Wie erkennt man Hashimoto?

Wie erkennt man Hashimoto

Autoimmunerkrankungen sind massiv unterschätzte Erkrankungen in der westlichen Zivilisation. Hashimoto Thyreoiditis ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankung, mit vier bis acht Millionen Betroffenen allein in Deutschland. Aber wie erkennt man Hashimoto?

Dieser Frage wollen uns heute widmen.

Ein Überblick über Hashimoto und die Schilddrüse

Um Hashimoto zu erkennen, sollten Sie einige Dinge über die Schilddrüse wissen. Lassen Sie mich in Stichpunkten etwas darüber berichten und über Hashimoto:

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  • Hashimoto Thyreoiditis ist mit vier bis acht Millionen Betroffenen in Deutschland die häufigste Autoimmunerkrankung.
  • 80 % der Betroffenen sind Frauen, das mittlere Erkrankungsalter beträgt 35 Jahre.
  • Sehr häufig wird Hashimoto mit Wechseljahresbeschwerden verwechselt und bei der Hashimoto Diagnose daher Fehler gemacht.
  • Die Hashimoto Symptome konzentrieren sich auf eine Schilddrüsenunterfunktion Schilddrüsenüberfunktion, die wir in Kürze ansprechen werden.
  • Die Schilddrüse ist nur etwa 30 g schwer, sitzt unter dem Kehlkopf, umschließt die Luftröhre, und hat die Form eines Schmetterlings.
  • Die Schilddrüse produziert wichtige Hormone für den Stoffwechsel, genauer gesagt für den Energiestoffwechsel. Bei Hashimoto und bei einer Schilddrüsenunterfunktion kommt es daher zu Einbußen in der Lebensqualität.
  • Bei Hashimoto Thyreoiditis, einer Autoimmunerkrankung, greifen Immunzellen das körpereigene Schilddrüsengewebe an und beschädigen es massiv.
  • Die Schilddrüse kann dann, da entzündet und beschädigt, nur noch eingeschränkt ihre Funktion ausüben.
  • Einen größeren Überblick über Hashimoto Thyreoiditis erfahren Sie im hinterlegten Übersichtsartikel.

Heute soll es aber um die Frage gehen:

Wie erkenne ich Hashimoto? Wie erkennt man Hashimoto?

Da Immunzellen die Schilddrüse angreifen und beschädigen, kann die Schilddrüse ihre Funktion nur noch eingeschränkt ausführen. Überwiegend kommt es daher zu einer Schilddrüsenunterfunktion, also einem Mangel an Schilddrüsenhormonen.

Hin und wieder kommt es dazu, dass sich Stücke von der Schilddrüse lösen und im Blut landen. Dann werden schlagartig alle darin gespeicherten Hormone freigesetzt und es kam zu einem kurzen, aber heftigen Ausbruch einer Schilddrüsenüberfunktion (s. Hashimoto Symptome).

Es gilt die Faustregel, dass in 80 % der Zeit eine Schilddrüsenunterfunktion bei Hashimoto-Betroffenen feststellbar ist, in 20 % der Zeit eine Schilddrüsenüberfunktion.

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Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.

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