Morbus Crohn – Alles Wichtige im Überblick

Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2019 um 12:13

Morbus Crohn – Ursachen

Nach vielen Informationen über Symptome, Diagnose, Therapie, Ernährung und Komplementärmedizin bei Morbus Crohn soll es abschließend um die Ursachen der Erkrankung gehen. Was genau löst die Erkrankung aus?

Zunächst eine kleine Wiederholung, was bei Morbus Crohn passiert: Es kommt im gesamten Magen-Darm-Trakt zu massiven Entzündungen und einer Beschädigung der Schleimhaut. Der Schaden am Darm ist nicht nur oberflächlich, sondern sehr tief gehend, und die Entzündungsreaktion im Darm entsprechend heftig. Es wird vermutet, dass sowohl eine Infektion der Darmwand als auch die Bildung von Autoantikörpern diese Entzündung vorantreibt.

Die Wissenschaft ist sich sicher, dass vier Dinge gleichzeitig passieren müssen, damit Morbus Crohn entsteht18:

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1. Th1-Dominanz

Es liegen zu viele entzündungsfördernde TH1-Helferzellen vor. Im Immunsystem ist ein Gleichgewicht zwischen Th1 und Th2-Zellen wichtig. Wenn eine Seite zu dominant wird, drohen chronische Entzündungen.

2. Dysbiose und Kommunikationsschwierigkeiten

Die Darmflora ist bei Morbus Crohn-Betroffenen krankhaft verändert17. Das scheint die Krankheit zu begünstigen. Die Kommunikation zwischen Immunsystem und Darmflora ist unterbrochen oder eingeschränkt30. Zudem liegen in den meisten Fällen schadhafte Mikroorganismen in der Darmwand vor und infizieren diese. Morbus Crohn kann als Reaktion auf diese Infektion verstanden werden.

3. Leaky Gut Syndrom

Bei jedem Morbus Crohn-Betroffenen weist der Darm strukturelle Schäden auf. Die massiven Entzündungen und Infektionen führen zu einem ausgeprägten löchrigen Darm (Leaky Gut Syndrom)11. Es wird aktuell noch diskutiert, ob Leaky Gut Ursache oder Folge von Morbus Crohn ist – ähnlich wie bei der Diskussion Henne oder Ei18.

4. TNF-α-Dominanz

Der entzündungsfördernde Botenstoff TNF-α liegt bei Morbus Crohn-Betroffenen zu stark vor. Dies wird durch die Th1-Dominanz, die Entzündungen und Leaky Gut gespeist.

Wenn diese vier Prozesse auftreten, entsteht Morbus Crohn. Diese vier Leitursachen sind bei allen Morbus Crohn Betroffenen zu beobachten. Was löst diese vier Ursachen aus14,53?

Morbus Crohn Ursachen
Ein westlicher Lebensstil mit vielen verarbeiteten Lebensmitteln (inklusive Zucker, Transfetten (52) und Zusatzstoffen) gilt als eine erwiesene Ursache für Morbus Crohn.

Genetik

Bei Morbus Crohn liegt eine gewisse genetische Veranlagung vor, stärker als bei Colitis ulcerosa24,37. Mutationen in bestimmten Genen, die das Immunsystem oder die Stärke der Darmwand regeln, begünstigen die Entstehung der Erkrankung. Besonders häufig liegen Mutationen im Gen für NOD2/Card15 (Erkennung von Krankheitserregern) vor40.

Schleimschicht

Die Darmwand wird normalerweise von einer Schleimschicht geschützt, die die meisten Mikroorganismen abhält. Bei Morbus Crohn-Betroffenen ist diese Schleimschicht zu dünn und mit zu wenig antibakteriellen Stoffen (Defensine, Antikörper) besetzt15. Dies könnte an der Genetik liegen, sowie an der Lebensführung, die einen großen Einfluss auf die Stärke der Schleimschicht hat30,40.

Antibiotika

Je mehr Antibiotika besonders in den frühen Kindheitsjahren eingesetzt werden, desto höher das Risiko, an Morbus Crohn zu erkranken. Denn das schädigt das Immunsystem und begünstigt, dass sich bestimmte Krankheitserreger im Darm ausbreiten können, die die entstehende Krankheit begünstigen.

Infektionen

Manche Krankheitserreger stehen in engem Zusammenhang mit der Entstehung der Krankheit. Manche Erreger nisten sich besonders gern in der Darmwand ein, infizieren die Darmschicht und führen zu heftigen Entzündungen. Das in diesem Zusammenhang am häufigsten erwähnte Bakterium ist Mycobakterium paratuberkulosis.

Kontrazeptiva

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Einnahme von oralen Verhütungsmitteln und der Entstehung von Morbus Crohn. Eine Östrogendominanz könnte hier der Auslöser sein.

Schmerzmittel

Schmerzmitteln, im Speziellen die sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmer (NSAID) wie Ibuprofen und Aspirin, führen zu kleinen Blutungen und Schäden im Darm, wenn sie längerfristig angewandt werden. Diese begünstigen Morbus Crohn.

Zucker

Es konnte in Studien gezeigt werden, dass eine zuckerreiche Ernährung die Entstehung der Krankheit begünstigt. Es wird vermutet, dass eine zuckerreiche Ernährung nicht nur eine Dysbiose der Darmflora zur Folge hat, sondern auch eine Entzündung der Darmwand und Schäden an der Leber.

Fettsäuren

Es konnte ebenfalls in Studien gezeigt werden, dass ein zu hoher Konsum von Omega-6-Fettsäuren und ein zu geringer Konsum von entzündungslindernden Omega-3-Fettsäuren die Entstehung der Krankheit begünstigt. Das natürliche Optimum ist ein Verhältnis Omega-6 / Omega-3 von maximal 3:1, damit Entzündungsprozesse im Körper nicht Überhand nehmen31.

Durch ungesunde Ernährung und Lebensführung ist heutzutage ein Verhältnis von bis zu 20:1 üblich. Grund dafür sind ein zu hoher Konsum von Fast Food, verarbeiteten Lebensmitteln, industriellen Speiseölen und Fleisch aus Massentierhaltung. Außerdem spielen ein zu geringer Konsum von Omega-3-Fettsäuren durch Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen, Bio-Eiern und Fisch eine Rolle.

Nährstoffmängel

Nährstoffmängel begünstigen Schäden im Darm sowie ein schlecht ausgereiftes Immunsystem. Die wichtigsten dieser Nährstoffmängel, die sowohl Ursache als auch Folge von Morbus Crohn sind, sind Vitamin A, Vitamin B, Vitamin D, Vitamin K2, Zink, Selen, und Magnesium.

Diese Nährstoffe sorgen maßgeblich für eine gesunde Darmwand, Darmflora und ein aktives und ausgereiftes Immunsystem. Immer häufiger liegen diese Nährstoffe im Körper nicht ausreichend vor.

Rauchen

Rauchen begünstigt das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, da es Entzündungen im Körper sowie Nährstoffmängel auslöst. Außerdem führt es zur Ablagerung toxischer Substanzen im Körper, die Autoimmunerkrankungen begünstigen.

Alkohol

Auch Alkohol, längerfristig und in zu hohem Ausmaß konsumiert, begünstigt Entzündungen im Darm und an der Leber.

Kommentar: Die meisten hier genannten Ursachen sind, mit Ausnahme der Infektionen und der Genetik, auf die Lebensführung zurückzuführen. Eine westliche Lebensführung mit vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln, wenig nährstoffreichen und unverarbeiteten Nahrungsmitteln, wenig Bewegung, wenig Zeit an der frischen Luft, viel Alkohol und Zigarettenrauch sowie Medikamenten, scheint Morbus Crohn zu begünstigen. Dies erklärt, warum diese Erkrankung so stark im Kommen ist. Dies zeigt aber auch, und Studien bestätigen das, dass durch Beseitigung der Ursachen der Verlauf der Erkrankung sehr positiv beeinflusst werden kann. Die vorhin genannten Tipps und Tricks zu Ernährung und Nährstofftherapie helfen dabei enorm.

Morbus Crohn – Forum

Damit Sie sich mit Gleichgesinnten über die Erkrankung austauschen können, haben wir eine Facebook-Gruppe über Morbus Crohn sowie über den Austausch für Autoimmunerkrankte gegründet, dort finden Sie bereits jetzt Tausende weitere Betroffene. Dort können Sie jederzeit und kostenlos beitreten und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Aktionsplan zum Sofort-Starten

Nach all diesen Informationen kann es sein, dass Sie verunsichert sind und nicht wissen, wo Sie nun starten sollen. Dies ist verständlich, da sich hier viele Informationen auf nur wenigen Seiten häufen. Dieser Beitrag zielt darauf ab, Ihnen maximale Information und Hilfestellung zu bieten. Als ein handlicher praktischer Aktionsplan sollen diese Informationen Ihnen nun aufzeigen, wie Sie vorgehen können, um Ihre Krankheit positiv zu beeinflussen:

  1. Suchen Sie sich einen Arzt, der die in diesem Beitrag erwähnten Methoden der Schulmedizin und der Komplementärmedizin praktiziert und Ihnen so eine optimale Behandlungsgrundlage bietet. Ein funktionell denkender Gastroenterologe oder Hausarzt eignet sich ebenso wie ein funktioneller Mediziner, Naturheilkundler, Heilpraktiker, oder Orthomolekularmediziner. Um einen geeigneten Mediziner in Ihrer Umgebung zu finden, hilft eine Googlesuche, zum Beispiel „Funktionelle Medizin Wohnort“.
  2. Fahren Sie mit der Ihnen verschriebenen schulmedizinischen Therapie fort und setzen nicht in Eigeninitiative Medikamente ab! Tun Sie dies in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Bei besserer Symptomatik durch gesunde Ernährung, Lebensführung und Naturheilkunde ist es möglich, die Medikament-Dosierungen mit der Zeit zu reduzieren.
  3. Überprüfen Sie, ob weitere Mitglieder in Ihrem Familienkreis von Morbus Crohn oder anderen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen betroffen sind. So können Sie den genetischen Einfluss auf die Krankheitsentstehung einschätzen.
  4. Überlegen Sie anhand der MC-Ursachen, was bei Ihnen zu der Erkrankung geführt haben könnte. Versuchen Sie, diese Ursachen mit den genannten Methoden zu beseitigen. Die hinterlegten Beiträge helfen Ihnen dabei.
  5. Ziehen Sie eine Ernährungsumstellung in Erwägung. Dies kann so aussehen, dass Sie schrittweise die empfohlenen Nahrungsmittel aus diesem Beitrag in Ihren Ernährungsalltag einbauen und schadhafte Nahrungsmittel reduzieren. Ein Umstieg auf die Paleo-Ernährung oder das Paleo-Autoimmunprotokoll bietet sich ebenso an.
  6. Es ist hilfreich, ein Ernährungstagebuch zu führen, um die Auswirkung bestimmter Nahrungsmittel auf die Gesundheit zu überprüfen.
  7. Eine große Blutanalyse gibt Aufschluss über Entzündungszustände im Inneren und etwaige Nährstoffmängel. Es wird empfohlen, zusammen mit einem Arzt oder Therapeuten diese Nährstoffmängel anzugehen und zu beseitigen.
  8. Mit den genannten Ratschlägen zur Naturheilkunde können Sie abseits von Medikamenten und Ernährung das Krankheitsbild zusätzlich verbessern. Ein funktionell denkender Arzt oder Therapeut helfen Ihnen dabei weiter.
  9. Vergessen Sie nicht den Faktor der gesunden Lebensführung bei Morbus Crohn. Stress, Schlaf, Sport und die Chronobiologie haben ebenfalls Auswirkungen auf die Gesundheit.
Quellenverzeichnis

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Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.

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