ANA / Anti-Nukleare Antikörper

      Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2018 um 9:05

      AWas sind antinukleare Antikörper?

      Antikörper sind Immunproteine, die einen Fremdkörper hochspezifisch erkennen und neutralisieren – oder Immunzellen anlocken, um Fremdkörper zu beseitigen.

      Antinukleare Antikörper sind gegen Zellkernbestandteile von körpereigenen Zellen gerichtet. Das ist insofern wichtig, als dass Zellen im Laufe des normalen Stoffwechsels unvermittelt sterben oder gar platzen können. Dann ergießen sich Bestandteile des Zellkerns in das umliegende Plasma und müssen beseitigt werden. Zur Erkennung und Beseitigung derselben gibt es antinukleare Antikörper.

      Bei manchen systemischen, chronisch entzündlichen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie Lupus Erythematodes gibt es aufgrund verschiedener Ursachen (Ursachen Lupus) zu viele antinukleare Antikörper. Manche Autoimmunerkrankungen wie Lupus Erythematodes können über ein zu großes Vorliegen von antinuklearen Antikörpern diagnostiziert werden.

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      Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München). Seine Doktorarbeit (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt sich mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.