Wie die richtige Rheumatoide Arthritis Ernährung dir helfen kann

Rheumatoide Arthritis Ernährung Subbotina

Zuletzt aktualisiert am 30. April 2019 um 17:27

Sie haben die Therapie gegen rheumatoide Arthritis begonnen, aber wie sieht es mit der Ernährung aus? Sie spüren durch die Medikamente eine erste Besserung, aber was tun Sie, wenn Sie gerade keine Medikamente einnehmen? Wie wichtig sind bei rheumatoide Arthritis Ernährung und Lebensführung?

Denn wenn Sie wirklich etwas ändern, wirkliche Besserung spüren und die Krankheit nicht nur an den Symptomen, sondern an den Ursachen angehen möchten, dann wird der heutige Artikel für Sie besonders interessant.

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Denn die Kombination aus schulmedizinischer Therapie, Ernährung und Lebensführung birgt einzigartige Ergebnisse für Betroffene mit rheumatoider Arthritis. Erfahren Sie hier mehr über speziell bei rheumatoide Arthritis Ernährung, Nährstofftherapie und Lebensführung.

Rheumatoide Arthritis – was passiert im Gelenk?

Zunächst eine kleine Wiederholung über das, was bei rheumatoider Arthritis im Gelenk passiert und eine Autoimmunerkrankung ausmacht:

Normalerweise beschützen Immunzellen den Körper vor Eindringlingen und Giftstoffen und räumen tote Zellen aus dem Weg. Bei Autoimmunerkrankungen ist diese Unterscheidung zwischen Freund und Feind verloren gegangen und so greifen Immunzellen körpereigene und gesunde Zellen an.

Bei rheumatoider Arthritis sind Zellen in der Innenhaut der Gelenke das Ziel des Autoimmunangriffs. Dadurch entzünden sich die Gelenke, schwellen an, schmerzen und verformen umliegende Gelenke und Knochen. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto invalider werden die Betroffenen auch.

Und genau deswegen ist es so wichtig, durch die Ernährung und Lebensführung die Krankheit bei den rheumatoide Arthritis Ursachen anzugehen.

Warum ist die Ernährung so wichtig?

Beginnen wir bei den Medikamenten: Sie verschaffen erste Linderung, haben ihre Daseinsberechtigung und sind gut erforscht. Jedoch sind sie sehr teuer, haben viele Nebenwirkungen und behandeln nur die Symptome (siehe rheumatoide Arthritis Symptome). Was ich damit meine?

Stellen Sie sich die Szene wie ein Waschbecken vor: Der Wasserhahn ist voll aufgedreht, aber der Stöpsel im Waschbecken verhindert das Auslaufen des Wassers. Das Wasser läuft über und versaut das ganze Bad. Medikamente beheben nur die Symptome dieses Problems, wischen also notdürftig das Wasser auf, das überläuft. Das ist wichtig, jedoch keine längerfristige Lösung.

Die längerfristige Lösung ist, den Waschbeckenstöpsel zu ziehen, damit das Wasser wieder ablaufen kann. Gleichzeitig muss der Wasserhahn wieder etwas zugedreht werden. Genau das machen bei rheumatoide Arthritis Ernährung und Lebensführung.

Durch Beheben von Nährstoffmängeln, Stressbewältigung, gesunde Lebensführung, Behebung von Darmproblemen (vor allem Leaky Gut Syndrom) und Anderem wird der Körper immer mehr entlastet. So wird der Waschbeckenstöpsel gezogen und der Druck im Körper baut sich ab.

Ernährung und Nährstofftherapie beruhigen das Immunsystem so weit, dass der Wasserhahn etwas zugedreht wird und das Waschbecken auch so weniger vollläuft.

Erst, wenn alles zusammenkommt – Medikamente, gesunde Ernährung und Lebensführung – erst dann kann langfristig etwas an der Krankheit getan werden und Ihre Lebensqualität wieder wirklich verbessert werden. Erst dann können wir den Weg Richtung Remission und Regeneration einschlagen.

Medikamente allein können dies nicht – nur in Zusammenarbeit mit gesunder Ernährung und Lebensführung. Und deswegen ist dieser heutige Artikel so wichtig.

Weitere Argumente für die gesunde Ernährung und Lebensführung:

  • Gesundes Essen ist kostengünstiger als Medikamente
  • Die Veränderung ist schon nach kurzer Zeit spürbar
  • Die Besserung ist nachhaltig
  • Die rheumatoide Arthritis Ursachen werden aktiv bekämpft
  • Die Lebensqualität wird deutlich verbessert
  • Sie nehmen Ihre Gesundheit wieder selber in die Hand! Ärzte wissen über Medikamente Bescheid, Ernährung und Lebensführung aber sind Ihre Aufgabe!

Kommen wir nun also zur rheumatoide Arthritis Ernährung: Wie sieht sie bei rheumatoider Arthritis im Idealfall aus?

Rheumatoide Arthritis Ernährung

In den folgenden Tipps und Ratschlägen, die allesamt auf wissenschaftlichen Studien und jahrelange Erfahrung aufbauen, werden Sie ein Muster erkennen. Dieses Muster wird Ihnen helfen, den Überblick zu behalten und den Zusammenhang zwischen den einzelnen Ratschlägen zu verstehen.

Denn die meisten dieser Tipps und Ratschläge werden auf die Paleo Ernährung zurückkommen. Die Paleo-(Steinzeit-)Ernährung orientiert sich am Ernährungsplan unserer Vorfahren aus der Steinzeit und ist die nährstoffreichste und schadstoffärmste Ernährungsform, die es gibt.

Besonders bei Autoimmunerkrankungen hat sich diese Ernährungsform sehr bewährt, da mit ihr viele Ursachen der Erkrankungen aktiv bekämpft werden können. Um es kurz zusammenzufassen:

  • In der Paleo Ernährung werden Nahrungsmittel empfohlen, die es schon immer gab, die natürlich, unverarbeitet und nährstoffreich sind: Obst, Gemüse, Knollengemüse, Nüsse, Samen, Kräuter, Tee, Fleisch, Fisch, Eier, Knochenbrühe. Mit Ausnahme von Fleisch und Eiern werden diese Nahrungsmittel gleich noch wichtig.
  • Gemieden werden in der Paleo Ernährung Lebensmittel, die nur allzu neuzeitlich, nährstoffarm, schadstoffreich oder industriell verarbeitet sind: Getreide, Zucker, Hülsenfrüchte, Fast Food und Fertignahrung, industrielle Speiseöle.

Kommen wir nun zu den Nahrungsmitteln, die wir speziell bei rheumatoider Arthritis empfehlen:

Rheumatoide Arthritis vegane Ernährung

Mit Ausnahme von Brühe und Fisch empfehlen wir eine weitestgehend vegane Ausrichtung der Paleo Ernährung5,12. Fleisch und Eier enthalten Stoffe (unter anderem Arachidonsäure), die bei rheumatoider Arthritis nicht gut vertragen werden und die Entzündungen in den Gelenken noch mehr befeuern können. Der Fokus sollte auf Obst, Gemüse, gesunden pflanzlichen Fetten, Beeren, Fisch, Nüssen und Samen und Brühe liegen.

Rheumatoide Arthritis Ernährung – Aber richtig!

Zu der Hilfestellung der vegan orientierten Steinzeit-Ernährung werden folgende Nahrungsmittelgruppen und Nahrungsmittel empfohlen:

Fisch

In Fisch sind einige sehr hilfreiche Inhaltsstoffe (unter anderem Omega-3-Fettsäuren, Zink und Selen) enthalten, die nicht nur Schmerzen reduzieren, sondern auch die Entzündung bei rheumatoider Arthritis lindern. Der regelmäßige Konsum von Fisch, Algenprodukten und Meeresfrüchten (und anderen Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren) wird Ihnen in Ihrer Lage helfen.

Geflügelbrühe

Neben Fisch ist Geflügelbrühe das einzige tierische Nahrungsmittel, das wir Ihnen zur Besserung Ihrer Lage empfehlen. In Studien hat Geflügelbrühe und das darin enthaltene Geflügel-Kollagen Entzündungen bei Arthritis-Patienten sehr potent gelindert. Und die Inhaltsstoffe in Geflügelbrühe sind allesamt erwiesenermaßen hilfreich bei Arthritis und rheumatoider Arthritis.

Sie können dazu das Produkt von BoneBrox verwenden oder sich aus Suppenhühnern Ihre eigene Geflügelbrühe herstellen – achten Sie aber darauf, dass das Huhn mindestens 90 Minuten köchelt. Denn nur dann werden die wertvollen Inhaltsstoffe aus dem Knochen freigesetzt.

Gemüse

Gemüse sollte neben gesunden Fetten den Großteil Ihrer Ernährung ausmachen. Nutzen Sie dabei die volle Bandbreite an Gemüse – möglichst vielseitig, möglichst bunt, möglichst frisch.

Kräuter9

Würzen Sie Ihre Speisen mit reichlich frischen Kräutern, idealerweise vom eigenen Balkon. Auch hier sind ätherische Öle und Ballaststoffe enthalten, die Ihnen helfen werden.

Fermentiertes Gemüse

Im Darm und in der Darmflora liegt ein ganz zentraler Punkt für die Linderung von Schmerzen und der Besserung von Autoimmunerkrankungen. Auch bei rheumatoider Arthritis. Greifen Sie also reichlich zu fermentiertem Gemüse, das nicht nur bekömmlich ist, sondern auch zahlreiche nützliche Darmbakterien enthält. Zu nennen wären Sauerkraut, Kimchi, Essiggurken und andere milchsauer vergorene Gemüsearten.

Beeren und Sauerkirschen2

Die in diesen Nahrungsmitteln enthaltenen Antioxidantien und Ballaststoffe helfen ebenfalls erwiesenermaßen bei Arthritis. Greifen Sie also ganzjährig zu Sauerkirschen und Beeren, zur Not auch tiefgekühlt. Beide Nahrungsmittel lassen sich einfach in den Alltag integrieren, lindern Entzündungen im Körper und Schmerzen und werden Ihnen helfen.

Leinsamen und Flohsamen

Diese beiden Nahrungsmittelgruppen enthalten nicht nur reichlich Ballaststoffe, über welche sich die Darmbakterien freuen, sondern auch entzündungslindernde Omega-3-Fettsäuren. Und zwar in hoher Menge. Greifen Sie also täglich zu Leinsamen und Flohsamen in Salaten, Müsli oder einfach so. 2 Esslöffel täglich sind eine gute Faustregel.

Zitrusfrüchte

Orangen, Zitronen, Grapefruit und Co. enthalten neben den organischen Säuren auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Hesperidin, die die Durchblutung fördern und Entzündungen hemmen. Und das auf Zellebene. Wenn Zitrusfrüchte Saison haben, sollten Sie auch hier ordentlich zugreifen.

Pflanzliche, gesunde Fette

Bei rheumatoider Arthritis scheinen besonders die pflanzlichen, gesunde Fette besonders hilfreich zu sein. Nicht nur, weil sie keine Reizstoffe enthalten, dank denen tierische Nahrungsmitteln bei rheumatoider Arthritis nicht gerade helfen, sondern auch, weil die ungesättigten Fettsäuren Entzündungen entgegenwirken, den Blutdruck senken und Schmerzen lindern können. Die hier wahrscheinlich wertvollsten Öle sind Leinöl, Kokosöl und Olivenöl. Ebenso aber auch Kokosprodukte, Leinsamen, Oliven, Avocados und ein paar Nüsse.

Kurkuma3, Ingwer10, Ginseng

Diese drei fernöstlichen Gewürze haben sich als Gewürze und als Tee bewährt, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Und das stärker als die meisten anderen Gewürze. Kochen Sie also täglich damit oder machen sich daraus einen leckeren Tee. Auch das wird Ihnen helfen.

Sonnenhut1-(Echinacea-)Tee

Dieser Tee ist besonders reich an Antioxidantien und hat sich bei rheumatoider Arthritis bewährt. Kostet ein paar Euro mehr als andere Teesorten, ist es aber wert. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die sich aufsummieren und Ihren Alltag so nach und nach gesünder gestalten werden. Scheuen Sie sich also nicht davor, kontinuierlich diese Punkte einzubauen.

Lakritz

Ein Stoff im Lakritz namens Glycyrrhizin kann die Wirkung von Glukokortikoiden imitieren. Gelegentliches Naschen von Lakritz (zuckerarme Produkte) oder Süßholz-Produkten (Süßholztee) kann daher die Dosierung von Glukokortikoiden reduzieren.

Fasten

Gelegentliches Fasten hat sich auch bewährt. Warum? Weil beim Fasten auf Zellebene Prozesse angestoßen werden, die die körpereigene Müllabfuhr aktivieren (Abbau toter und beschädigter Zellen), bekämpfen chronische Infektionen und Giftstoffe und lindern Entzündungen.

Um diese Nahrungsmittel herum sollten Sie Ihre rheumatoide Arthritis Ernährung aufbauen. Sie alle helfen bei Ihrer Erkrankung. Ich weiß, dass das eine große Umstellung bedeutet. Aber glauben Sie mir, es lohnt sich. Seien Sie experimentierfreudig und testen neue Rezepte aus. Neue Kombinationen von Nahrungsmitteln ergeben völlig neue Geschmacksrichtungen.

Natürlich fallen damit auch viele klassische Lieblingsrezepte weg und während einer Krankheit die Gewohnheiten ändern zu müssen, kann eine zusätzliche Belastung bedeuten. Aber diese Umstellung lohnt sich wirklich und wird Ihnen bedeutend helfen. Am Ende des Buches habe ich eine kleine Empfehlung für ein gutes Kochbuch für Sie.

Kommen wir nun zu den Nahrungsmitteln, die die Symptomatik der rheumatoiden Arthritis weiter verschlimmern und die zukünftig gemieden werden sollten.

Rheumatoide Arthritis Ernährung – Zu vermeiden:

Zucker und Zuckerersatz

Hier liegt eine wichtige Ursache für Entzündungen im Darm (Leaky Gut Syndrom) und im Körper. In unserer modernen Ernährung und Lebensführung ist zu viel Zucker enthalten. Reduzieren Sie Zucker daher bis auf weiteres. Obst und Beeren sollten die einzige Form sein, in der Sie diese Art von Zucker aufnehmen.

Frittiertes und Fast Food

Ebenfalls bis auf weiteres zu meiden. Alle Arten von Fast Food, frittiertem Essen, Pommes, Chips und Nahrungsmittel, die ungesunde Fette enthalten.

Arachidonsäure (rotes Fleisch, Eier)

Dies ist eigentlich eine essenzielle Fettsäure, die jedoch bei rheumatoider Arthritis im Körper im Übermaß Entzündungen begünstigt. Meiden Sie daher rotes Fleisch und Eier sowie Butter und Schmalz. Wie angesprochen, sollten pflanzliche Öle sowie Fisch und Geflügelbrühe Ihre primären Fettquellen sein.

Gluten

Eine glutenfreie Ernährung ist bei rheumatoider Arthritis anzustreben. Denn Betroffene von rheumatoider Arthritis reagieren hier empfindlicher auf das Gluten als Nicht-Betroffene. Nach kurzer Zeit bereits sollten Sie bei Glutenverzicht eine Besserung verspüren. Also: Meiden Sie bis auf weiteres Brot, Nudeln, Müsli, Kuchen, Fertignahrung, Gebäck und alles, was Getreide und Gluten enthält.

Hülsenfrüchte

Auch Hülsenfrüchte sollten Sie meiden. Hier sind ebenfalls zahlreiche Reizstoffe enthalten, die Darm und Immunsystem schaden. Lektine gehören dazu, ebenso wie Enzyminhibitoren, die die Verdauung verlangsamen.

Alkohol

Zwar ist Alkohol ein gern gesehener Gast, um Schmerzen zu lindern, verschlimmert jedoch auf lange Sicht die Lage. Beschränken Sie also Ihren Alkoholkonsum auf maximal ein Gläschen Wein am Tag, besser noch auf 0.

Nachtschattengewächse

Tomaten, Paprika, Auberginen, Chili und Kartoffeln sind zwar eigentlich gesunde Gemüsearten, jedoch bei Arthritis auf jeden Fall zu meiden. Denn Betroffene reagieren auch hier sehr empfindlich auf enthaltene Lektine mit Entzündungen und Krankheitsschüben.

Nahrungsallergien

Die schleichende allergische Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel ist meist unbemerkt, führt jedoch zu schleichenden und chronischen Entzündungen im Körper. Was am Ende auch eine zentrale Ursache hinter Autoimmunerkrankungen ist. Nur die wenigsten Ärzte untersuchen Patienten wirklich auf Nahrungsmittelallergien. Daher sollten Sie das selbst in die Hand nehmen. Kostenpunkt: 100 €. Lycon ist dafür der beste Anbieter in Deutschland. Hier liegt eine der zentralen Autoimmunerkrankungen Ursachen und ein Weg, ihn zu beseitigen.

Kaffee und Schwarztee

Wir empfehlen, auch diese beiden Getränke zu meiden. Greifen Sie als anregende Getränke lieber auf Kombucha und Grüntee zurück. Diese Nahrungsmittel lindern Entzündungen im Körper in einem größeren Ausmaß als Schwarztee und Kaffee, sind bekömmlicher für den Darm und halten zahlreiche weitere Nutzen für Betroffene bereit.

Soviel zur empfohlenen rheumatoide Arthritis Ernährung. Das waren einige Punkte, das ist mir bewusst. Sie sind jedoch sehr wichtig und sollten Ihre Ernährung in Zukunft ausmachen. Die Mühen der Umstellung sind es wert!

Die rheumatoide Arthritis Ernährung wird ergänzt durch eine Nährstofftherapie. Einige Vitamine und Nährstoffe haben sich bei rheumatoider Arthritis sehr bewährt und sind durch gesunde Ernährung bei dieser Erkrankung nicht ausreichend gedeckt. Hier hat sich eine zusätzliche Ergänzung sehr bewährt.

Rheumatoide Arthritis Ernährung – Nährstofftherapie

Warum Nährstoffe?

Nun fragen Sie sich bestimmt, warum zusätzlich zur rheumatoide Arthritis Ernährung noch Nährstoffe eingenommen werden sollen. Dies hat zwei Gründe:

  1. Aufgrund Ihrer Erkrankung besteht im Körper zusätzlicher Bedarf an diesen Nährstoffen, der so hoch ist, dass er nur schwerlich allein durch die Ernährung gedeckt werden kann. Die Ergänzung mit diesen Nährstoffen hat sich in Studien und in unserer Erfahrung sehr bewährt und wird Ihnen zusätzlich helfen.
  2. Andererseits wird das Immunsystem weiter beruhigt, da diese Nährstoffe wichtige regulatorische Funktionen im Immunsystem haben. Das ist wichtig, um die Ursachen der Erkrankung weiter anzugehen. Folgende Nährstoffe haben sich dabei bewährt und ich empfehle Ihnen die Einnahme dieser Nährstoffe in der angegebenen Dosierung:

Vitamin D14-18: Lassen Sie Ihren Blutwert von Vitamin D beim Hausarzt messen. Der Zielwert ist eine Konzentration von 80 ng/ml. Ergänzen Sie pro 10 ng/ml, die Sie zu wenig im Blut haben, täglich mit 1000 IU Vitamin D. Bei einem Blutwert von 30 ng/ml wären das also (da 50 ng/ml zu wenig) eine Dosierung von 5000 IU täglich.

Kollagen11,13: Entweder in Form von ein bis zwei Tassen Geflügelbrühe täglich oder als Ergänzung 15-20 g Kollagen-Hydrolysat täglich.

Omega-3-Fettsäuren19: Ergänzen Sie an Tagen, an denen Sie keinen Fisch oder Meeresfrüchte gegessen haben, mit 3-6 g Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl/Lebertran/Dorschleber. Das entspricht 10-20 g reinem Fischöl/Lebertran.

Curcumin3: Ergänzen Sie täglich mit 500 mg Curcumin – Curcumin unterdrückt zusammen mit Omega-3-Fettsäuren Entzündungen im Körper und lindert Schmerzen. Wenn Sie diesen Effekt verstärken möchten, gehen auch 1000 mg täglich.

Magnesium20-22: Ergänzen Sie an Tagen, an denen Sie kein grünes Gemüse gegessen haben, mit 500 mg Magnesium.

Folsäure: Ergänzen Sie an Tagen, an denen Sie kein grünes Gemüse gegessen haben, mit 400 µg Folsäure in seiner aktiven Form Methyl-Tetrahydrofolat.

Weihrauch-Extrakt: Wenn Sie mit der Wirkung des Curcumin nicht überzeugt sind oder es aus irgendeinem Grund nicht nehmen können, probieren Sie es mit Weihrauch-Extrakt. Eine Kombination aus beiden Stoffen ist auch möglich.

Diese Nährstoffe haben sich bewährt und werden Sie längerfristig gut unterstützen und die Ernährung perfekt ergänzen.

Das Thema Ernährung möchte ich mit Kräuterextrakten abschließen, die sich bei rheumatoider Arthritis bewährt haben.

Rheumatoide Arthritis Ernährung – Kräuterextrakte

Warum Kräuter?

Kräuter werden in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen – besonders bei rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis – massiv unterschätzt. Kräuter sind die Heilmittel von Mutter Natur, die seit Aufkommen der Pharma-Industrie vor 100 Jahren jedoch leider überwiegend in Vergessenheit geraten sind.

Auch Kräuter haben Ihre Berechtigung, um Sie in Ihrer Lage zu unterstützen. Sie sollten jede Hilfe und jeden vielversprechenden Ansatz für die Regeneration von Darm, Immunsystem und Gelenken in Anspruch nehmen, den Sie bekommen können. Kräuter in den Alltag zu integrieren, ist kinderleicht, kann aber sehr wirkungsvoll sein9.

Einfach ein paar Kräuter zum Kochen, als Tee oder als Extrakt nehmen? Wenn es hilft – her damit!

Die richtigen Kräuter und Gewürze, die richtigen Extrakte – können unglaublich wirkungsvoll sein. In unserer Volksmedizin, im Ayurveda, in Traditionell Chinesischer Medizin – in all diesen Jahrtausende alten Medizinformen haben sich Kräuter bewährt. Warum also nicht jetzt wieder nutzen? Die Wissenschaft entdeckt Kräuter aktuell wieder, besonders bei der Anwendung von Autoimmunerkrankungen.

Außerdem sind Kräuter im Vergleich zu Medizin frei von Nebenwirkungen und günstig zu bekommen.

Daher möchte ich Ihnen diese Kräuter nicht vorenthalten:

  • Teufelskralle-Extrakt
  • Weihrauch-Extrakt
  • CBD-Öl (5 % beziehungsweise 10 %) (Extrakt aus Cannabis, jedoch ohne THC)
  • Brennnessel (als Salat oder Tee)
  • Tigergras (Gotu Kola) – als Tee
  • Koriander (als Salat und Würze)

Nutzen Sie diese Kräuter und Kräuterextrakte täglich beim Kochen oder als Nahrungsergänzung. Für den guten Überblick habe ich Ihnen die in diesem Artikel bereitgestellten Ratschläge am Ende noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Abschließend möchte ich noch ein paar Sätze zur Lebensführung loswerden.

Lebensführung bei Rheumatoide Arthritis – Was hilft?

Warum gesunde Lebensführung?

Nun, die Therapie endet nicht bei Medikamenten. Eine gesunde rheumatoide Arthritis Ernährung, Nährstofftherapie und Kräuter sind super, aber die Lebensführung ist ebenso entscheidend. Also alles, was Sie so tun, wenn Sie nicht gerade essen oder Medikamente einnehmen.

Lebensführung klingt jetzt sehr hochtrabend, beinhaltet aber ein paar logische und allseits bekannte Faktoren.

Sport: Um Entzündungen im Körper zu reduzieren, dem Stress entgegenzuwirken und Gelenkabbau vorzubeugen, empfehle ich Ihnen tägliche Bewegung. Je nach Krankheitsgrad kann das Sport für die Ausdauer oder die Kraft sein. Spaziergänge sind auch gut. Hauptsache Bewegung!

Physiotherapie: Wenn möglich, lassen Sie sich ‚Physio‘ vom Arzt verschreiben.

Sonne: Die Sonne hat wichtige und vielfach unterschätzte Heilkräfte. Setzen Sie sich also der Sonne aus, wann immer möglich. Auch mal im Sommer ohne Sonnencreme für etwa 30 Minuten, um Vitamin D zu bilden. Aber nutzen Sie die Sonne mit gesundem Menschenverstand.

Stress abbauen: Wirken Sie auf verschiedenen Wegen dem Stress entgegen. Sowohl im Alltag auf der Arbeit als auch privat.

Wärmeanwendung: Saunagänge, Dampfbad und heiße Wickel haben sich an betroffenen Stellen sehr bewährt.

Kälteanwendung: Ebenso aber auch Kälte: Kalt duschen und kalte Wickel an den betroffenen Stellen können sich gerne mit der Wärmeanwendung abwechseln.

Das war’s eigentlich schon mit der Empfehlung für rheumatoide Arthritis Ernährung und Lebensführung. Um das ganze übersichtlich zu halten, habe ich für Sie gleich noch eine kleine Zusammenfassung.

Rheumatoide Arthritis Ernährung Rezepte

Die hier empfohlenen Ratschläge für die rheumatoide Arthritis Ernährung bedeuten für Sie wahrscheinlich eine große Umstellung, was Kochen und Essen angeht. Daher möchte ich Ihnen zur Erleichterung ein Kochbuch empfehlen, in dem viele gesunde Rezepte vereint sind, die sich bei Autoimmunerkrankungen bewährt haben.

Achten Sie in den Rezepten darauf, dass keine Eier und kein Fleisch enthalten sind.

Zusammenfassung – Ernährung und Lebensführung bei rheumatoider Arthritis

  • Nutzen Sie für Ihre rheumatoide Arthritis Ernährung:
    • Paleo Ernährung mit nährstoffreichen und gesunden Nahrungsmitteln (Ausnahme: Fleisch und Eier)
    • Gemüse
    • Milchsauer vergorenes Gemüse
    • Nüsse und Samen (Leinsamen, Flohsamen)
    • Oliven, Olivenöl und Avocados
    • Beeren und Sauerkirschen
    • Ingwer, Kurkuma und Ginseng
    • Fisch
    • Geflügel-Brühe (Knochenbrühe aus Geflügel)
    • Kombucha
    • Kräuter
    • Zitrusfrüchte
    • Lakritz
    • Echinacea-Tee
    • Fasten
  • Nahrungsergänzung:
  • Vitamin D (Zielwert 80 ng/ml)
  • Hühner-Kollagen (15-20g täglich)
  • Omega-3-Fettsäuren (3-6g täglich)
  • Curcumin (500-1000mg täglich)
  • Magnesium (500mg täglich)
  • Folsäure (400µg täglich)
  • Kräuter und Kräuterextrakte:
    • Teufelskralle-Extrakt
    • Weihrauch-Extrakt
    • CBD-Öl (5 % beziehungsweise 10 %) (Extrakt aus Cannabis, jedoch ohne THC)
    • Brennnessel (als Salat oder Tee)
    • Tigergras (Gotu Kola) – als Tee
    • Koriander
  • Lebensführung:

Meiden Sie:

  • Stress
  • Getreide (Gluten)
  • Hülsenfrüchte
  • Industrielle Speiseöle
  • Industriell verarbeitete Nahrungsmittel
  • Rotes Fleisch und Eier
  • Milchprodukte
  • Zucker und Zuckerersatz
  • Alkohol
  • Nahrungsmittelallergien
  • Kaffee, Schwarztee
  • Nachtschattengewächse (austesten, wie Sie es vertragen)

Diese Ratschläge über rheumatoide Arthritis Ernährung zusammengenommen werden einen großen Einfluss auf Ihre Krankheit und Lebensqualität haben. Mittels wissenschaftlicher Studien und Erfahrungswerten wissen wir, dass Sie darauf vertrauen können. Je mehr Sie davon umsetzen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Krankheitsbild enorm verbessert und Ihr Leiden gelindert wird.

Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen – nach und nach ist auch in Ordnung. Bedenken Sie jedoch: je früher Sie mit der Umstellung beginnen, desto besser. Denn unser Ziel ist es, die Krankheit bei den Ursachen zu packen und den Autoimmunprozess zu stoppen. Das ist nicht allein mit Medikamenten möglich, sondern nur zusammen mit rheumatoide Arthritis Ernährung, Nährstoffen, Kräutern und gesunder Lebensführung.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und wünschen Ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg!

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Quellenverzeichnis
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Ergänzend über rheumatoide Arthritis:

Merkblatt 1.2 „Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)“. 7. Auflage, 2011

  • Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)

„Was ist eine Rheumatoide Arthritis?“ http://mb.dgrh.de/rheumatoidearthritis.html

  • Biesalski, H. K., et al., Ernährungsmedizin (2004), Thieme Verlag
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4 KOMMENTARE

  1. Warum muss die Knochenbrühe vom Geflügel sein? Oder ist die Knochenbrühe vom Weiderind genau so gut bei rheumatischer Arthritis?

  2. Vielen Dank für den informativen und ausführlichen Artikel.
    Allerdings dachte ich, das Capsaicin aus der Chili sei entzündungshemmend, anbei ein Zitat eines Artikels vom 21.3.19:
    „Als Heilpflanze steht die Schote aus der Familie der Nachtschattengewächse seit einigen Jahren auf dem Prüfstand der Wissenschaft. Vor allem dem „Scharfmacher“ Capsaicin werden aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung zahlreiche positive Gesundheitseffekte zugeschrieben.“
    (Zentrum der Gesundheit)
    Viele Grüsse
    M. Voigt

    • Hallo Frau Voigt,
      Wie ein Nährstoff oder ein Lebensmittel im Körper wirkt, ist immer auch davon abhängig, in welchem Krankheits- oder Gesundheitszustand sich der Körper aktuell befindet. Hinzu kommen individuelle Faktoren. Soll heißen: Zwei Körper reagieren theoretisch nie gleich auf den selben Stoff. Im einen Körper kann Capsaicin für Unwohlsein, Schwindel und Schweißausbrüche sorgen (bei Rheuma häufig beobachtet), während es im anderen Körper die Fettverbrennung erhöht, Killerzellen aktiviert, und entzündungshemmende Botenstoffe ausschüttet.
      Bei Autoimmunerkrankungen ist es sehr häufig, dass Betroffene anders als „Gesunde“ auf bestimmte Stoffe reagieren. Bei Nachtschattengewächsen (zu denen Chili gehört) ist dies der Fall.
      Viele Grüße,
      Martin Auerswald

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