eine Analyse des Morgenurins kann ebenfalls Aufschluss über den Melatoninspiegel geben. Die bereits erwähnte Studie empfiehlt deshalb, verschiedene Messmethoden miteinander zu kombinieren.

Wie viel Melatonin entsteht im Darm?

Geringe Mengen dieses Hormons entstehen interessanterweise direkt im Auge. Auch der Darm stellt Melatonin her. Allerdings ist noch unklar, wie viel Melatonin im Verdauungstrakt entstehen. Tatsächlich befindet sich der größte Teil des im Körper vorhandenen Melatonins im Verdauungssystem (5), etwa 400 Mal mehr als in der Zirbeldrüse.

Wenn diese tagsüber kein Melatonin produziert, scheint der Darm die Herstellung dieser wichtigen Substanz zu übernehmen. Bewiesen (6) ist das allerdings erst in Tierversuchen. Außerdem ist nicht bekannt, ob im Darm hergestelltes Melatonin auch systemisch – im ganzen Körper – wirken kann.

Unbestritten dagegen ist mittlerweile die große Bedeutung von Melatonin für das Immunsystem:

Melatonin und das Immunsystem

Wie das Melatonin das Immunsystem beeinflusst, wird immer besser erforscht:

Das Immunsystem unterliegt circadianen Rhythmen, ist also zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten unterschiedlich aktiv. Während tagsüber anabole (aufbauende) Prozesse überwiegen, sind nachts eher katabole (abbauende) Prozesse wichtig: Der Körper speichert neu Gelerntes, verstärkt die Autophagie, repariert kleine Schäden an Knochen und Muskeln. Vieles wird dabei vom Immunsystem gesteuert.

Tagsüber liegen demnach gänzlich andere Verhältnisse und Aktivitäten an Immunzellen vor als nachts – diese Verhältnisse müssen einem natürlichen Rhythmus unterliegen, damit Körper und Immunsystem gut arbeiten können.

Eine spanische Studie (7) kam im Jahr 2013 zu dem Schluss, dass Melatonin eine Pufferfunktion ausübt. Bei akuten und chronischen Entzündungen wirkt das Hormon entzündungshemmend, besonders bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, zum Beispiel bei Multiple Sklerose (8).

Die entzündungshemmende Funktion von Melatonin spielt bei allen Autoimmunerkrankungen eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei CED (chronisch entzündlichen Darmerkrankungen), aber auch bei Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Crohn. Bewiesen (9) ist auch, dass Melatonin eine starke antioxidantische Wirkung entfaltet. Unter anderem schützt es vor der Aktivierung von sogenannten Inflammasomen. Das sind Substanzen, die Zytokine alarmieren, die wiederum entzündliche Reaktionen auslösen.

Die antioxidativen Wirkungen entfaltet Melatonin direkt (als Antioxidanz) und, indem es die Bildung antioxidativer Enzyme sowie Glutathion erhöht.

Vorsicht bei rheumatoider Arthritis

Allerdings lässt sich die vorteilhafte Wirkung von Melatonin bei Autoimmunerkrankungen nicht verallgemeinern. Patienten mit rheumatoider Arthritis haben bereits einen erhöhten Melatoninspiegel (10). Eine Studie (11) aus dem Jahr 2007 zeigte, dass geringe Gaben von Melatonin zwar die Entzündungsmarker im Blut von Menschen mit rheumatoider Arthritis erhöhen. Auf die klinischen Symptome hatte die Einnahme von 10 Milligramm Melatonin am Tag jedoch keinen Einfluss.

Umstrittene Rolle bei Lupus und Colitis ulcerosa

Zwiespältig ist bislang auch die Rolle, die Melatonin bei Colitis ulcerosa spielt. Spanische Forscher (12) fanden 2006 heraus, dass die kurzfristige Einnahme die Symptome bei Tieren mit Colitis ulcerosa verbessert. Bei einer langfristigen Therapie kehrte sich der positive Effekt jedoch ins Gegenteil um.

Umstritten ist die Wirkung von Melatonin ebenfalls bei Lupus Erythematodes. Bei einer spanischen Studie (13) mit Ratten wirkte Melatonin im Jahr 2006 abhängig vom Geschlecht. Der Zustand weiblicher Tiere verbesserte sich, während die Männchen durch Gaben von Melatonin noch kranker wurden. Chinesische Wissenschaftler (14) kamen 2010 bei einem Tierversuch zu dem Ergebnis, dass sich Melatonin bei Lupus Erythematodes günstig auswirkt.

Melatonin für schöne Haut

Populär wurde Melatonin als rezeptfreies Nahrungsergänzungsmittel wegen seiner positiven Effekte bei Schlafstörungen und Jetlag. Dieses Hormon ist in der Lage, die Blut-Gehirn-Schranke (15) zu überwinden. Deshalb wirkt sich oral eingenommenes Melatonin im ganzen Körper aus. Darüber hinaus scheint Melatonin den Alterungsprozess der Haut (16) zu verlangsamen, unter anderem, indem es die Mitochondrien der Hautzellen schützt. Mitochondrien sind – vereinfacht ausgedrückt – die Energielieferanten der Zellen.

Guter Schlaf: Wichtig für die Gesundheit

Fest steht, dass guter Schlaf Ihre Gesundheit auf vielfältige Weise fördert. Fest steht auch, dass Melatonin wichtig für gesunden Schlaf ist.

Bei zahlreichen Autoimmunerkrankungen ist die innere Uhr aus dem Gleichgewicht geraten. Schlafstörungen erhöhen erwiesenermaßen das Risiko, dass sich Autoimmunerkrankungen entwickeln. Das zeigte eine Studie (17) mit fast 85.000 Teilnehmern in Taiwan. Die Forscher folgten den Probanden drei Jahre lang zwischen 2000 und 2003.

Das Ergebnis: Menschen mit Schlafstörungen erkrankten häufiger an rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Lupus Erythematodes und systemischer Sklerose. Darüber hinaus führen Schlafstörungen (18) häufig zu Depressionen. Umgekehrt haben viele Menschen mit Depressionen gestörte Schlafzyklen. Depression wiederum fördert das Entstehen von Autoimmunerkrankungen – ein Teufelskreis.

Die spirituelle Bedeutung der Zirbeldrüse

Die kleine Drüse hat Mystiker und Wissenschaftler seit Jahrtausenden im Bann gehalten. Im Hinduismus gilt die Zirbeldrüse als Sitz des siebten Chakras. Das sogenannte Kronenchakra stellt die Verbindung zwischen dem menschlichen Körper und der kosmischen Energie dar. Westliche Wissenschaftler dagegen konzentrierten sich eher auf die physiologische Bedeutung der Zirbeldrüse. Bereits Forscher im altägyptischen Alexandria wussten von der Existenz des zapfenförmigen Organs. Sie hielten es für ein Ventil, das die Erinnerungen kontrolliert.

Die Entdeckung der Zirbeldrüse – Die Historik

Eine direkte Verbindung zwischen den Augen und der Zirbeldrüse vermutete René Descartes, der Begründer des Rationalismus. Der Kinderarzt Otto Heubner erkannte 1898, dass Jungen mit frühem Eintreten der Pubertät überdurchschnittlich häufig einen Tumor an der Zirbeldrüse hatten. Die endokrinen Funktionen der Zirbeldrüse wurden 1916 entdeckt. Doch erst 1958 (19) gelang es, Melatonin aus Zirbeldrüsen von Rindern zu isolieren.

In den 60er Jahren beschrieb Gregory Hill die Zirbeldrüse in der religiösen Schrift Prinzipia Discordia (20) als Tor zur inneren Macht. Populär machte der Schriftsteller Robert Anton Wilson dieses abenteuerliche Schriftstück. Es empfiehlt unter anderem, die Zirbeldrüse mit täglichem Einreiben durch Sandelholzpaste und mehrmaliges Schlagen des Kopfes gegen den Erdboden zu aktivieren.

Zirbeldrüse – Tor zum Über-Bewusstsein?

In den 90er Jahren entdeckten Wissenschaftler (21) die Bedeutung der Zirbeldrüse für die zirkadiane Rhythmik. Etwa zur gleichen Zeit stellte der US-amerikanische Professor für Psychiatrie Rick Strassman das Buch „DMT – das Molekül des Bewusstseins“ vor.

Darin stellt er die kühne Behauptung auf, dass die Zirbeldrüse natürliches DMT (Dimethyltryptamin) freisetzen könne. Dies bewege die Seele in den Körper hinein und hinaus und sei an den höchsten Bewusstseinszuständen während der Meditation beteiligt. Dies könne mystische Regionen der Psyche ausleuchten. Obwohl sich das wissenschaftlich nicht beweisen lässt, würdigte eine Studie (22) an der Schweizer Universität von Fribourg die Bedeutung dieser Theorien für die Popkultur. Sie schärfe das Bewusstsein für die Funktion von Drogen als Vehikel für mystische Praktiken und religiöse Ideen.

Gefährlich: Verkalkung der Zirbeldrüse

In der jüngsten Vergangenheit wurde die Weltöffentlichkeit auf die Verkalkung der Zirbeldrüse aufmerksam. Eine Untersuchung (23) von Patienten mit Zahnimplantaten zeigte quasi als Nebeneffekt, dass die Verkalkung der Zirbeldrüse zur Alzheimer-Krankheit führen kann. Wie anfällig die Zirbeldrüse für Einlagerungen von Kalk ist, bewies eine kalifornische Studie (24) im Jahr 2018. Demnach ist die Zirbeldrüse das Organ im menschlichen Körper, das am schnellsten verkalkt.

Verantwortlich dafür ist unter anderem, dass die Zirbeldrüse nach den Nieren der am besten durchblutete Teil des Körpers ist. Bekannt ist seit Anfang des Jahrtausends, dass Fluoride (25) die Verkalkung der Zirbeldrüse fördern. Fluoride lagern sich in das Organ ein und führen zur Verhärtung. Neben der Verkalkung scheinen Fluoride auch das verfrühte Einsetzen der Pubertät (26) zu fördern. Darüber hinaus liegt es auf der Hand, dass eine verkalkte Epiphyse nicht genügend Melatonin produzieren kann.

Wie kann ich meine Zirbeldrüse „aktivieren“?

Neben Meditationen und einem guten Tag-Nacht-Rhythmus ist eine Entkalkung der Zirbeldrüse möglich. Wichtig sind dabei vor allem zwei Maßnahmen:

  • Fluoride vermeiden.
  • Fluoride ausleiten.

Fluoride vermeiden

Fluoride gelten als das selig-machende Mittel gegen Karies. Bereits Säuglinge erhalten Fluoridtabletten, damit sie keine schlechten Zähne bekommen. Auch als Zusatz zu Zahncremes und Speisesalz werden Fluoride beworben. In Zahnpasta und Salz lässt sich Fluorid einfach vermeiden, indem Sie Produkte ohne diesen Zusatz verwenden.

Allerdings werden diese Substanzen auch in Pestiziden und Fungiziden eingesetzt, und wirken sich nachhaltig negativ auf die Schilddrüse und die Knochen aus. Deshalb empfiehlt es sich, in erster Linie Lebensmittel aus biologischer Produktion zu kaufen. Bei Mineralwasser sollten Sie die Inhaltsstoffe genau betrachten und Sorten ohne Fluorid wählen.

Fluoride ausleiten

Was aber tun, wenn Sie Ihr ganzes Leben lang Fluoride konsumiert haben? In diesem Fall empfiehlt es sich, Fluoride auszuleiten. Dafür gibt es mehrere Methoden:

  • Kurkuma
  • Borax
  • Leber-Kur
  • Tamarinde
  • Grüner Tee
  • Jodreiche Ernährung

Kurkuma

Das asiatische Gewürz ist nicht nur ein kraftvolles Antioxidans, es kann auch Zellschäden durch Fluoride (27) verhindern. Indische Wissenschaftler fanden heraus, dass Kurkuma, auch Turmeric genannt, bereits nach 30 Tagen den oxidativen Stress deutlich verringert. Kurkumin, der Wirkstoff von Kurkuma, bekämpft neben Fluoriden durch seine entzündungshemmende Wirkung die Symptome zahlreicher Autoimmunerkrankungen (28), unter anderem Multiple Sklerose, CED und rheumatoide Arthritis.

Kurkuma ist fettlöslich und sollte deshalb immer mit Mahlzeiten eingenommen werden. Generell gilt eine Dosierung von 1,5 bis 3 Gramm Kurkumin (auch Curcumin geschrieben) am Tag als unbedenklich. Es empfiehlt sich jedoch, vor einer Kur mit Kurkuma mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Die gleichzeitige Einnahme von Piperin, dem Wirkstoff von Pfeffer, erhöht die Bioaktivität von Kurkumin um ein Vielfaches. Für die Entkalkung der Zirbeldrüse können Sie Kurkuma frisch, als Gewürz oder als Kapseln verwenden. Eine genaue Dosierung des Wirkstoffs ist jedoch nur mit Kapseln möglich.

Borax

Das weiße Pulver gilt als gutes Mittel, um Fluorid aus dem Körper auszuleiten. Sie können es in Deutschland im Internet kaufen. Die Abgabe von Borax in Apotheken ist verboten, weil es seit 2008 als gefährlicher Stoff (29) eingestuft wird. Bereits 1987 fanden jedoch chinesische Wissenschaftler (30) heraus, dass Borax Fluoride aus dem Körper von 31 Patienten gut entfernen konnte. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (31) untersuchte Borax im Jahr 2005 und fand es nur für schwangere Frauen und stillende Mütter bedenklich.

Auch Frauen während Hormontherapie in der Menopause und unfruchtbare Männer gelten als Risikogruppen. Generell gilt die tägliche Einnahme von einem viertel Teelöffel Borax, aufgelöst in einem Liter Wasser, als unbedenklich. Wie bei Kurkuma empfiehlt es sich, vor regelmäßigen Gaben mit dem behandelnden Arzt zu sprechen.

Leber-Kur

Eine Kur für die Leber wird oft auch als Leber-Entgiftung bezeichnet. Dieser Prozess vollzieht sich in der Regel in drei Stufen. An eine Fastenperiode schließt sich eine Phase mit Rohkost an. Anschließend wird langsam zu fester Nahrung übergegangen. Während der Entgiftungskur werden reichlich Kräutertees, zum Beispiel Löwenzahn, Brennnessel und Berberitze, sowie Säfte getrunken. Fermentierte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel begleiten die Kur. Gleichzeitig mit der Entgiftung der Leber sollten Sie eine Darmsanierung planen. Gemeinsam können beide Kuren die Symptome zahlreicher Autoimmunerkrankungen verbessern.

Tamarinde

Die Früchte der Tamarinde sind ein beliebtes Würzmittel in Asien. Sie erhalten Tamarinde hierzulande gelegentlich als frische Früchte oder als Paste. Tamarinde hilft erwiesenermaßen (32), Fluoride auszuscheiden. Unklar ist jedoch, wie Tamarinde zu dosieren ist. Diese Frucht wirkt abführend und hat antibakterielle und antifungale Wirkung. Die normale Dosierung in Currys beträgt zwischen einem halben und einem Esslöffel pro Portion.

Grüner Tee

Das Antioxidans Epigallocatechingallat (33) (EGCG) wirkt ebenfalls ausleitend bei Fluoriden. Dieses Antioxidans ist vor allem in grünem Tee und Matcha enthalten. Neben dem Trinken von Tee können Sie diese Wirkstoffe auch gut in Kapselform einnehmen. Wie bei den anderen Naturmitteln auch, ist eine genaue Angabe der Dosierung schwierig. Experten empfehlen eine tägliche Dosierung von rund 700 Milligramm EGCG.

Wie lange dauert es, die Zirbeldrüse zu entkalken?

Die oben angeführten Ratschläge zur Entkalkung der Zirbeldrüse zeigen, dass es sich dabei nicht um eine exakte Wissenschaft handelt. Deshalb ist es unmöglich zu sagen, wie viel Zeit die einzelnen Maßnahmen für ihre Wirkung beanspruchen. Sowohl die Dosierung als auch die individuelle Reaktion lassen sich nicht wie bei der Einnahme eines getesteten Medikaments vorhersagen. Deshalb sollten Sie an die Entkalkung der Zirbeldrüse mit einer Portion gesunden Menschenverstands herangehen. Bevor Sie sich für eine Maßnahme entscheiden, empfiehlt sich zusätzliche Recherche. Für die Ermittlung der Dosierung sollten Sie Ihren Körper genau beobachten. Genauso empirisch kann der Erfolg der Entkalkung bemessen werden. Wenn Sie gut schlafen, arbeitet Ihre Zirbeldrüse offensichtlich wieder besser.

Wichtig: Vor der Entkalkung der Zirbeldrüse sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen.

Was ist gut für die Zirbeldrüse?

Neben der Entkalkung haben sich vor allem zwei Therapieansätze erfolgreich erwiesen:

  • Meditation
  • Tageslicht

Meditation

Verschiedene Meditationstechniken wirken sich auf vielfältige Weise positiv auf Ihre Psyche aus. Neben Entspannung fördert Meditation auch guten Schlaf (34). Dabei verbessern zahlreiche Techniken nicht nur die Länge, sondern auch die Qualität des Schlafs durch längere Tiefschlafphasen. Ermöglicht wird dies durch verstärkte Produktion von Melatonin.

Tageslicht

Der menschliche Körper braucht täglich Tageslicht, damit die zirkadiane Rhythmik (35) ordentlich funktioniert. Im Winter Deutschlands und während langer Arbeitstage ist es jedoch schwierig, genügend Licht zu bekommen. Tageslichtlampen bieten hier eine Alternative. Lichttherapie (36) mit Tageslichtlampen kann die innere Uhr des Körpers ausbalancieren.

Süß träumen

Zirbeldrüse, zirkadiane Rhythmik, innere Uhr, Melatonin: Wir alle wissen, wie wichtig guter Schlaf ist. Schlaflosigkeit zermürbt genauso wie jede andere, chronische Störung. Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, funktioniert Ihre Zirbeldrüse aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einwandfrei. Auch wenn die Zirbeldrüse vielleicht nicht unbedingt Ihr Tor zur spirituellen Bewusstseinserweiterung ist: Mit natürlichen Mitteln können Sie viel für Ihre Zirbeldrüse und einen guten Schlaf tun.

Fazit Zirbeldrüse

Die Funktionen der Zirbeldrüse lagen lange Zeit im Dunkeln, obwohl die Existenz der kleinen Drüse im Gehirn seit langem bekannt war. Heute wissen wir, dass die Zirbeldrüse Melatonin produziert und so die zirkadiane Rhythmik des Menschen beeinflusst. Leider neigt die Zirbeldrüse vor allem im Alter zur Verkalkung.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Aktivieren oder Entkalken der Zirbeldrüse gemacht? Wir würden uns über einen Kommentar freuen!

Quellenverzeichnis
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