Sind Heilpilze die Medizin der Zukunft?

Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2019 um 11:25

Wer die Foodszene ein wenig beobachtet, dem fällt auf, dass Heilpilze gerade wie … ja, wie Pilze … aus dem Boden sprießen. Reishi, Cordyceps, Chaga und Co. werden zahlreiche gesundheitliche Wirkungen nachgesagt. Aber stimmen diese wirklich? Können sie bestätigt werden? Welche Rolle spielen Heilpilze wirklich in der Zukunft?

Pilze jetzt und in der Zukunft

Pilze waren schon immer Teil der menschlichen Ernährung. Vorzugsweise wilde Pilze, wild gesammelt, immer in großer Vielfalt. Seit der Neolithischen Revolution und spätestens seit der Industrialisierung machen wilde Pilze jedoch keinen großen Teil unserer Ernährung mehr aus. Besonders Champignons werden einfach industriell gezüchtet und geerntet. Was in Ordnung ist, denn auch in dunklen Kellern gezüchtete Pilze sind wirklich gesund.

Pilze können bei zwei zentralen Problemen, mit denen die Menschheit in Zukunft umgehen muss, nützlich sein:

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  1. Das ist einmal der immer größer werdende Platzmangel. Immer mehr Menschen leben auf demselben Raum und wollen auch ernährt werden. Es braucht also Nahrungsmittel, die platzeffizient angebaut werden können.
  2. Das andere große Problem ist das Klima. Viele unsere Nahrungsquellen sind heute so günstig und jederzeit zu haben, weil Öl noch rentabel ist. In 50 Jahren könnte das schon ganz anders aussehen, was Äpfel aus Neuseeland und Massentierhaltung in seiner jetzigen Form wahrscheinlich unmöglich machen wird.

Pilze lösen diese Probleme und sind deswegen so ein wichtiges Lebensmittel in der Zukunft. Kein anderes Lebensmittel kann so platzeffizient (Ertrag pro Fläche) angebaut werden und benötigt dabei so wenig Rohstoffe. Nach Pilzen sind übrigens die effizientesten Nahrungsmittel in dieser Hinsicht Kartoffeln.

Pilze bringen nicht nur einen großen Ertrag an Biomasse, sie sind auch sehr gesund. Sie könnten also helfen, viele gesundheitliche Probleme mit anzugehen.

Aber warum sind Pilze so gesund?

Warum sollen Pilze so gesund sein?

Dies lässt sich auf ein paar sehr einfache Punkte herunterbrechen:

1. Pilze waren immer schon ein Teil der menschlichen Ernährung und werden heute leider nicht mehr in ausreichenden Mengen verzehrt. Dadurch fehlen auch wichtige Phytonährstoffe, an die sich unser Körper gewöhnt hat.

2. Pilze enthalten viele Ballaststoffe, besonders den Ballaststoff ß-Glucan. Das ist ein löslicher Ballaststoff, der im Magen-Darm-Trakt entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral wirkt und „Löcher stopfen“ kann (zum Beispiel beim Leaky Gut Syndrom). Das, was bis in den Dickdarm gelangt, wird dort von den ansässigen Darmbakterien freudig aufgenommen und verarbeitet.

3. Pilze enthalten Nährstoffe, die auf anderem Wege schwer zu bekommen sind. Das sind einerseits Vitamine wie Folsäure und Kalium, andererseits pflanzliche Sterole wie Ergosterol und jene Stoffe aus der chemischen Stoffklasse der Terpene. Hierfür sind Pilze die reichhaltigste Quelle auf diesem Planeten.

Pilze im Allgemeinen sind gesund – aber was sind nun Heilpilze?

Was sind Heilpilze?

Tatsächlich ist der Begriff „Heilpilz“ überhaupt nicht geschützt. Theoretisch kann also jeder Pilz, der gegessen werden kann, auch als Heilpilz bezeichnet werden. Teilweise ist es ein reiner Marketingbegriff, ähnlich wie Superfood.

Aber bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen. Bedeutet das, dass manche Pilze besser als andere sind?

In der Naturheilkunde und Volksheilkunde gibt es ein paar Pilze, die in verschiedenen Winkeln der Erde seit Jahrtausenden (wenn nicht seit Jahrmillionen) bei bestimmten gesundheitlichen Beschwerden angewandt werden.

Dabei stechen einige Pilze besonders heraus, weil ihnen mehr gesundheitliche Qualitäten nachgesagt werden als einem ganz normalen Hallimasch.

Von Ötzi, der legendären Gletschermumie aus dem Ötztal, ist bekannt, dass er eine Gastritis hatte und zum Zeitpunkt seines Todes ein paar Laubporlinge dabei hatte. Diese sind in der Naturheilkunde bekannt dafür, gegen Magengeschwüre zu helfen.

Einige Heilpilze, Marketingbegriff hin oder her, stechen deutlich heraus. Welche sind das?

Welche Heilpilze gibt es?

Beschränken wir uns hier auf die zehn wichtigsten Heilpilze, über deren Namen Sie auch in Zukunft häufiger stolpern werden:

  • Reishi (Glänzender Lackporling)
  • Cordyceps sinensis
  • Hericium ericaneus (Löwenmähne, Pom Pom Blanc)
  • Mu-Err (Judasohr)
  • Shiitake (chinesischer Champignon)
  • Maitake
  • Chaga
  • Agaricus blazeii
  • Tremella fuciformis
  • Meshima
  • Wolfiporia

In den letzten zehn bis 20 Jahren haben sich die Methoden, diese Pilze im großen Stil anzubauen, immer weiter verbessert. Insofern werden diese Pilze in Zukunft immer verfügbarer und auch immer günstiger. Aktuell gibt es sie zumeist nur als teure Extrakte zu kaufen. Aber warten wir einmal ein paar Jahre und es wird sie vielleicht in ähnlich großer Menge zu kaufen geben wie heute Proteinpulver.

Hinsichtlich Gesundheit und Langlebigkeit stechen aus dieser Liste drei Pilze besonders heraus.

Welchen Heilpilzen wird das größte gesundheitliche Potenzial nachgesagt?

Diese drei Pilze sind nach aktueller Kenntnis sozusagen die Crème de la Crème der Heilpilze. Daher möchten wir sie Ihnen genauer vorstellen.

Reishi – Pilz der Langjährigkeit (?)

Heilpilze

Reishi wird in Ostchina bereits seit Jahrtausenden bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen angewandt. Reishi ist auch als „Pilz der 100-Jährigen“ bekannt und wissenschaftliche Studien decken immer mehr Wirkstoffe und Wirkungen auf. Mehr dazu gleich. Es ist sogar möglich, dass Reishi bei Erkrankungen des Immunsystems angewandt werden kann, da er hier modulierend wirkt.

Chaga – Der Powerpilz aus der Taiga

Heilpilze, HeilpilzEntschuldigen Sie bitte die reißerische Überschrift, aber so liest man es sehr oft in Zeitschriften. Chaga ist genauso wie Reishi ein Baumpilz und wird heute immer noch wild gesammelt, besonders in Skandinavien und in Sibirien.

In der russischen Volksheilkunde ist Chaga in der Anwendung von Tumorerkrankungen sehr beliebt. Wie effektiv, muss die Wissenschaft noch bestätigen. Aber erste Studien deuten auf wirklich tolle Ergebnisse hin.

Hericium – Die Löwenmähne

Heilpilze

Werfen wir nun einen Blick auf Hericium. Er sieht tatsächlich aus wie eine Löwenmähne oder? Er ist etwas schwerer anzubauen, aber nicht minder effektiv. Besonders bei Stoffwechselerkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen scheint Hericium sehr wirkungsvoll zu sein.

 

Mit konkreten Wirkungen der Pilze haben wir uns bis hierher noch etwas zurückgehalten. Warum? Weil wir sie gerne auf einen Schlag aufzählen würden, denn es sind sehr viele.

Welche Effekte werden Heilpilzen nachgesagt?

In chemischen Analysen und Tierstudien wurden bislang folgende Aussagen getroffen und folgende Wirkungen der Pilze nachgewiesen3-5,9:

  • Immunmodulierend: stimuliert ein inaktives Immunsystem, beruhigt ein überaktives Immunsystem
  • Anti-arteriosklerotisch
  • Antioxidativ
  • Analgetisch (Schmerzunterdrückung)
  • Chemopräventiv (schützt den Körper vor den toxischen Nebeneffekten der Chemotherapie)
  • Senkt die Blutfettwerte
  • Senkt Cholesterinspiegel
  • Löst Blutgerinnsel auf
  • Schützt die Leber
  • Senkt hohe Blutzuckerspiegel
  • Antikanzerogen
  • Antiangiogen (hemmt Krebszell-Wachstum)
  • Anti-aging
  • Antiulcerogen (verhindert Magengeschwüre)

Das sind einige Wirkungen, die da genannt wurden oder? Und nun halten Sie sich fest. Diese Wirkungen werden lediglich Reishi nachgesagt. Würden wir die gesundheitlichen Effekte und Claims aller hier genannten Heilpilze auflisten, wären wir wahrscheinlich morgen noch mit aufzählen und lesen beschäftigt.

Spaß beiseite, da sind einige wirklich tolle Effekte dabei. Heilpilze können bei verschiedenen Problemen angewandt werden. Wir können also gespannt sein, was in wissenschaftlichen Studien an Menschen in Zukunft noch alles zutage gefördert wird.

Insbesondere bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen scheinen Heilpilze wirklich effizient zu sein. Besonders Reishi, Chaga und Hericium. Gilt das auch für Autoimmunerkrankungen?

Helfen Heilpilze bei Autoimmunerkrankungen?

Die meisten Heilpilze wirken ähnlich wie Adaptogene modulierend auf Immunzellen. Was bedeutet das10?

Man kann also sagen: Potenziell sind Heilpilze sehr effektiv bei Autoimmunerkrankungen, Mausstudien geben wirklich gute erste Hinweise (siehe Quellen). Menschliche Studien fehlen aber noch. Wie effektiv Heilpilze bei Autoimmunerkrankten sind, darüber können wir leider keine Aussage treffen. Das müssen Sie selbst ausprobieren, aber berichten Sie uns bitte davon.

Wichtig: Da Heilpilze immunmodulierend wirken, sollten sie nicht bei zeitgleicher Einnahme von Immunsuppressiva eingenommen werden. Bei einigen Heilpilzen (besonders Reishi) ist bekannt, dass beide „Wirkstoffe“ konkurrieren und die Wirkung so stark nachlässt.

Halten Heilpilze, was sie versprechen?

Die Verheißungen sind groß, aber können Heilpilze auch liefern? Wer einen Blick in die wissenschaftliche Literatur wirft, der merkt, dass die gesundheitlichen Wirkungen von Heilpilzen beim Menschen nur in großen Mengen spürbar werden. In Mengen, die aktuell noch zu teuer sind. In Zukunft – da die Produktion und das Angebot an Heilpilzen immer größer werden – können sich aber mehr und mehr Menschen diese Pilze, besonders als Extrakt oder als gemahlenes Pulver, leisten. Und dann umso mehr von den gesundheitlichen Wirkungen profitieren.

Natürlich haben diese Pilze auch Wirkungen in Kapselform. Die wirklich bahnbrechenden Ergebnisse in der wissenschaftlichen Literatur kommen jedoch erst in größeren Mengen (ab 5 g Extrakt täglich) auf. Bis dahin können Sie gerne ein wenig experimentieren und die Pilze regelmäßig essen, die es auch bei uns zu kaufen gibt. Steinpilze und Champignons sind eigentlich das ganze Jahr über auch tiefgekühlt und günstig verfügbar.

In Mausstudien und in-vitro (Petrischale)-Studien schneiden Heilpilze teilweise spektakulär gut ab. Was aber auch daran liegt, dass bei Mäusen eine relativ geringe Menge Pilzextrakt nötig ist, um eine große Wirkung hervorzurufen.

Wir können also gespannt sein, was es in Bezug auf den Menschen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen in Zukunft noch geben wird.

Erfahren Sie hier noch mehr zum Thema gesunde Ernährung:

Quellenverzeichnis

  1. Guillamón et al (2010): Edible mushrooms: role in the prevention of cardiovascular diseases. QuellenverzeichnisFitoterapia. 2010 Oct;81(7):715-23. doi: 10.1016/j.fitote.2010.06.005. Epub 2010 Jun 13.
  2. Bao, Yi Xi; Wong, Chun Kwok; Li, Edmund Kwok Ming; Tam, Lai Shan; Leung, Ping Chung; Yin, Yi Bing; Lam, Christopher Wai Kei (2006): Immunomodulatory effects of lingzhi and san-miao-san supplementation on patients with rheumatoid arthritis. In: Immunopharmacology and immunotoxicology 28 (2), S. 197–200. DOI: 10.1080/08923970600815097.
  3. Bhardwaj, Neha; Katyal, Priya; Sharma, Anil K. (2014): Suppression of inflammatory and allergic responses by pharmacologically potent fungus Ganoderma lucidum. In: Recent patents on inflammation & allergy drug discovery 8 (2), S. 104–117.
  4. Boh, Bojana; Berovic, Marin; Zhang, Jingsong; Zhi-Bin, Lin (2007): Ganoderma lucidum and its pharmaceutically active compounds. In: Biotechnology annual review 13, S. 265–301. DOI: 10.1016/S1387-2656(07)13010-6.
  5. Cai, Zhe; Wong, Chun Kwok; Dong, Jie; Jiao, Delong; Chu, Man; Leung, Ping Chung et al. (2016): Anti-inflammatory activities of Ganoderma lucidum (Lingzhi) and San-Miao-San supplements in MRL/lpr mice for the treatment of systemic lupus erythematosus. In: Chinese medicine 11, S. 23. DOI: 10.1186/s13020-016-0093-x.
  6. Mori, Koichiro; Obara, Yutaro; Moriya, Takahiro; Inatomi, Satoshi; Nakahata, Norimichi (2011): Effects of Hericium erinaceus on amyloid beta(25-35) peptide-induced learning and memory deficits in mice. In: Biomedical research (Tokyo, Japan) 32 (1), S. 67–72.
  7. Park, Young Shik; Lee, Hyun Soo; Won, Moo Ho; Lee, Jin Ha; Lee, Shin Young; Lee, Hyeon Yong (2002): Effect of an exo-polysaccharide from the culture broth of Hericium erinaceus on enhancement of growth and differentiation of rat adrenal nerve cells. In: Cytotechnology 39 (3), S. 155–162. DOI: 10.1023/A:1023963509393.
  8. Ryu, Sun; Kim, Hyoun Geun; Kim, Joo Youn; Kim, Seong Yun; Cho, Kyung-Ok (2018): Hericium erinaceus Extract Reduces Anxiety and Depressive Behaviors by Promoting Hippocampal Neurogenesis in the Adult Mouse Brain. In: Journal of medicinal food 21 (2), S. 174–180. DOI: 10.1089/jmf.2017.4006.
  9. Sanodiya, Bhagwan S.; Thakur, Gulab Singh; Baghel, Rakesh K.; Prasad, G B K S; Bisen, P. S. (2009): Ganoderma lucidum: a potent pharmacological macrofungus. In: Current pharmaceutical biotechnology 10 (8), S. 717–742.
  10. Shang, Xiaodong; Tan, Qi; Liu, Ruina; Yu, Kangying; Li, Pingzuo; Zhao, Guo-Ping (2013): In vitro anti-Helicobacter pylori effects of medicinal mushroom extracts, with special emphasis on the Lion’s Mane mushroom, Hericium erinaceus (higher Basidiomycetes). In: International journal of medicinal mushrooms 15 (2), S. 165–174.
  11. Sheng, Xiaotong; Yan, Jingmin; Meng, Yue; Kang, Yuying; Han, Zhen; Tai, Guihua et al. (2017): Immunomodulatory effects of Hericium erinaceus derived polysaccharides are mediated by intestinal immunology. In: Food & function 8 (3), S. 1020–1027. DOI: 10.1039/c7fo00071e.
  12. Wang, Mingxing; Konishi, Tetsuya; Gao, Yang; Xu, Duoduo; Gao, Qipin (2015): Anti-Gastric Ulcer Activity of Polysaccharide Fraction Isolated from Mycelium Culture of Lion’s Mane Medicinal Mushroom, Hericium erinaceus (Higher Basidiomycetes). In: International journal of medicinal mushrooms 17 (11), S. 1055–1060.
  13. Zhang, Ruiping; Xu, Shengli; Cai, Yanning; Zhou, Ming; Zuo, Xiaohong; Chan, Piu (2011): Ganoderma lucidum Protects Dopaminergic Neuron Degeneration through Inhibition of Microglial Activation. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2011, S. 156810. DOI: 10.1093/ecam/nep075.
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Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.

4 KOMMENTARE

  1. Mich würde interessieren, ob man Heil-Pilze auch nehmen darf, wenn man Immunsuppresiva nimmt?! Wenn der Pilz immunmodulierend wirkt, könnte das doch auch nach hinten losgehen oder?

    • Hallo Ilka,
      Eine super Frage 🙂
      Sie haben recht, das würde nach hinten losgehen. Besonders bei Reishi ist bekannt, dass es den Immunsuppressiva entgegen wirkt. Werde das im Artikel deutlicher schreiben.
      Viele Grüße,
      Martin Auerswald

  2. Hallo Martin!

    Danke für den spannenden Artikel.

    In der Praxis haben sich bei Neurodermitis/Allergien teilweise schon kleine Dosierungen von Heilpilzpilver bewährt(Reishi, Agaricus blazeii murill u.a. 2-4gr. tgl.). Und gerade wegen der immunmodulierenden Wirkung gehören diese Pilze zu meinen Favoriten, neben Vitamin D und diversen Heilpflanzen. Mit 20€ für Pilzpulver kommen die Patienten ca. 1 Monat hin, je nach Dosierung.

    Natürlich muss man auch aufpassen, dass man das Immunsystem nicht zu stark anregt.

    Ein sehr gutes Buch zum Thema:

    Moderne Mykotherapie (Pilzheilkunde): Der Gebrauch der Pilze in der Medizin von Prof.med.Ivo Bianchi

    Ich behandle AIK auch antiallergisch, da unser Lehrer in der AIK eine Steigerung der Alllergie sah…

    VG Christian Leppla-Zei

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