Warum kein Kohl bei Hashimoto?

Warum kein Kohl bei Hashimoto, Ernährung
Rosenkohl - bei Hashimoto eher nicht zu empfehlen.

Zuletzt aktualisiert am 3. November 2018 um 20:26

Hashimoto Thyreoiditis ist als Autoimmunerkrankung eine besondere Situation. Eine Autoimmunerkrankung begünstigt Entzündungen im Körper und wirkt sich auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Betroffenen aus. Damit sich das Immunsystem, Schilddrüse und Körper erholen können, ist es wichtig, die Hashimoto Ursachen zu erkennen und schnellstmöglich zu beseitigen. Warum Sie keinen Kohl bei Hashimoto essen dürfen, diese Frage zeigt eine wichtige Ursachenbeseitigung auf und wird hier beantwortet.

Ursachenbekämpfung bei Hashimoto

Die schulmedizinische Therapie (Hashimoto Behandlung) fokussiert sich bei chronischen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis auf die Unterdrückung der Hashimoto Symptome. Eine nachhaltige Besserung oder gar Heilung sieht die Schulmedizin nicht vor.

Jedoch bieten Naturheilkunde und angewandte Biochemie einen geeigneten Ansatz, da hier neben der wichtigen schulmedizinischen Unterdrückung der Symptome die Ursachenbehandlung im Vordergrund steht. Ursachen erkennen, behandeln und schließlich beseitigen. Nur mit der Ursachenbekämpfung ist eine wirklich nachhaltige Besserung Ihrer Gesamtsituation zu erwarten.

Warum also kein Kohl bei Hashimoto?

Goitrogene im Kohl

Es gibt Stoffe in der Natur, die die Arbeit der Schilddrüse behindern. Diese Stoffe nennt man Goitrogene. Es gibt Goitrogene, die einen signifikanten Einfluss auf die Schilddrüse haben – Fluor und Schwermetalle etwa gehören dazu.

Kohlgemüse enthält zwar Goitrogene, diese wirken sich aber nicht signifikant auf die Schilddrüse aus.

Sie binden sich an die Schilddrüse, hemmen die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse und führen zu einer reduzierten Schilddrüsenleistung. Jedoch in so geringem Ausmaß, dass es nicht in’s Gewicht fällt – Kohlgemüse kann also bei Hashimoto bedenkenlos und in gesunden Mengen konsumiert werden.

Weitere typische goitrogenhaltige Nahrungsmittel, die die Schilddrüse jedoch nicht beeinträchtigen, sind Soja, Bittermandeln, Grüntee, Cashewnüsse und Leinsamen.

Die richtige Ernährung bei Hashimoto

Mit der Hashimoto Ernährung können Sie weitere Hashimoto Ursachen beseitigen. Bei falscher oder mangelhafter Ernährung reagiert die Schilddrüse sehr empfindlich, daher ist eine angepasste Hashimoto Ernährung und der richtige Umgang mit Jod bei Hashimoto wichtig.

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