Biopharmazeutika

      Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2018 um 9:09

      BWas sind Biopharmazeutika?

      Biopharmazeutika (Biologika) sind eine Klasse von Medikamenten, für deren Herstellung Biotechnologie und gentechnisch veränderte Organismen benötigt werden.
      Im Gegensatz zu niedermolekularen (kleinen) Wirkstoffen wie Aspirin sind Biopharmazeutika sehr große und komplexe Wirkstoffe, die auf Proteinen oder Nukleinsäuren basieren. Sie sind entweder eine Nachbildung oder eine Adaptation an körpereigene Wirkstoffe.
      Mit Biopharmazeutika sollen besonders bei Autoimmunerkrankungen Gleichgewichte im Immunsystem wiederhergestellt und Entzündungen reduziert werden. Häufig genannte Biopharmazeutika sind hier TNF-Alpha, Interleukine, Interferone und Antikörper.
      Da Biopharmazeutika viel Forschungsaufwand beinhalten und teuer in der Produktion sind, sind sie auch als Therapieform entsprechend teuer. Häufig sind sie jedoch der letzte Notnagel für Arzt und Patient und potenziell sehr wirkungsvoll.

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      Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München). Seine Doktorarbeit (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt sich mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.