T-Gedächtniszelle

      Zuletzt aktualisiert am 24. Oktober 2018 um 9:11

      T-Gedächtniszellen sind sehr langlebige T-Lymphozyten, die Antigene, zum Beispiel nach einer ernsthaften Infektion, speichern können. Bei einem erneuten Ausbruch der Infektion ist das Immunsystem dann besser vorbereitet.

      Auch Impfungen funktionieren so, dass das Immunsystem mit dem (toten) Antigen eines Erregers konfrontiert wird. Durch die Entstehung von B- und T-Gedächtniszellen wird die Immunantwort jahrelang gespeichert und nach erneutem Ausbruch einer Infektion reagiert das erworbene Immunsystem sehr schnell auf diese neuerliche Bedrohung.

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      Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.