Lupus Erythematodes: Neue Kriterien verbessern die Diagnose

Lupus Erythematodes Neue Kriterien verbessern die Diagnose

Eine weltweite Expertengruppe erarbeitete zusammen mit den Rheumatologen der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden neue Klassifikationskriterien für den systemischen Lupus erythematodes (SLE). Der wissenschaftlichen Öffentlichkeit wurden sie nun erstmalig am 13. Juni beim Jahreskongress der European League Against Rheumatism in Amsterdam präsentiert.

Die Kriterien ermöglichen es, SLE-Patienten mit bisher nicht möglicher Genauigkeit zu identifizieren. So lassen sich Organe gefährdende Autoimmunerkrankung besser erforschen als bislang. Außerdem erleichtern die neuen Klassifikationskriterien Ärzten und Medizinstudenten die Diagnose der Krankheit.

Viele Deutsche sind betroffen

„Der SLE betrifft in Deutschland etwa eine von tausend Frauen und einen von zehntausend Männern. Das Abwehrsystem produziert fehlerhaft Antikörper gegen körpereigene Bestandteile, was zu Entzündungen überall im Körper führen kann und das Erkennen der Erkrankung oft schwierig macht.“ so Prof. Martin Aringer, Leiter des Bereichs Rheumatologie der Medizinischen Klinik III.

Nur wenn der systemische Lupus erythematodes sicher erkannt wird, können klinische Prüfungen neuer Medikation bei dieser seltenen, aber mitunter lebensbedrohlichen Erkrankung Erfolge erzielen. Genau dafür werden Klassifikationskriterien verwendet.

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