Cortisol

      Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2018 um 10:28

      CWas ist Cortisol?

      Cortisol es in körpereigenes und in der Nebennierenrinde gebildetes Stresshormon, das besonders bei chronischem und langanhaltendem Stress ausgeschüttet wird. Im Gegensatz zu Adrenalin (fight-or-flight-Hormon), das sofort viel Energie freisetzt, tut das Cortisol über einen längeren Zeitraum. Also in Zeiten von Nahrungsknappheit oder psychischem Stress ist Cortisol das Stresshormon der Wahl.

      In unserer heutigen Gesellschaft ist Cortisol daher das wahrscheinlich wichtigste Stresshormon und richtet, wenn es längerfristig im Körper in zu hohem Ausmaß aktiv ist, viele Schäden an.

      Cortisol führt zu einem Anstieg von Blutzucker und Blutfett, baut körpereigene Proteine (also auch Muskeln und Knochen) ab, um daraus Energie zu bilden, und führt im Gehirn zu einem Zustand von Gereiztheit und Unruhe.

      Da in der heutigen Gesellschaft der Stressor meist chronisch ist und nicht immer etwas aktiv gegen ihn unternommen werden kann, bleibt auch der Cortisolspiegel chronisch erhöht.
      Daher führt ein erhöhter Cortisolspiegel nicht nur zu Schöpfungszuständen, sondern auch zu metabolischen Erkrankungen wie Diabetes und Osteoporose.

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      Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München). Seine Doktorarbeit (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt sich mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.