OPC: Kräftiges Antioxidant oder Humbug?

Die Welt der Nahrungsergänzungsmittel schillert in vielen Farben: Aus kommerziell nachvollziehbaren Gründen entdecken Unternehmen gerne Wundermittel, die Ihre Gesundheit angeblich auf fantastische Weise fördern. OPC Traubenkernextrakt gehört zu den natürlichen Stoffen, die wie ein Jungbrunnen wirken sollen. Kann OPC das wirklich und wer braucht OPC? Informieren Sie sich umfassend.

OPC trauben traubenkerne

OPC: Was heißt das?

Die Buchstaben OPC stehen für oligomere Proanthocyanidine. Der Begriff Oligomer bezeichnet ein großes Molekül, das aus mehreren gleichen oder chemisch ähnlichen Bausteinen besteht, in diesem Fall Proanthocyanidine. Polysaccharide (Stärke, Ballaststoffe) sind auch Oligomere.

Bei OPC handelt es sich um eine Gruppe von chemisch verbundenen (kondensierten) Flavanolen, die in vielen Pflanzen vorkommen, beispielsweise in Äpfeln, den meisten Kiefernarten, Zimt und Traubenkernen sowie Traubenschalen. Auch Beeren, Grüntee und andere Pflanzen enthalten diese Flavonoide (1).

OPC: Was ist das?

OPC als Nahrungsergänzungsmittel wird heute in der Regel aus Traubenkernen hergestellt. Traubenkerne sind ein Abfallprodukt bei der Weinherstellung und dem Pressen von Traubenkernöl. Dieser Rohstoff ist reich an oligomeren Proanthocyanidinen und anderen Polyphenolen (2) und ein ideales Beispiel für „Resteverwertung“.

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Kapseln mit OPC Traubenkernextrakt werden häufig mit Resveratrol angereichert, einem Polyphenol, das ebenfalls in Trauben vorkommt (3).

Diese sekundären Pflanzenwirkstoffe sollen eine stark antioxidative Wirkung ausüben sowie Bakterien und Viren vernichten können. Darüber hinaus wird berichtet, dass sie Entzündungen hemmen, die Durchblutung fördern, Blutgefäße stärken und antioxidantische Enzymreaktionen fördern (4). Ob das stimmt, klären wir in diesem Beitrag.

Proanthocyanidine gehören zu den Tanninen, eine Gruppe der Flavonoide und der übergeordneten Polyphenole. Tannine sind Gerbstoffe, die Pflanzen vor Bakterien, Schimmel und Parasiten schützen:

Sie wirken zusammenziehend und austrocknend und entziehen so Bakterien den Nährboden. Bei Pflanzen führen sie zur Bildung einer Schutzschicht, die Pilzbefall abwehrt.

Beim Menschen wirken sie in üblichen Verzehrsmengen vorteilhaft und wirken sich günstig auf die Wundheilung aus. Traditionelle Heilpflanzen sind oft hervorragende Quellen für diese sekundären Pflanzenwirkstoffe (5) – über Kurkuma, Grüntee, Zimt, Chia Samen und Leinöl etwa haben wir bereits berichtet.

OPC Traubenkernextrakt
OPC ist besonders in der Schale und den Traubenkernen enthalten und gibt den Trauben ihre tiefrote Farbe.

OPC: Wer hat es entdeckt?

OPC gehört zu den ersten Pflanzenwirkstoffen, die entdeckt und seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht werden. Bereits in den 30er Jahren entdeckte der aus Ungarn stammende Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt die Flavonoide.

Der französische Mediziner und Mikrobiologe Jaques Masquelier kam OPC im Jahr 1947 auf die Spur. Allerdings fand er diesen Stoff nicht in Traubenkernen, sondern in den roten Häutchen der Erdnüsse.

Er wollte wissen, ob sich die überflüssigen Häutchen als Futtermittel eignen. Bei Tierversuchen zeigte sich, dass die Erdnusshäutchen Venenkrankheiten heilen können. Daraufhin isolierte Masquelier OPC als für die heilsame Wirkung verantwortliche Substanz.

Rund 1.000 Studien zu Traubenkernextrakt

Seit der Entdeckung wurde OPC in zahlreichen Studien untersucht. PubMed, die US-amerikanische Bücherei für Medizin, liefert rund 1.000 Studien bei der Suche nach Traubenkernextrakt, wie niederländische Wissenschaftler in einer 2017 veröffentlichten Studie feststellen (6). Die Untersuchungsergebnisse reflektieren demnach in gewisser Weise die Fortschritte der Wissenschaft seit 1947.

Außerdem betonen die Forscher die Schwierigkeiten, konkrete Aussagen für aus Früchten gewonnene Produkte wissenschaftlich zu belegen. Ein Problem ist, dass die Inhaltsstoffe jedes Naturprodukts Schwankungen unterliegen. Man denke nur an die Wichtigkeit des Jahrgangs für den Geschmack von Wein.

Eine 2019 veröffentliche Studie (7) zeigte jedoch, dass Traubenkerne verschiedener Sorten relativ viel OPC enthalten. Die Zusammensetzung von verschiedenen OPC-Traubenkernpräparaten mag sich unterscheiden, die Wirkung dürfte jedoch ähnlich sein.

Keine Chance bei EFSA

Darüber hinaus, so die niederländische Studie (6), sollte die direkte Beziehung von Ursache und Wirkung durch Studien am Menschen belegt sein. Hier setzt die Kritik der European Food Safety Authority (EFSA) an OPC Traubenkernextrakt ein.

2009 wies es zwei Anträge (8-9) für das Nahrungsergänzungsmittel OPC zurück: Demnach darf es nicht als unterstützend bei der Senkung des Cholesterinspiegels bezeichnet werden und ebenfalls nicht als durchblutungsfördernd bei Veneninsuffizienz. Naturgemäß beachtete die EFSA bei der Beurteilung nur ältere Studien (10).

Diese negative Beurteilung von OPC durch die EFSA schlug sich in der Haltung der deutschen Verbraucherzentrale nieder, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt wird.

Gleich am Anfang eines Artikels über OPC und Resveratrol (11) steht die Aussage, die Forschung zu Resveratrol, OPC oder Traubenextrakten stecke noch in den Kinderschuhen. Viele Werbeaussagen seien deshalb nicht ausreichend wissenschaftlich belegt.

Überzeugter Entdecker

Tatsache ist jedoch, dass der Wissenschaftler Masquelier bereits 1947 mit der Erforschung von OPC begann. Er war von der Wirkung so überzeugt, dass er eine Firma für die Herstellung von OPC gründete. Den Rest seines Lebens verbrachte er damit, die Wirkung zu erforschen.

Tatsache ist auch, dass in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche Studien über Antioxidantien, darunter Traubenkernextrakt, mit Menschen durchgeführt wurden. Zugegeben: Die Teilnehmerzahl war meist klein. Dennoch lässt sich eine gewisse Aussagekraft nicht verleugnen.

Verbraucherzentrale: Dünnes Quellenverzeichnis

Etwas dünn dagegen erscheint die Quellenangabe des Textes der Verbraucherzentrale. Insgesamt werden nur vier Quellen angegeben, wobei es sich bei zwei Quellen um die Haltung der Europäischen Kommission zu Resveratrol handelt. Außerdem wird eine italienische Studie (12) genannt, die 2014 Aufsehen erregte.

Demnach hat Resveratrol in Rotwein keine lebensverlängernde Wirkung. Desweiteren zitiert die Verbraucherzentrale das Deutsche Ärzteblatt, das die italienische Studie interpretiert. Vollkommen außer acht gelassen werden in dem Text vom Februar 2018 jüngere Studien zu OPC und Resveratrol (13).

 

Warum OPC Traubenkernextrakt?

Eine gesunde Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse versorgt den Körper mit zahlreichen Nährstoffen. Wer an einer chronischen Erkrankung leidet, kann von Nahrungsergänzungsmitteln jedoch durchaus profitieren. Autoimmunerkrankungen wie multiple Sklerose, Hashimoto Thyreoiditis oder rheumatoide Arthritis belasten den Körper mit oxidativem Stress (14-16).

Zusätzliche Antioxidantien aus natürlichen Quellen wie Traubenkernextrakt können dazu beitragen, oxidativen Stress zu verringern (17).

OPC Polyphenole Wein
Polyphenole geben dem Rotwein seine tiefrote Farbe. Ähnliche Stoffe sind es, die das OPC (und seine Wirkungen) ausmachen.

OPC: Starkes Antioxidant

Die genaue Wirkung von OPC Traubenkernextrakt auf freie Radikale im menschlichen Körper zu bestimmen, ist schwierig. Doch mehrere Studien zu diesem Thema liefern ähnliche Ergebnisse. Im Jahr 2000 wurde eine US-amerikanische Studie (18) veröffentlicht:

Wissenschaftler untersuchten verschiedene, lebende menschliche Zellen und führten Tierversuche durch.

Das Ergebnis: Die Bioverfügbarkeit von Traubenkernextrakt ist sehr hoch. OPC bietet demnach im Direktvergleich einen wesentlich besseren Schutz vor freien Radikalen als die Vitamine C, E und Beta-Carotin.

Die antioxidative Wirkung von Traubenkernextrakt bestätigt ebenfalls eine Studie aus dem Jahr 2013 (19) bei menschlichen Zellen und eine Studie im Jahr 2015 (20) mit Tierversuchen. Offensichtlich fördert OPC den Transkriptionsfaktor NRF2. Dieses Protein agiert als molekularer Schalter, der Zellen vor oxidativem Stress schützt und bei der Wundheilung aktiv ist. Außerdem aktiviert dieser Schalter die so wichtige Autophagie.

Eine Studie (21) aus dem Jahr 2015 mit 46 gesunden Teilnehmern belegt, dass Traubenkernextrakt den antioxidativen Status deutlich verbessert. Als Biomarker wurde dabei das Redoxpotenzial des Urins genommen. Es bezeichnet die mögliche Fähigkeit eines Stoffes für Reduktion und Oxidation – Reaktionen, an denen freie Radikale beteiligt sind. Traubenkernextrakt reduzierte demnach die Reaktionsfähigkeit um 33 Prozent.

Warum ist OPC gesund? Weitere Wirkungen

Tatsächlich fehlen bisher groß angelegte Studien mit Menschen für die zahlreichen proklamierten Wirkungen von OPC. Wir stellen Ihnen Studienergebnisse vor, die unserer Ansicht nach das Potenzial von Traubenkernextrakt zuverlässig belegen.

Hemmt Entzündungen

Die entzündungshemmende Wirkung von Traubenkernextrakt wurde in mehreren Tierversuchen gezeigt. Chinesische Wissenschaftler veröffentlichten 2013 eine Studie (22) mit Ratten. Demnach lindert OPC nicht nur entzündliche Darmerkrankungen.

Es verbessert auch die Zusammensetzung der Darmflora. Offensichtlich hemmt Traubenkernextrakt das Protein Claudin-2, das Durchfall bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auslöst (23-24). Darüber hinaus scheint Traubenkernextrakt entzündungsfördernde Zytokine zu behindern (25).

Schützt Blutgefäße

Der Effekt von OPC-reichen Erdnusshäutchen auf das Gewebe von Blutgefäßen führte zur Entdeckung des Wirkstoffs. Zahlreiche Studien aus den 80er Jahren belegen, dass Traubenkernextrakt Kollagen und Elastin vor der Oxidation schützt. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass OPC sogar die Bildung von Kollagen- und Elastinfasern fördert (6).

Dahingehend könnte OPC ein wichtiges Gegenmittel für freie Radikale (ROS) und AGE (advanced glycation endproducts) sein, welche bei chronischen Entzündungen eine wichtige Rolle spielen. Es wirkt wie eine Art Schutzdämpfer vor aggressiven Stoffen im Körper.

Kollagen ist das Eiweiß, das am häufigsten im Körper vorkommt. Es ist unter anderem am Aufbau von Bindegewebe, Haut, Blutgefäßen und Sehnen beteiligt. Elastin ist ein Strukturprotein, dass Halt gibt. Bei Blutgefäßen sorgt es für Elastizität.

Blutverdünner, Cholesterinspiegel und Insulinresistenz

OPC wirkt wie ein natürlicher Blutverdünner, denn es hemmt die Aggregation der Thrombozyten (26-27). Thrombosen enstehen, wenn Blutplättchen zusammenkleben und Blutpfropfe bilden, um Wunden abzudichten. Bei Rauchern ist dieser Effekt durchaus erwünscht, denn Zigarettenrauch fördert das Entstehen von Thrombosen. Günstig scheint sich OPC auch auf den Cholesterinspiegel (28) und die Insulinresistenz (29) auszuwirken.

 

Zwischenfazit: Wann könnte OPC laut Studien helfen?

 

Wie OPC einnehmen?

Experten empfehlen, Traubenkernextrakt-Präparate nicht zusammen mit Milchprodukten einzunehmen. Sie erhalten Traubenkernextrakt als Kapseln oder in Pulverform. Als normale Tagesdosis gilt eine Menge von rund 280 mg. Das entspricht zwei Kapseln oder einem halben Teelöffel Pulver. Als Daumenregel wird 3 mg OPC für jedes Kilogramm Körpergewicht empfohlen.

OPC: Wie lange einnehmen?

Dafür lassen sich keine generellen Regeln aufstellen. Die Dauer der Einnahme hängt von Ihnen ab. Sie finden, dass Traubenkernextrakt Ihr Hautbild verbessert und Sie sind von der positiven Wirkung überzeugt? In diesem Fall spricht eigentlich nichts dagegen, OPC-Präparate ständig als Nahrungsergänzung einzunehmen.

Wie schnell wirkt OPC?

Die Bioverfügbarkeit von Traubenkernextrakt ist eine schwierige Frage. In einem Tierversuch (30) brauchte OPC ungefähr eine Stunde, um den Magen zu überwinden und in den Krummdarm, den unteren Teil des Dünndarms zu gelangen.

Wie lange bleibt OPC im Körper? Bei dieser Studie wurde OPC nach 24 Stunden komplett ausgeschieden. Beim Menschen wurde OPC zwei Stunden nach der Einnahme von Traubenkernextrakt im Serum festgestellt (31).

Warum OPC mit Vitamin C einnehmen?

Es gibt Anzeichen dafür, dass Vitamin C die Wirkung von OPC verstärkt. Besonders stark soll sich das auf Blutgefäße auswirken (32).

OPC Traubenkernextrakt (1)

OPC: Was beachten?

Generell sind Traubenkernextrakt-Präparate sicher (33). Wer Medikamente für die Blutverdünnung nimmt, sollte auf OPC jedoch besser verzichten. Traubenkernextrakt kann das Verschließen von Wunden stören.

Deshalb ist auch die Antwort auf folgende Frage wichtig bei OPC: Wie lange vor einer Operation absetzen? Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, Traubenkernextrakt mindestens eine Woche vor einer Operation nicht mehr zu nehmen.

Die Kombination von OPC mit Vitamin C kann den Blutdruck erhöhen (34). Menschen mit hohem Blutdruck sollten darauf achten, dass Traubenkernextrakt-Präparate nicht zusätzlich mit Vitamin C angereichert sind.

Sie haben eine Traubenallergie? In diesem Fall ist es ratsam, auf Traubenkernextrakt zu verzichten. Obwohl Traubenkernextrakt-Präparate sicher zu sein scheinen, können schwangere und stillende Frauen nicht vorsichtig genug sein. Um kein Risiko einzugehen, empfiehlt es sich, bei Schwangerschaft oder während des Stillens die Einnahme von OPC sorgfältig abzuwägen.

 

Wie und wo wird Traubenkernextrakt hergestellt?

Der Rohstoff für Traubenkernextrakt steht überall da zur Verfügung, wo Wein angebaut wird. Traubenkernextrakt wird aus Traubenkernmehl hergestellt.

Traubenkernmehl fällt bei der Herstellung von Traubenkernöl an. Im Prinzip handelt es sich bei Traubenkernextrakt, Traubenkernmehl und Traubenkernöl um Abfallprodukte bei der Weinherstellung, die recycelt werden.

Weintrauben OPC
Tiefrote Trauben – Nach dem Pressen bleiben die Schalen und Kerne übrig, aus denen dann das OPC aufgereinigt wird.

Der Trester, die ausgepressten Beeren, wird für die Herstellung dieser Produkte in einer sogenannten Abbeermaschine von den Schalen befreit. Zurück bleiben die Kerne, die getrocknet werden.

Um Traubenkernöl zu gewinnen, werden die trockenen Kerne kalt gepresst. Der Presskuchen wird fein zermahlen und ergibt das Traubenkernmehl. Der eigentliche Traubenkernextrakt entsteht durch Extraktion mit Wasser oder Ethanol. Er enthält wesentlich mehr OPC als Traubenkernmehl.

Warum ist OPC so teuer?

Diese Frage können Hersteller von OPC und Traubenkernextrakten wohl am besten beantworten. Die Kosten für den Rohstoff an sich dürften sich in Grenzen halten. Doch die Verarbeitung, Verpackung und nicht zuletzt das Marketing erfordern finanziellen Einsatz.

 

Fazit: Probieren geht über Studieren

OPC in Traubenkernextrakt scheint sich überaus günstig auf die Gesundheit auszuwirken. Die Pflanzenwirkstoffe können oxidativen Stress verringern, Entzündungen hemmen und die Blutgefäße schützen. Manche Experten preisen OPC fast wie ein Wundermittel an, das bei zahlreichen Krankheiten von Krebs bis AIDS heilend wirken soll.

Wir empfehlen, diese Aussagen mit gesunder Skepsis zu betrachten.

Das vernichtende Urteil der Europäischen Union und der deutschen Verbraucherzentrale über Traubenkernextrakt, OPC und Vesveratrol scheint jedoch auch überzogen zu sein. Die wissenschaftlichen Beweise für die Wirkung von OPC und Traubenkernextrakt mögen etwas dünn sein.

Wir glauben jedoch, dass die Studienlage einige positive Effekte für die Gesundheit hinreichend belegt. Allerdings gilt auch bei Traubenkernextrakt: Probieren geht über Studieren.

Ähnliche Wirkungen können auch über die weitaus besser etablierten sekundären Pflanzenstoffe Curcumin (Kurkuma-Extrakt), Astaxanthin und CBD-Öl erzielt werden.

Wie ist Ihre Meinung und Erfahrung mit OPC? Würden Sie gerne etwas ergänzen? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

Quellenverzeichnis
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  • (11) https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/fuer-immer-jung-mit-resveratrol-oder-opc-13389
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Kornelia ist ausgebildete Redakteurin, Buchautorin und freie Texterin. Ihre Erfahrung mit Ess-Störungen hat sie in drei Kochbüchern beschrieben, die alle den Gourmand World Cookbook Awards von Edouard Cointreau gewonnen haben. Ihr Buch Cooking for Happiness hat sogar den Titel ‘Best in the World’ in der Kategorie Innovativ erhalten. Neben Ernährung faszinieren sie vor allem Themen im Bereich Gesundheit. Ihr umfangreiches Wissen in diesen Gebieten stellt sie leicht verständlich dar. Besonders liegt ihr eine ganzheitliche Sicht der menschlichen Existenz im Allgemeinen und Körperfunktionen im Besonderen am Herzen.

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