Alles Wissenswerte über die Ernährung bei Reizdarm

Reizdarm Ernährung - Gemüse auf einer Schnittfläche

Zuletzt aktualisiert am 3. November 2018 um 21:01

Die Ernährung ist eine zentrale Ursache für Reizdarmsyndrom. Daher kann das Problem Reizdarm auch über die Ernährung angegangen werden. Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Reizdarm. Vielen könnte mit dem heutigen Beitrag geholfen werden. Erfahren Sie hier mehr über die Reizdarm Ernährung und was es zu beachten gibt.

Reizdarm Ernährung

In den folgenden Abschnitten werden wir uns um das Wie, das Was und das Was-nicht bei der Reizdarm Ernährung kümmern.
Die Ernährung ist bei der Behandlung von Reizdarm unglaublich wichtig, was hier noch mal betont werden muss. Die richtige Reizdarm Ernährung muss gegeben sein!
In der Ernährung liegen ganz zentrale Ursachen. Mit den richtigen Nährstoffen, den richtigen Nahrungsmitteln und einer gesunde Lebensführung können Sie zentrale Ursachen beseitigen. So haben Sie Ihre Darmgesundheit schneller wieder unter Kontrolle.
Wenn Sie denken, dass Ihr Darm sich von ganz alleine wieder beruhigen und regenerieren wird, dann könnte dieses Warten mehrere Monate und viele Nerven kosten. Vertrauen Sie daher auf die gesunde Ernährung (Reizdarm Ernährung!) und Nährstofftherapie und nehmen das Reizdarmsyndrom selbst in die Hand! Die folgenden Ratschläge werden Sie dabei unterstützen.

Viele der nun folgenden Ratschläge werden Sie zum Umdenken zwingen bei Ihren aktuellen Gewohnheiten und eingefahrenen Routinen. Wenn diese schon jahrelang bestehen, sind sie häufig schwer zu ändern. Wenn Sie aber wissen, dass darin die zentralen Ursachen hinter dem Reizdarm stecken, sollte Ihnen das genug Motivation geben, um dagegen anzugehen. Die täglichen Gewohnheiten nehmen den größten Baustein bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ein.

Halten Sie sich vor Augen, dass das Ändern dieser Gewohnheiten hin zu einer gesünderen und speziellen Reizdarm Ernährung (und gesunde Lebensführung) der wichtigste Weg zum Ziel ist:

Wie essen bei Reizdarm?

Kümmern wir uns zunächst um das Wie. Nicht nur das Was ist wichtig, sondern auch wie Sie essen:

  • Langsam und achtsam essen
  • Nicht beim  Essen ablenken lassen – also Handy und Fernseher aus
  • Angenehme Atmosphäre beim Essen
  • Regelmäßig um dieselben Zeiten essen, damit sich Darm und Körper daran gewöhnen
  • Lieber mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, als ein bis zwei große
  • Essen Sie ruhig zum Mittag etwas mehr, am Morgen und Abend etwas weniger und dann eher schonende Kost.

Sie werden nun einwerfen, dass diese Ratschläge trivial sind. Das sind sie auch. Aber unserer Erfahrung nach missachten oder unterschätzen die meisten Menschen diese Punkte trotzdem. Und wenn diese Punkte sehr einfach beseitigt werden können und zentrale Reizdarm Ursachen bedeuten, dann ist das doch eine Überlegung wert, oder?

Kommen wir nun zum Hauptpunkt: Was essen bei Reizdarm?

Was essen bei Reizdarm?

Es folgen einige Vorderschläge und Tipps, die Sie in Betracht ziehen und ausprobieren können. Im Laufe der Jahre werden diese Sie sehr gut bei der Behandlung Ihres Reizdarmsyndroms unterstützen.
Ziel sollte sein, die folgenden Ratschläge nach und nach in den Alltag zu integrieren und nicht alle auf einmal. So können Sie sehr gut beobachten, welche Punkte gut helfen und welche nicht. Sie gestalten Ihren Alltag nach und nach gesünder und auf den Reizdarm angepasst.
Die folgenden Ratschläge sind recht allgemein und für alle Reizdarm Typen umzusetzen:

Reizdarm Ernährung – was Sie wissen sollten

  1. Weniger trinken beim Essen, lieber jeweils vor und nach dem Essen ein Glas Wasser
  2. Probiotische Lebensmittel wie Naturjoghurt, milchsauer fermentiertes Gemüse, Apfelessig, Kombucha
  3. Probiotische Kapseln (im Anschluss), besonders an Tagen, an denen Sie ansonsten keine probiotischen Lebensmittel zu sich genommen haben.
  4. Ballaststoffe! Täglich reichlich Gemüse, Leinsamen und etwas Obst und Beeren.
  5. Jeden Tag 1-2 Gläser hochwertige Knochenbrühe2
  6. Greifen Sie zu Gemüsesäften, um Ihren Gemüseverzehr zu ergänzen. Diese Säfte können Sie selbst pressen oder von einer guten Marke kaufen.
  7. Hochwertige Proteinquellen: Knochenbrühe, Fisch aus Wildfang, Bio-Fleisch, Bio-Eier
  8. Gesunde Fette: Eigelb, fetter Fisch14, Avocado, Oliven, Butterschmalz, Kokosprodukte, Kokosöl, Weidebutter. Machen Sie gesunden Fette zu Ihrer wichtigsten Kalorienquelle.
  9. Greifen Sie täglich zu reichlich Grüntee, Ingwertee, Kräutertee5-6 und Süßholztee, um den Darm zu beruhigen und Ihren Stoffwechsel anzuregen.
  10. Greifen Sie zu Verdauungsenzymen, um schwer verdauliche Kost bekömmlicher zu machen. Ein gutes Produkt ist dieses hier.

Zusammenfassend: Achten Sie auf ausreichend Gemüse, gutes Protein, gesunde Fette, Probiotika33,40, viel Knochenbrühe und Tee.

Folgende Probiotika und Verdauungshelfer haben sich ebenfalls in den letzten Jahren etabliert. Der Arzt kann sie Ihnen nach der Reizdarm Diagnose verschreiben.

Probiotika und Verdauungshelfer bei Reizdarm

Folgende Medikamente sind für die Behandlung bei Reizdarm zugelassen und können vom Arzt verschrieben werden.

Omnibiotik

Probiotisches Präparat mit einer guten Zusammensetzung verschiedener probiotischer Darmbakterien.

Kijimea

Ein Produkt mit einem patentierten Stamm Bifidobacterium. Es hat bereits in Studien gute Ergebnisse erzielt38.

IberogastTM

Produkt mit verschiedenen Kräuterextrakten, die bei Reizdarmsyndrom helfen. In jeder Apotheke erhältlich, von Bayer. Sehr gute Ergänzung zu probiotischen Kapseln.

Imodium

Klassiker bei Durchfall, wirkt sehr stark. Sollte jedoch nur bei starkem Durchfall angewandt werden. Das Produkt reduziert Darmbewegungen so stark, dass wieder mehr Nährstoffe aufgenommen werden können, anstatt sie Richtung Enddarm zu schleusen.

Nährstofftherapie bei Reizdarm

Es mangelt im Körper bei Reizdarm an einigen Nährstoffen (Leaky Gut Syndrom). Wenn bestehende Löcher im Darm nicht geflickt werden, können die folgenden Nährstoffe helfen. Sie behandeln die Reizdarm Ursachen und sind generell für eine gesunde Lebensführung zu empfehlen.

Vitamin C: 2-3 g täglich in Form von Kapseln oder Pulver

Vitamin D: 5000 I.U. täglich, die genaue Dosierung entnehmen Sie hier (Vitamin D).

Curcumin: Extrakt aus Curcuma, sehr etabliert bei Reizdarm-Problemen und sehr wirkungsvoll. Unterdrückt Entzündungen im Körper, Schmerzen und Ursachen.

N-Acetyl-Cystein: 2-3 g täglich, wirkt einer Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO) entgegen, unterstützt das Immunsystem und reduziert Entzündungen12.

CBD-Öl: Extrakt aus der Cannabispflanze, jedoch ohne THC. In wissenschaftlichen Studien bei Reizdarmsyndrom sehr wirkungsvoll, besonders, wenn abends vor dem Schlafengehen eingenommen31,35-36,39. Eine gute Dosis ist 20-30 mg reines CBD.

Glutamin: Knochenbrühe ist eine exzellente Quelle für Glutamin. Sie erhalten es jedoch auch in Pulverform als Nahrungsergänzungsmittel – es hat sich bei Darmproblemen stark bewährt1,37. Ideal ist eine 14-tägige Kur mit 20-30g Glutamin täglich.

Aloe Vera-Saft: Wenn Sie an eine gute Quelle dafür kommen, hat Aloe Vera-Saft eine ähnliche Wirkung wie gute Knochenbrühe. Wobei Knochenbrühe natürlich auch sehr effektiv ist. Aloe Vera Saft ist eine gute Ergänzung.

Weihrauch-Extrakt: Wenn Sie Curcumin nicht gut vertragen oder es nicht nehmen wollen, hat Weihrauch-Extrakt eine ähnliche Wirkung.

Auf die vorgeschlagenen Produkte können Sie verstärkt zurückgreifen, um aktiv dem Reizdarm zu begegnen.
Es ist jedoch auch wichtig, Stoffe zu meiden, die für den Reizdarm ursächlich sind: Reizstoffe und Schadstoffe.

Was nicht essen bei Reizdarm?

Die folgende Nahrungsmittel sollten Sie nach und nach aus Ihrem Ernährungsplan streichen. Es sind Reizstoffe und Giftstoffe, die mitverantwortlich sind für den Reizdarm.
Die folgende Nahrungsmittel sind zudem arm an Nährstoffen und können bedenkenlos aus der Reizdarm Ernährung gestrichen werden.

Meiden Sie sie und ersetzen Sie sie durch gesunde Alternativen:

  • Weißmehlprodukte15-20: Brot (Sauerteigbrot ist in Ordnung), Nudeln, Teigwaren, Backwaren
  • Zucker: Obst in Maßen, Süßigkeiten, gezuckerte Getränke und andere Arten von Zucker meiden22
  • Zuckerersatzstoffe wie Xylit, Erythrit und Mannitol
  • Alkohol13,43
  • Blähendes Gemüse und Hülsenfrüchte41-42: Erbsen, Linsen, Bohnen, Zwiebelgewächse, Kohl
  • Nikotin
  • Milchprodukte (Ausnahme: Naturjoghurt und Weidebutter)
  • Fertignahrungsmittel: Nahrungsmittel die dem Darm schaden und die hochgradig verarbeitet wurden. Zahlreiche Zusatzstoffe und nur noch wenige Nährstoffe sind darin enthalten. Übliche Beispiele sind Fertiglasagne, Wurst, Tiefkühlpizza, Backwaren, Süßigkeiten, Chips und Flips, Fruchtsäfte und Fast food.

Wenn Sie diese Nahrungsmittel schrittweise reduzieren oder ganz meiden, dann tun Sie Ihrem Darm bereits einen großen Gefallen. Das sollte dann mit den Nahrungsmitteln Nährstoffen ergänzt werden, die dem Darm zusätzliche Hilfe geben und in diesem Beitrag genannt wurden.

Abschließend kümmern wir uns noch um spezifische Tipps und Ratschläge bei den verschiedenen Reizdarm-Typen. Die oben genannten Ratschläge zu Reizdarm Ernährung sind allgemein und für jeden Typ durchführbar.

Jedoch beim Durchfalltyp, beim Verstopfungstyp und beim Blähtyp gibt es noch ein paar spezifische, punktuelle Ratschläge, die sich sehr bewährt haben. Sie werden hier ergänzt:

Reizdarm Ernährung und Hausmittel nach Reizdarm-Typ

Durchfall-Typ

  • Akuter und starker Durchfall: Imodium
  • Schwarztee statt Kaffee
  • Täglich reichlich Flohsamen und Leinsamen
  • Zusätzliche Elektrolyte zuführen, erhältlich in der Apotheke
  • Früh auf nüchternen Magen Heilerde oder Aktivkohle, um Schadstoffe zu binden und den Durchfall zu reduzieren
  • Beruhigende Kräuter in Form von frischen Kräutern oder Tee: Pfefferminze, Fenchel, Anis, Kümmel, Kamille, Schafgarbe
  • Reis: Bindet Flüssigkeit, beruhigt den Magen.

Verstopfungs-Typ

Vgl. 30

  • Täglich Kaffee (gerne zwei bis drei Tassen)
  • Leinsamen und Flohsamen, mit ein bis zwei Gläsern Wasser
  • Heilerde und Aktivkohle früh auf nüchternen Magen mit viel Wasser.
  • Täglich Magnesium nach dem Frühstück: 500 bis 1000 mg, ausgehend von 500 mg die Dosis langsam steigern, bis sich was im Darm tut
  • Bei Krämpfen im Darm auf Kräuter zurückgreifen: Pfefferminze, Fenchel, Anis, Kümmel, Kamille, Schafgarbe, Ingwer
  • Wenn die bisherigen Ratschläge nicht helfen, zusätzlich Rizinusöl-Kapseln zuführen
  • Stuhlgang nur zusammen mit einem kleinen Fußschemelchen durchführen

Bläh-Typ

  • Stuhlgang nur zusammen mit einem kleinen Fußschemelchen
  • Blähendes Gemüse reduzieren (Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebelgemüse)
  • Milchprodukte reduzieren (Butter und Naturjoghurt bleiben die Ausnahmen)
  • Obst auf eine Handvoll täglich reduzieren, im Idealfall Beeren
  • Zucker sehr stark reduzieren und nach Möglichkeit ganz streichen
  • Auf beruhigende Kräuter zurückgreifen, die die Blähungen reduzieren. Besonders bewährt haben sich Fenchel, Anis, Kümmel und Pfefferminze
  • Täglich reichlich probiotische Nahrungsmittel und probiotische Kapseln zuführen
  • Täglich leichter Sport an der frischen Luft

Schmerz-Typ

Hier kann ich Ihnen nur raten, sich möglichst gut an die oben genannten Ernährungsratschläge zu halten. Besonders Curcumin, Weihrauchextrakt und Ingwertee verbessern die Schmerzen bei Betroffenen sehr zuverlässig.

Diese Ratschläge haben sich im Laufe der Jahre in der Wissenschaft und in der Erfahrung bewährt. Sie werden Sie dabei unterstützen, das Reizdarmproblem anzugehen.

Wenn Sie nichts an Ihren Gewohnheiten und an der Ernährung und Lebensführung ändern, wird sich in der Regel auch nichts am Reizdarmsyndrom ändern. Nehmen Sie sich die genannten Ratschläge also bitte zu Herzen. Beginnen Sie damit, Ihren Alltag nach und nach gesünder und an Ihren Reizdarm angepasst umzustellen.

Ja, das waren eine ganze Menge Ratschläge – denken Sie daran, nur nach und nach Ihren Alltag und Ihre Ernährung gesünder zu gestalten. Streichen Sie nach und nach Nahrungsmittel, die den Reizdarm eher verschlimmern (was nicht essen bei Reizdarm?). Erhöhen Sie nach und nach Nahrungsmittel, die Sie bei der Behandlung des Reizdarms unterstützen (wie und was essen bei Reizdarm?).

Jeden Tag ein bisschen und nach wenigen Tagen bis Wochen wird Ihr Alltag an den Reizdarm angepasst sein. Damit haben Sie bereits den größten Schritt in Richtung Leben ohne Reizdarm getan!

Fazit – die richtige Reizdarm Ernährung

Die Ernährung ist eine bedeutende Ursache, aber auch ein wichtiger Behandlungsbaustein bei Reizdarm. Die richtige Reizdarm Ernährung muss gegeben sein. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Reizdarm Symptome von alleine wieder verschwinden. Die Reizdarm Ursachen müssen angegangen werden, mit den in diesem Beitrag gelieferten Ratschlägen zur Reizdarm Ernährung. Speziell bei den verschiedenen Reizdarm Typen haben Sie ein mächtiges Werkzeug in der Hand.

Haben Sie keine Angst vor den vielen Ratschlägen aus diesem Beitrag. Setzen Sie die Ratschläge nach und nach um. Gestalten Sie so Ihren Alltag gesünder und nachhaltiger!

Dann haben Sie die besten Chancen, Ihren Reizdarm wieder loszuwerden.

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