Zimt: So viel mehr als nur Gewürz

Zimt riecht und schmeckt köstlich, kann aber viel mehr als nur würzen. Beide Zimtsorten - Ceylon und Cassia Zimt - sind Kraftpakete, die Ihre Gesundheit auf zahlreiche Art und Weise unterstützen. Die Rinde der Zimtbäume tötet Bakterien und Pilze, hemmt Entzündungen, wirkt ausgleichend auf Blutzuckerspiegel und Insulinproduktion und kann helfen, Krebs und neurologischen Krankheiten vorzubeugen. Wer an einer chronischen Krankheit leidet, kann von regelmäßigen Zimtgaben enorm profitieren. Auch als Schlankmacher beim Abnehmen hat sich Zimt bewährt. Informieren Sie sich umfassend!

Zimt Zimtstangen Zimtpulver

Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2019 um 10:52

Zimt: Was ist das?

Bei Zimt handelt es sich um die Rinde verschiedener Zimtbäume der Gattung Cinnamomum aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Zu dieser Gattung gehören über 300 immergrüne Bäume und Sträucher. Ceylon Zimt („Der echte“) stammt von dem Baum Cinnamomum verum, der in Sri Lanka beheimatet ist.

Als Cassia Zimt wird die Rinde mehrerer Pflanzen bezeichnet. Genau genommen ist das nicht richtig, weil nur der chinesische Baum, Cinnamomum Cassia, so heißt. Besonders dr3ei verschiedene Arten werden Cassia Zimt genannt, obwohl es noch weitere Lieferanten für Cassia Zimt gibt (1). Auch die Varianten aus Indonesien, Cinnamomum Burmannii, und aus Vietnam, Cinnamomum loureiroi, tragen den Namen Cassia Zimt.

Für Ceylon Zimt wird die Innenrinde der Zweige abgeschält und wie eine Zigarre in Schichten aufgerollt. Zimtstangen von Cassia bestehen aus der Rinde, die wesentlich dicker ist als die Innenrinde des Ceylon. Zimtstangen können Sie leicht unterscheiden: Besteht sie aus einem Stück, handelt es sich um Cassia Zimt. Sind mehrere, dünne Blätter zusammengerollt, ist es Ceylon. Bei Pulver sind Sie auf die Angaben des Herstellers angewiesen.

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Zimt: Was ist drin?

Das Alkaloid Zimtaldehyd ist maßgeblich für den Geruch, den Geschmack und die gesunden Eigenschaften von Zimt verantwortlich (2). Dazu kommen Eugenol (3), das auch in Gewürznelken vorkommt und Linalool (4), ein Alkohol, Bestandteil von vielen ätherischen Ölen. Cumarin gibt Cassia Zimt seine besondere Note, die etwas schärfer ist als Ceylon Zimt.

Darüber hinaus enthält Zimt weitere Substanzen wie Zimtsäure, zahlreiche weitere  ätherische Stoffe (Terpene), Antioxidantien und sekundäre Pflanzenwirkstoffe. Unabhängig von der chemischen Zusammensetzung, ähneln sich alle Arten von Zimt in ihrer Wirkungsweise.

Gewürz und Heilmittel mit Tradition

Zimt wird seit Jahrtausenden als Gewürz und Heilmittel verwendet (5). Die alten Ägypter nutzten es als Duftmittel und zum Einbalsamieren von Mumien. Römer schätzten die heilsame Wirkung auf Verdauung und Atemwege. Bei Begräbnissen half es, den Leichengeruch zu überdecken.

Als die schwarze Pest im 15. Jahrhundert durch Europa fegte, galt es als Abwehrmittel. Ärzte in Paris rieten begüterten Bürgern, Gewürztäschchen mit Zimt, Nelken und Ingwer um den Hals zu tragen (6). Damals betrachtete man Gewürze aus Asien als Heilmittel.

Die Suche nach einem kurzen Seeweg zu den Quellen der teuren Gewürze führte dazu, dass Christopher Kolumbus Amerika entdeckte. Die Portugiesen sicherten sich 1518 die Herrschaft über Sri Lanka, das damals noch Ceylon hieß. Damit hatten sie die Kontrolle über den lukrativen Handel mit Zimt. 1658 lösten sie die Niederländer als Kolonialherren ab. Die Briten herrschten ab 1796 über die Insel, bis Sri Lanka 1948 unabhängig wurde.

Zimt: Wo wächst er?

Heute steht die Insel Sri Lanka mit 17.255 Tonnen Ceylon Zimt nur an vierter Stelle der fünf weltweit größten Zimtproduzenten. Gemeinsam stellten sie im Jahr 2017 rund 224.000 Tonnen Zimt her (7). Mit 87.130 Tonnen ist Indonesien weltweit der größte Hersteller von Cassia Zimt, gefolgt von China mit 79.486 Tonnen und Vietnam mit 37.126 Tonnen.

An fünfter Stelle steht Madagaskar mit 2811 Tonnen. Diese Mengen verdeutlichen, warum Ceylon wesentlich teurer ist als Cassia Zimt. Die vorhandene Produktion von Ceylon Zimt würde bei weitem nicht ausreichen, den weltweiten Bedarf zu decken.

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Warum Zimt gesund ist

Zimt fördert die Gesundheit des Körpers auf vielfache Weise. Obwohl Zimt als Heilmittel lange bekannt ist und viele Wirkungen wissenschaftlich gut dokumentiert sind, lernen Forscher ständig dazu. Noch immer gibt der menschliche Körper Wissenschaftlern viele Rätsel auf.

Während sich Effekte von Heilmitteln mit Studien gut nachweisen lassen, sind die Vorgänge auf der Ebene der Zellen ungemein komplex. Ständig werden neue Signalwege entdeckt, die Wirkungen erklären können. Wir stellen Ihnen deshalb nur die Eigenschaften von Zimt vor, die wir als gesichert betrachten.

Zimt wirkt antibakteriell und antifungal

Nicht nur Zimt, sondern auch Zimtöl vernichtet zahlreiche Bakterien und Pilze (8). Zimtöl wird aus der Rinde, den Blättern, Blüten und Früchten der Bäume gewonnen. Bereits 2001 zeigte eine Studie (9), dass Zimtaldehyd neun wichtige Bakterienstämme wirksam bekämpft, unter anderem Salmonellen, verschiedene Staphylokokken und Kolibakterien.

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien die antibakterielle Wirkung von Zimt, zum Beispiel bei den Verursachern von Karies, Porphyromonas gingivalis (10) und Streptococcus mutans. Das Gewürz wirkt auch gegen Salmonellen und Kolibakterien, die eine Resistenz gegen Medikamente wie Antibiotika entwickelt haben (11-13).

Enorm ist das Potential von Zimt als Heilmittel bei Pilzinfektionen und SIBO: Eine 2012 veröffentlichte Studie (14) über die antifungale Wirkung von acht indischen Gewürzen belegt, dass Ceylon den weit verbreiteten Hefepilz Candida albicans besser als Ingwer, Kümmel und Kurkuma bekämpft.

Darüber hinaus scheint es gefährliche Formen von Candida zu vernichten, die Blutvergiftungen verursachen und gegen herkömmliche Pilzmedikamente resistent sind (15). Wissenschaftler erklären diesen starken Effekt mit dem Zusammenwirken von Zimtaldehyd mit Eugenol, Zimtsäure und anderen ätherischen Ölen (16).

Zimt hemmt Entzündungen

Wichtig für alle Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie multiple Sklerose, Morbus Crohn oder Hashimoto Thyreoiditis ist die entzündungshemmende Wirkung von Zimt. Alle Autoimmunkrankheiten führen zu chronischen Entzündungen, die gleichzeitig auch den oxidativen Stress im Körper erhöhen (17). Zimt enthält zahlreiche wirksame Antioxidantien, die freie Radikale beseitigen. Das kann dazu führen, dass Entzündungen schneller heilen (18-19).

Tatsächlich ist Zimt eines der Naturstoffe mit dem höchsten ORAC-Wert. ORAC ist eine Maßeinheit für die Fähigkeit, freie Radikale (oxidativen Stress) zu neutralisieren. Mit Oregano und Nelken gehört unser Gewürz hier zu den Top 3 der ORAC-reichsten Lebensmittel auf dem Planeten (240.000). Wenn Sie beispielsweise einen Apfel mit etwas Zimt bestreuen, verdreifachen Sie dadurch den ORAC-Wert. Unter uns: Besser schmecken tut es auch.

Chinesische Forscher haben in einer 2012 veröffentlichten Studie (20) gezeigt, dass ein Zimt-Wasser-Extrakt zu einem Rückgang der entzündungsfördernden Botenstoffe TNF-α und Interleukin-6 führt. Die weißen Blutkörperchen Makrophagen, sogenannte Fresszellen, schütten TNF-α bei entzündlichen Reaktionen aus.

Die Hauptaufgabe von TNF-α besteht darin, bei Erkennung von Krankheitserregern oder Verletzungen Fieber und Entzündungen auszulösen und die Ausschüttung weiterer Zytokine zu veranlassen. Zu diesen entzündungsfördernden Signalstoffen gehört Interleukin 6. Verschiedene Autoimmunerkrankungen, zum Beispiel rheumatoide Arthritis, gehen mit erhöhten Interleukin 6-Spiegeln einher (21).

Wirkung auf den Blutzuckerspiegel

Zimt scheint ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel zu wirken und Insulinresistenz zu verringern (22). Wissenschaftler kamen bei einer 2013 veröffentlichten Metastudie zu dem Schluss, dass Zimt den Nüchtern-Blutzuckerspiegel deutlich verbessert und sich günstig auf die Blutfettwerte auswirkt (23). Darüber hinaus hat Zimt einen ausgleichenden Effekt auf den Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten (24). Den HbA1c-Wert scheint Zimt jedoch nicht zu beeinflussen. (HbA1c gibt Auskunft über die durchschnittliche Konzentration von Blutzucker über mehrere Wochen hinweg.)

Verantwortlich dafür scheinen Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptoren zu sein, kurz PPAR. Sie regulieren zahlreiche Stoffwechselprozesse, die bei Insulinresistenz und dem Aufbau von Fettzellen eine Rolle spielen. Chinesische Forscher fanden heraus, dass Zimt PPAR-γ und -α aktiviert (25). PPAR-α wirkt sich günstig auf Blutfettwerte aus, während PPAR-γ den Glukosestoffwechsel und die Insulinsensitivität verbessert.

Schutz für Nervenzellen

Positiv beeinflusst Zimt auch die Gehirnfunktionen: 2018 veröffentlichten türkische Forscher die Ergebnisse eines Tierversuchs (26). Demnach schützt Zimt das Gehirn bei traumatischen Verletzungen durch seine entzündungshemmende Wirkung.

Hoffnung bietet Zimt für Patienten mit der Alzheimer Krankheit. Bisher ist allerdings nur in vitro erweisen, dass dieses Gewürz die Bildung von Tau-Proteinen und deren Filamentbildung („Verklumpung“) verhindert (27). Ablagerungen von Tau-Proteinen im Gehirn sind typisch für Patienten mit Alzheimer. In einem Tierversuch hat sich gezeigt, dass Zimt das Erinnerungs- und Lernvermögen verbessern kann (28).

Ebenfalls mit einem Tierversuch ist belegt, dass Zimt die zellulären und anatomischen Veränderungen von Parkinson-Krankheit vorbeugen kann (29). Seine Wirkung scheint Zimt dabei vor allem an den Neuronen zu entfalten, die den Botenstoff Dopamin synthetisieren.

Vorbeugend gegen Krebs

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Zimt das Wachstum von Tumoren behindern kann. Offensichtlich kann Zimt die Zellteilung von verschiedenen Krebszellen in vitro verhindern (30). Die Verfasser einer Metastudie (31) im Jahr 2018 forderten, Zimt in Humanstudien zu untersuchen und bei der Entwicklung von Strategien im Kampf gegen Krebs zu nützen. Die krebsbekämpfenden Eigenschaften hängen demnach stark von der Art des Krebses und der Zusammensetzung von Zimt ab. Die Wissenschaftler: Das Gewürz habe so hervorragende Eigenschaften, dass es in Pharmazeutika eingebaut werden solle.

Warum Zimt zum Abnehmen?

Zimt kann als Schlankmacher das Abnehmen fördern, ist aber kein Wundermittel. Zimt erleichtert Gewichtsverlust, weil es sich günstig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Das bedeutet, der Körper muss weniger Insulin ausschütten. Das Hormon Insulin ist notwendig, dass Körperzellen die Glukose aus dem Blut verwerten können. Insulin ist quasi der Türöffner. Wenn es sich mit den Insulinrezeptoren von Zellen verbindet, kann Glukose ins Innere der Zelle gelangen.

Gleichzeitig fördert Insulin aber auch die Einlagerung von Fett (32) und verhindert, dass Fett abgebaut wird. Ein niedriger Insulinspiegel ist deshalb wichtig fürs Abnehmen. Das hat eine 2006 veröffentlichte Studie (33) ergeben. Allerdings hat Zimt keine Auswirkungen darauf, wie schnell der Magen seine Arbeit erledigt. Auch die Ausschüttung des Hungerhormons Ghrelin und damit das Sättigungsgefühl scheint Zimt nicht zu beeinflussen (34).

Fördert Zimt Wehen?

Warum ist Zimt wehenfördernd? Das ist eine Frage, die viele schwangere Frauen im Internet stellen. Tatsächlich hat Zimt viele Wirkungen auf den menschlichen Körper, doch das Verstärken oder Auslösen von Wehen gehört nicht dazu. Eine Mischung von Zimt, Wacholderbeeren und Castor-Öl wurde vor etwa 400 Jahren dazu benutzt, Wehen einzuleiten (35). Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, welche die Wirkung von Zimt auf Wehen bestätigen würde. Von Castor-Öl (Rhizinus-Öl) ist diese Wirkung bekannt.

Cumarin: Wirklich so gefährlich?

Ein Tierversuch (36) machte 1989 Schlagzeilen. Cumarin, ein Wirkstoff in Cassia Zimt, führte bei Ratten zu schweren Leberschäden. Damals konnten beliebige Mengen von synthetischem Cumarin Lebensmitteln als Aromastoff beigefügt werden. Eine 2006 veröffentlichte Studie (37) von US-amerikanischen Forschern hat Cassia Zimt als Gewürz in Speisen und als Duftmittel in Kosmetika jedoch für unbedenklich erklärt. Demnach reagiert der Stoffwechsel von Ratten und Menschen unterschiedlich auf Cumarin.

Grenzwert 0,1 mg

2008 hat die EFSA (European Food Safety Authority) die tägliche Dosis von 0,1 mg Cumarin pro kg Körpergewicht zum Grenzwert erklärt (38). Oberhalb dieser Grenze kann Cumarin neurotoxisch wirken. Dieser Ansicht schließt sich auch das Bundesinstitut für Risikobewertung an (39). Das entspricht demnach einer Menge von 2 Gramm Cassia täglich, die Sie bedenkenlos verzehren können. Ein gestrichener Teelöffel enthält ungefähr 2 Gramm Zimt. Bei Ceylon ist der Cumarin-Gehalt deutlich weniger, und das obere Tageslimit bei ein bis zwei Esslöffeln – eine Menge, die normalerweise nicht an der Tagesordnung steht.

Für Zimtstangen und Zimtpulver als Gewürz gibt es jedoch keine gesetzlich festgelegte Obergrenze für Cumarin. Eine 2012 veröffentlichte Analyse (40) von 60 Cassia Zimt Proben in Tschechien ergab, dass der Cumarin-Gehalt zwischen 2.650 und 7.017 mg pro kg schwankte. Das bedeutet, ein Gramm Cassia würde maximal 7 mg enthalten. Das entspricht der empfohlenen Tagesdosis eines Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht.

Falls Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, verwenden Sie in Ihrer Küche nur Ceylon Zimt. Diese Zimtstangen enthalten kaum Cumarin. Es besteht damit keine Gefahr, dass Sie die empfohlene, tägliche Verzehrmenge überschreiten – etwa, indem Sie zu viele Zimtsterne oder Lebkuchen essen.

Wo Zimt kaufen?

In Discount Supermärkten kann es schwierig sein, Ceylon Zimt zu finden. Im Internet ist es jedoch kein Problem, Zimtstangen oder Zimtpulver von Cinnamomum verum in hoher Qualität zu bestellen. Auch Spezialitätengeschäfte führen in der Regel echten Ceylon Zimt.

Zusammenfassung – Warum Zimt essen?

Im Mittelalter war es Heilmittel und Gewürz zugleich. Heute betrachten wir Zimtstangen und Zimtpulver in erster Linie als Gewürz. Zahlreiche Studien bestätigen jedoch, dass Zimt die Gesundheit auf vielfache Weise unterstützt: Es vernichtet beispielsweise hartnäckige Bakterien und Pilze. Seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung machen Zimt wertvoll für Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Darüber hinaus fördert Zimt die Gehirnfunktionen und hilft durch seinen ausgleichenden Effekt auf den Blutzuckerspiegel beim Abnehmen. Vorsichtig sollten Sie sein, dass Sie nicht zuviel Cassia Zimt essen. In Tierversuchen hat Cumarin in Cassia Zimt Leberschäden hervorgerufen. Allerdings konnten diese Ergebnisse bei Menschen bisher nicht nachgewiesen werden. Ceylon Zimt dagegen enthält kaum Cumarin.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Zimt gemacht? Sie können sie in der Kommentarfunktion teilen. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.

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Kornelia ist ausgebildete Redakteurin, Buchautorin und freie Texterin. Ihre Erfahrung mit Ess-Störungen hat sie in drei Kochbüchern beschrieben, die alle den Gourmand World Cookbook Awards von Edouard Cointreau gewonnen haben. Ihr Buch Cooking for Happiness hat sogar den Titel ‘Best in the World’ in der Kategorie Innovativ erhalten. Neben Ernährung faszinieren sie vor allem Themen im Bereich Gesundheit. Ihr umfangreiches Wissen in diesen Gebieten stellt sie leicht verständlich dar. Besonders liegt ihr eine ganzheitliche Sicht der menschlichen Existenz im Allgemeinen und Körperfunktionen im Besonderen am Herzen.

3 KOMMENTARE

  1. Mir fehlt bei diesem Artikel eine Mengenangabe.
    Wenn die beschriebenen Effekte erst ab 15g zutragen kommen, ist die Aussage richtig, dass es einen positiven Effekt gibt, aber die Relevanz sinkt für mich deutlich.

    Grüße Alex

    • Hallo,
      Die Gesundheitswirkungen treten bereits bei üblichen Dosierungen (ab 1 TL) auf. 15 Gramm entspricht mehr als einem Esslöffel, das wäre in der Tat nicht relevant – doch Zimt wirkt bereits in geringen Mengen.
      Viele Grüße,
      Martin Auerswald

      • Hallo Martin,

        vielen Dank für die Rückmeldung.
        Mit der Angabe kann man schon einmal etwas anfangen.
        Da ich nicht weiß, inwiefern ihr Gesetzlich Dosierungsangaben machen dürft, aber für zukünftige Artikel wäre eine möglichst genaue Angabe sehr hilfreich und deswegen wünschenswert.
        Es gibt leider zu viele Wirkstoffe, wo dann z.B. gesagt wird durch die Ananas kann man wegen Wirkstoff X,Y sehr gute Ergebnisse bei der Fettverbrennung erzielen.
        Wenn jetzt aber dafür jeden Tag 3 Kg. Ananas gegessen werden müssen, dann ist das für mich Bauernfängerei die wahrscheinlich von der Ananas-Lobby finanziert wurde (als überspitztes Beispiel, keine Ahnung ob es so stimmt).

        Grüße Alex

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