Wie Du Gastritis erkennst und richtig behandelst

Reizdarmsyndrom

Zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2019 um 16:03

Schmerzen im Magen, Appetitlosigkeit, Schmerzen beim Essen – Gastritis macht das Leben schwer, da jedes Essen sofort mit Schmerzen bestraft wird. 20 % aller Erwachsenen haben im Laufe ihres Lebens einmal Gastritis (Magenschleimhautentzündung), in schlimmen Fällen kann Gastritis zu Autoimmunerkrankungen, SIBO, Magengeschwüren und Magenkrebs führen.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Gastritis ist, wie es entsteht und was Sie dagegen tun können.

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Die Aufgaben des Magens im Überblick

Gastritis (Magenschleimhautentzündung) ist überwiegend ein Problem des Magens. In einigen Fällen kann sich das Problem auf den Dünndarm ausweiten.

Der Magen ist die erste wichtige Instanz des Magen-Darm-Trakts, flüssige und feste Nahrung landet hier nach der Zerkleinerung und Einspeichlung im Mund. Der Magen ist immens wichtig für die Verdauung und sollte zu allen Zeiten seine Aufgaben gut ausführen können.

Der Magen ist genau genommen ein Fleischsack, knapp unter der rechten Brust. Dieser Fleischsack ist innen mit einer Schleimschicht überzogen. Warum?

Der Mageninhalt (Magensäure) ist sehr sauer, fast so sauer wie eine Autobatterie. Die Schleimschicht schützt die Magenzellen vor der direkten Wirkung der Säure und isoliert den Körper.

Folgende Aufgaben erfüllt der Magen.

Ansäuerung

Einige Nahrungsbestandteile (Proteine und Ballaststoffe) sind komplexe Moleküle und dementsprechend schwer zu verdauen. Die Säure im Magen hat die Funktion, die 3-D-Struktur dieser Stoffe zu zerstören. Sie entfalten sich wie ein verknäultes Kabel. Es entsteht ein langes und entwickeltes Kabel, das leichter zu verdauen ist.

Desinfektion

Immer wenn Sie etwas essen und trinken, gelangen auch Mikroorganismen in den Magen – Bakterien, Viren, Schimmelpilze, Fliegeneier und anderes. Diese Lebewesen haben nichts in Ihrem Körper verloren und sollten sich dort nicht ausbreiten. Daher hat die Magensäure eine desinfizierende Wirkung, um diese Organismen abzutöten.

Homogenisierung

Wie heißt es so schön? Im Magen kommt immer alles zusammen. Das Glas Rotwein wird hier mit dem Steak, den Tomaten und dem Salat gemischt. Die Nahrungsmittel werden im Darm nicht hintereinander verdaut, sondern gleichzeitig. In dem Sinne durchmischt der Magen durch sogenannte peristaltische Bewegungen den Inhalt und die einzelnen Speisen miteinander.

Schleimproduktion

Dieser Schleim ist wichtig, um die Magenzellen vor der Magensäure und einigen im Magen heimischen Bakterien zu schützen. Versiegt die Schleimproduktion, drohen ernst zu nehmende Probleme.

Pepsinogene

Im Magen werden Verdauungsenzyme zum Nahrungsbrei dazugegeben. Sie werden erst im Dünndarm aktiv, deswegen heißen sie im Magen Pepsinogene und im Dünndarm Pepsine. Im Zwölffingerdarm werden noch andere Verdauungsenzyme zum Nahrungsbrei gegeben.

Intrinsic Factor

Hierbei handelt es sich um ein Protein, das nur dazu da ist, Vitamin B12 aus der Nahrung aufzunehmen. B12 ist ein sehr großes und sperriges Molekül, das einen speziellen Transporter benötigt. Das ist der Intrinsic Factor. Er wird im Magen zum Nahrungsbrei dazugegeben.

Wenn diese Aufgaben nicht mehr zuverlässig erfüllt werden können, drohen lebensgefährliche Zustände. Der Magen ist ein echtes Sensibelchen! Sodbrennen, Bauchschmerzen, Völlegefühl – oft bemerken wir den Magen erst, wenn er Probleme bereitet. Die Säure und der Schleim sind jedoch überlebenswichtig für Sie.

Das sind die Aufgaben des Magens und seine Lage im Körper. Schlagen wir die Brücke. Was genau ist nun Gastritis und was passiert im Magen?

Was ist Gastritis?

Gastritis ist der medizinische Fachbegriff für eine Entzündung der Magenschleimhaut. Der Magen ist an allen Stellen mit einer Schleimschicht (Mukus) ausgekleidet. Es kann vorkommen, dass die Schleimschicht nicht genug Schutz bietet und/oder Bakterien die Magenzellen in der Schleimschicht infizieren. Der wichtigste Grund hinter Gastritis ist ein kleines Bakterium namens Helicobacter pylori, dazu gleich mehr.

Aber das ist Gastritis: Eine Entzündung der Magenschleimhaut. Dabei werden drei verschiedene Typen von Gastritis unterschieden.

Die drei Typen von Gastritis

Typ A

Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunreaktion. Immunzellen greifen fälschlicherweise die Magenzellen an. Dieser Prozess ist leider noch schlecht erforscht und man weiß nicht, ob eine vorherige Infektion dieser Zellen die Ursache für die Autoimmunreaktion ist oder etwas anderes.

Typ B

Diese Entzündung kommt durch eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Zu diesem kleinen Parasiten gleich mehr.

Typ C

Chronische Gastritis durch Einwirkung von Medikamenten, Stress, Antibiotika oder Schimmel. Dies führt zu einer starken Übersäuerung des Magens, einer Beschädigung der Schleimschicht und im schlimmsten Fall auch hier zu einem Loch in der Schleimschicht.

Sie sehen, die Ursache der Entzündung kann von innen (Immunzellen, Autoimmunreaktion), von Krankheitserregern (Helicobacter pylori) oder von Faktoren der Umwelt wie Schimmel, Stress und Medikamenten kommen.

Und Sie sehen auch, dass gegen eine Autoimmunreaktion und gegen eine Infektion durch Helicobacter pylori nicht vorgebeugt werden kann.

Nachdem der Begriff Gastritis nun geklärt wurde und was sich dahinter versteckt, kommen wir zu den Symptomen.

Symptome von akuter Gastritis

Im Folgenden finden Sie die charakteristischen Symptome einer Gastritis.

Bauchschmerzen

Etwa zwei Fingerbreit unter der rechten Brust befindet sich der Magen. Wenn dieser Bereich schmerzt, könnte eine Magenentzündung vorliegen. Diese Schmerzen werden immer nach dem Essen schlimmer. Denn natürlich reagiert ein empfindlicher und entzündeter Magen/Reizmagen mit einem Schmerzsignal auf zusätzliche Reize, in diesem Fall Nahrung.

Appetitlosigkeit

Der Magen schmerzt nicht nur, er sendet auch Signale über den Vagusnerv an das Gehirn und unterbindet so Hunger und Appetit. Es ist eine Schutzreaktion, damit der Magen ausheilen kann und in der Zwischenzeit nicht mit Nahrung belastet wird.

Im Vergleich zu anderen Problemen im Magen-Darm-Trakt wie etwa Reizdarmsyndrom sind die Symptome beim Magen eigentlich auf diese zwei beschränkt. Diese zwei sind eindeutig dem Magen zuzuordnen. Sollten diese Probleme oder Symptome bei Ihnen andauern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit eine Diagnose gestellt werden kann.

Um zu verstehen, wie Diagnose und Behandlung bei Gastritis ablaufen, folgt nun ein kleines Intermezzo mit dem Auslöser für Magenentzündungen: dem schon mehrfach angekündigten, kleinen Schädling Helicobacter pylori.

Helicobacter pylori

In 50 % aller deutschen Mägen lebt ein kleines Bakterium namens Helicobacter pylori. Dieses Bakterium hat sich im Laufe der Evolution an das Überleben in Säugetiermägen spezialisiert. Grundsätzlich ist dieses Bakterium kein Problem im Magen, wenn es nicht gereizt wird.

Also nur weil Sie Helicobacter pylori im Magen haben, ist das noch kein Grund für eine Antibiotikatherapie. Dafür ist das Vorkommen in Deutschland zu hoch.

Die Infektion mit Helicobacter erfolgt übrigens durch Kontakt mit „infizierten“ Menschen, also Freunde, Familie und Liebesbekanntschaften. Haustiere (Katzen) und ungewaschenes Essen sind ebenfalls ein häufiger Ansteckungsgrund.

Helicobacter pylori hat gelernt, sich gegen die Magensäure zu schützen. So produziert es zwei Enzyme (Urease und Carboanhydrase), die ihm eine basische Hülle verschaffen. Die Säure wird einfach abgewehrt.

Problematisch wird Helicobacter erst, wenn es sich zu stark vermehrt. Denn ähnlich wie ein Korkenzieher schraubt es sich dann durch die Magenschleimhaut. Bei zu viel Helicobacter an einer Stelle entstehen also Löcher in der Schleimschicht (ähnlich Leaky Gut Syndrom). Gelangen die Bakterien bis zu den Magenzellen, infizieren sie diese Zellen. Dann entsteht nicht nur eine massive Entzündung durch die Infektion, sondern auch durch das Treffen von Magensäure auf die Magenzellen.

Das darf nicht passieren.

Bei typischem Typ B Gastritis durch Helicobacter kann diese Entzündungsreaktion an vielen kleinen Stellen oder an einer größeren Stelle (Magengeschwür) auftreten. Aber Studien zeigen, dass Helicobacter auch hinter den meisten Typ C Gastritis-Fällen steckt.

Erst wenn eine akute Gastritis oder schlimmeres vorliegt, ist es an der Zeit, etwas gegen Helicobacter zu unternehmen. 15 bis 20 % aller mit Helicobacter infizierten Menschen haben im Laufe ihres Lebens eine Gastritis. Dann ist Zeit zum Handeln.

Ist Gastritis ansteckend?

Typ A Gastritis ist eine Autoimmunerkrankung und nicht ansteckend, da das Problem im Immunsystem liegt.

Hinter Typ B (immer) und C (häufig) Gastritis steckt in den meisten Fällen das Bakterium Helicobacter pylori. Dieses Bakterium ist zwar ansteckend, Gastritis ist es nicht. Denn nur jeder fünfte bis sechste Infizierte entwickelt eine Gastritis. Nur weil jemand akut an einer Gastritis leidet, heißt das nicht, dass die Entzündung ansteckend ist.

Es nützt nichts, sich auf Teufel komm raus von Helicobacter-Infizierten fernzuhalten, um sich ja nicht anzustecken. Denn: In den meisten Fällen wissen weder Sie, ob Sie nicht schon mit Helicobacter infiziert sind, noch weiß es Ihr Gegenüber.

Gastritis ist nicht ansteckend – wenn Sie sich wegen Gastritis Sorgen machen, sollten Sie sich am Ende dieses Beitrags über die Ursachen und Risikofaktoren von Gastritis einen genauen Überblick verschaffen.

Nach den Symptomen und der zentralen Ursache von Gastritis gehen wir nun einen Schritt weiter. Sie vermuten Gastritis und suchen nun einen Arzt auf, um eine mögliche Diagnose stellen zu können.

Gastritis Diagnose

Wer behandelt Gastritis?

Gehen Sie mit Ihrem Verdacht zu einem Hausarzt, Gastroenterologen oder funktionellen Mediziner. Diese Ärzte verfügen über die nötigen Fachkenntnisse und Methodik, um eine Infektion festzustellen.

Berichten Sie dem Arzt ausführlich von Ihren Symptomen, wann sie etwa auftreten und wie stark. Ein Symptomtagebuch kann auch helfen, da der Arzt dann einen guten Überblick erhält, an welchen Tagen und nach welchem Auslöser ein akuter Gastritisschub auftritt. Ist die Gastritis chronisch, ist das Tagebuch überflüssig.

Hat der Arzt ebenfalls einen Gastritis-Verdacht, kommen nun drei Diagnosemöglichkeiten infrage.

Urease Atemtest

Im Abschnitt über Helicobacter pylori haben Sie erfahren, dass hinter den meisten Fällen von Gastritis dieses Bakterium steckt. Es schützt sich vor der Magensäure unter anderem mit dem Enzym Urease. Dieses Enzym spaltet Harnstoff (Urea) in Ammoniak (basisch) und CO2. Beim Urease-Atemtest gibt der Arzt Ihnen Wasser mit markiertem Harnstoff zu trinken. Nach etwa einer halben Stunde sollte in der Atemluft markiertes CO2 und Ammoniak messbar sein. Dann weiß der Arzt, dass Helicobacter in ihrem Magen vorliegt.

Der nächste Schritt ist der folgende.

Antikörpertest

Wenn eine Entzündung der Magenschleimhaut und Infektion der Magenzellen durch Helicobacter pylori vorliegt, müssten in Ihrem Blut Antikörper (Immunproteine) gegen Helicobacter pylori nachweisbar sein. Meistens liegen diese Antikörper nur bei einer akuten Gastritis vor.

Jedoch ist der Antikörpertest nicht so effektiv wie die Gastroskopie.

Gastroskopie

Ähnlich wie bei einer Darmspiegelung führt der Arzt über Mund und Speiseröhre eine Sonde in den Magen ein. Auf nüchternen Magen sieht der Arzt dann durch eine Kamera, wie es in Ihrem Magen aussieht. Gastritis oder Magengeschwüre sind sofort erkennbar.

gastritis bild
Der Magen eines gesunden Menschen und eines Gastritis-Betroffenen im Vergleich.

Die Gastroskopie wird erst durchgeführt, wenn sich der Arzt sicher ist, dass Helicobacter in Ihrem Magen vorhanden ist. Nach der Gastroskopie herrscht dann Klarheit über Gastritis.

Mittels weiterer Antikörpertests wird dann eine Autoimmun-Gastritis ausgeschlossen. Denn, wenn das Immunsystem die Magenzellen angreift und auf diese Weise eine Gastritis auslöst, dann sollten dementsprechend spezifische Abwehrproteine nachweisbar sein.

Die Autoimmun-Gastritis (Typ A) ist selten und so konzentrieren wir uns auf die 95 % aller Gastritisfälle: Typ B und C. Wobei hier die zentralen Probleme der übersäuerte Magen und Helicobacter pylori darstellen.

Behandlung bei Gastritis

Die Behandlungen bei Typ A, B und C Gastritis sehen ähnlich aus. Grundsätzlich ist das Problem ja, dass die Schleimschicht entweder durchlöchert oder zu dünn ist und Magensäure auf die Zellen trifft. Auch bei Typ A Gastritis ist es der Fall, dass sich die Magenzellen entzünden, auch hier trifft Magensäure auf die Zellen und verschlimmert den Prozess.

Zentrale Ansatzpunkte der Behandlung sind die Bekämpfung der Helicobacter pylori-Infektion sowie eine Reduktion der Magensäure.

Die Symptome der Gastritis sollen unterdrückt werden, damit der Magen genug Zeit bekommt, sich selbst zu heilen.

Dass diese Methode nicht nachhaltig ist, ist klar. Jedoch gilt es, bei einer Gastritis keine Zeit zu verlieren. Die Symptome müssen unterdrückt werden. Ist dies der Fall, sollten Sie mit einer geeigneten Ernährung und Hausmitteln (im Anschluss) den Magen heilen.

Zunächst müssen Entzündung, Magensäure und Infektion angegangen werden.

Es folgen die übliche schulmedizinischen Vorgehensweisen bei Gastritis Typ A, B und C. Diese sind notwendig,  um die Schleimhautentzündung sofort zu stoppen und das Risiko für Folgeerkrankungen bis hin zu Magenkrebs möglichst gering zu halten. Diese Medikamente sollten nicht länger als nötig eingenommen werden. Sprechen Sie sich dazu mit dem Arzt ab und beginnen Sie zeitgleich mit den gleich genannten Hausmitteln und Gegenmaßnahmen gegen Gastritis.

Typ A: Kombinationstherapie aus Protonenpumpeninhibitoren (hemmen die Bildung von Magensäure), H2-Antihistaminika (Ranitidin, hemmt ebenfalls die Bildung von Magensäure), Antazida (neutralisieren die Magensäure) und Vitamin B12 (um den Mangel auszugleichen).

Typ B: Kombinationstherapie aus Protonenpumpeninhibitoren und zwei Antibiotika (bewährt hat sich die Kombination aus Clarithomycin und Amoxicillin).

Typ C: Kombinationstherapie aus Säureblocker (Protonenpumpeninhibitoren), H2-Antihistaminika (Ranitidin), damit die Entzündung gelindert werden kann.

Auf eine Zugabe von Schmerzmitteln wie Aspirin wird meistens verzichtet, da hierdurch die Symptome noch weiter verschlimmert werden würden.

Das ist die Basistherapie bei den wichtigsten drei Typen von Gastritis. Die genannten Therapien haben sich im Laufe der Jahre bewährt und verschaffen Ihnen und dem Magen genug Zeit, um zu heilen.

Jedoch sollten Sie diesen Heilungsprozess um jeden Preis beschleunigen, um eine neue Infektion zu vermeiden und um den Erfolg der Therapie zu steigern.

Lesen Sie dazu mehr über die Hausmittel und Ernährung bei Gastritis.

Unterschätzen Sie bitte nicht die Effizienz von Therapie und Ernährung gleichermaßen bei Gastritis. Gastritis kann sehr schlimm verlaufen und daher sollten Sie jede Hilfe in Anspruch nehmen, um die Gastritis oder das Magengeschwür schnellstmöglich wieder zu beseitigen.

Was passiert, wenn die Therapie zu spät erfolgt und die Ernährung nicht angepasst wird?

Gastritis – Folgen und Prognose

Gastritis ist ein großflächiger Entzündungsherd im Magen, meistens sind es viele kleine Entzündungsherde nebeneinander. Was passiert, wenn die Therapie zu spät erfolgt und die Ernährung nicht angepasst wird?

Aus den kleinen Entzündungsherden können große Magengeschwüre entstehen. Das ist der Fall, wenn sich die Infektion der Magenzellen durch Helicobacter pylori weiter ausbreitet und das Loch in der Schleimschicht immer größer wird. Dann trifft immer großflächiger Magensäure auf Magenzellen, aber gleichzeitig nimmt die Zahl der infizierten Magenzellen stark zu.

Wie Magengeschwüre aussehen, sehen Sie hier!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sieht schon wesentlich schlimmer aus als Gastritis. Mit Magengeschwüren ist nicht zu spaßen. Magengeschwüre entstehen aus Gastritis, wenn nichts unternommen wird oder Therapie und Ernährung zu spät umgestellt werden.

Aus etwa 3 % aller Magengeschwüre entwickelt sich Magenkrebs. 3 % ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, wie viele Menschen Jahr für Jahr an Magengeschwüren erkranken. Und wie viele im Lauf ihres Lebens an Gastritis erkranken.

Magenkrebs ist einer der tödlichen Krebsarten überhaupt. Weltweit erkranken jährlich etwa 800.000 Menschen an Magenkrebs, wobei 600.000 davon sterben (Global Cancer Statistics, 2010).

Magenkrebs wird oft spät erkannt, ist sehr bösartig und kann nur sehr schwer operativ entfernt werden.

Damit das nicht passiert, muss um jeden Preis die Gastritis, also das Anfangsstadium von Magenkrebs, sofort behandelt und bekämpft werden.

Deswegen setzen wir auf dem Autoimmunportal so stark auf eine Kombination aus Schulmedizin und Naturheilkunde.

Das eine braucht das andere bei der Behandlung solcher Erkrankungen. Beide Bereiche für sich genommen sind effektiv und erprobt, beide zusammen jedoch bieten Ihnen die besten Heilchancen.

Lesen Sie dazu im Anschluss mehr über Ernährung und Hausmittel bei Gastritis.

Was hilft bei Gastritis?

Ernährung bei Gastritis: So schützen Sie Ihren Magen

In einer Sekunde kommen wir zu erprobten und evidenzbasierten Hausmitteln bei Gastritis. Sie werden sehen, dass die meisten dieser Ratschläge sich auf eine bestimmte Ernährungsform konzentrieren. Diese Ernährungsform empfehlen wir auf dem Autoimmunportal generell – ganz egal, ob Sie gesünder leben wollen, eine Autoimmunerkrankung haben oder einem Problem wie Gastritis begegnen wollen.

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Die Paleo Ernährung ist eine gute Grundlage, um den Körper mit einem Maximum an Nährstoffen und einem Minimum an Reizstoffen zu versorgen.

Wie die Paleo(Steinzeit)-Ernährung konkret aussieht, können Sie ausführlich im Artikel zur Paleo Ernährung nachlesen.

In aller Kürze: Die Paleo Ernährung imitiert den Speiseplan unserer Vorfahren aus der Steinzeit. Das hat nichts mit Esoterik oder Steinzeitromantik zu tun, sondern ist die nach aktuellem Stand gesündeste Ernährungsform überhaupt. Denn nur natürliche, nährstoffreiche und unverarbeitete Nahrungsmittel landen auf dem Speiseteller:

  • Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch (aus Wildfang beziehungsweise artgerechter Haltung), Eier, Schmalz, Kräuter, Nüsse, Samen, Kaffee oder Tee.
  • Gemieden werden industriell verarbeitete und als ungesund bekannte Nahrungsmittel beziehungsweise solche, auf die viele Menschen empfindlich reagieren:
  • Fast Food, verarbeitete Nahrungsmittel, Getreide, Zucker, Milchprodukte, industrielle Speiseöle und Margarine, Alkohol.

Eine konkretere und ausführliche Auflistung finden Sie hier (Lebensmittel für einen gesunden Darm).

Die Paleo Ernährung ist nun auch für die Ernährung bei Gastritis Grundlage und schont Ihren Magen.

Die folgenden Hausmittel finden sich in dieser Ernährungsform wider. Mit der Paleo Ernährung haben Sie schon einmal einen großen Schritt getan, um der Gastritis zu begegnen. Konkret sollten Sie besonders auf die folgenden Nahrungsmittel achten und diese vermehrt in Ihren alltäglichen Ernährungsplan integrieren, um die Gastritis möglichst schnell zu beseitigen:

Hausmittel bei Gastritis

Es folgt eine Auflistung von Hausmitteln und Nahrungsmitteln, die sich bei Gastritis bewährt haben. Versuchen Sie, diese bevorzugt in Ihre Ernährung einzubauen.

  • Ingwer24-27
  • Kurkuma31-32
  • Grüntee
  • Tomaten
  • Honig12 (besonders Manuka-Honig)
  • Pilze18
  • Knochenbrühe15
  • Gelatine15 (zum Kochen und Backen oder als Nahrungsergänzung)
  • Leinöl, kaltgepresst3
  • Olivenöl, extra nativ
  • Kokosöl, extra nativ
  • Cranberry(Preiselbeer)-Saft19
  • Grünes Gemüse, besonders Brokkoli
  • Knollengemüse: Kartoffeln5 und Möhren

Nahrungsergänzungsmittel bei akuter Gastritis

  • Vitamin C (2-3g reines Vitamin C täglich)34
  • Brokkoli-Extrakt8 (Sulphoraphan, 100mg täglich)
  • Curcumin (500mg täglich)31-32

Kräuter, die bei Gastritis helfen – als Salat, Kraut oder Tee verzehrbar

  • Spitzwegerich
  • Bärlauch
  • Engelwurz (bei Stress)
  • Melisse (bei Stress)
  • Wermut
  • Kamille
  • Kümmel
  • Lavendel
  • Pestwurz

Sie brauchen sich vor dieser langen Liste nicht zu fürchten. Es ist eine Auflistung von Hausmitteln, Nahrungsmitteln und Kräutern, die sich bewährt haben.

Da die Gastritis akut ist und sich auf keinen Fall zu einem Magengeschwür oder gar Magenkrebs ausbreiten darf, muss Gastritis sofort und mit aller Schärfe begegnet werden.

Nehmen Sie also jede Hilfe an, die sich bietet. Nahrungsmittel, Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel sind im Vergleich zu Medikamenten nicht teuer, haben keine Nebenwirkungen und sind seit Jahrtausenden bewährt.

Versuchen Sie daher, die Ernährung dahingehend und schnellstmöglich umzusetzen.

Am Ende dieses Artikels finden Sie Kochbücher, die diese Nahrungsmittel integriert haben. So müssen Sie nicht bei Null beginnen, diese Kochbücher haben sich ebenfalls bewährt und geben Ihnen eine Richtung vor.

Ebenfalls am Ende dieses Beitrags finden Sie ein Gastritis-Protokoll. Se können die soeben genannten Tipps und Ratschläge umsetzen – um jedoch die Ursachen und Risikofaktoren für Gastritis mitzuberücksichtigen, hilft dieses Protokoll vielleicht noch mehr.

Sie entscheiden – Hauptsache, Sie unternehmen etwas gegen die Gastritis und warten nicht einfach nur darauf, dass die Antibiotikatherapie anschlägt und das alleine schafft!

Kommen wir daher abschließend zu den Ursachen und Risikofaktoren, die Gastritis begünstigen.

Ursachen und Risikofaktoren von Gastritis

Jeder zweite Deutsche trägt Helicobacter pylori in sich, aber wann kommt es zu einer akuten Gastritis?

Typ A Gastritis ist eine Autoimmunerkrankung – lesen Sie im Beitrag zu Autoimmunerkrankungen nach, was eine Autoimmunerkrankung ist und was sie auslösen kann.

Die folgenden Faktoren werden als „Barrierebrecher“ bezeichnet – denn sie sind in der Lage, wenn dauerhaft, die Schleimschicht zu zerstören und die Gastritis auszulösen. Die erwiesenen Risikofaktoren und Ursachen für Typ B und C Gastritis sind die folgenden.

Gallensalze

Menschen mit einer Störung in der Fettverdauung nehmen häufig Gallensalze als Nahrungsergänzung ein. Gallensalze beschädigen leider auch die Magenschleimhaut und begünstigen so eine Entzündung. Bei Gastritis sollte daher eine Alternative zu Gallensalzen gefunden werden.

Stress

Bei Stress passiert genau das, was Protonenpumpeninhibitoren verhindern wollen. Der Magen übersäuert, was ebenfalls eine Entzündung der Schleimhaut begünstigt.

Alkohol

Chronischer Alkoholmissbrauch ist ebenfalls ein Reizfaktor für den Magen. Es ist bekannt, dass Alkohol im Magen schon ins Blut gelangen kann. Auf dem Weg dorthin kann Alkohol die Magenschleimhaut entzünden.

Zigarettenrauch

Es ist zwar nicht klar, wie der Rauch den Magen beeinflusst, aber Raucher leiden öfters an Gastritis als Nichtraucher.

Schmerzmittel

Genauer sind es die NSAID’s – Schmerzmittel wie Aspirin und Paracetamol. Sie werden längerfristig bei chronischem Schmerz und zur Blutverdünnung eingenommen, reizen jedoch auch den Magen. Bei Gastritis sollten Sie vorübergehend auf diese verzichten oder eine Alternative wie Curcumin in Erwägung ziehen.

Glukokortikoide

Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom und Autoimmunerkrankungen werden Glukokortikoide wie Cortison verschrieben. Diese haben ähnlich wie Stress die Nebenwirkung, den Magen zu übersäuern und damit die Gefahr einer Gastritis zu erhöhen.

Sie sehen, dass diese Ursachen und Risikofaktoren alle menschgemacht sind. Sie begünstigen Gastritis und es hilft auf jeden Fall, auf diese Reizstoffe zu verzichten oder ihnen aus dem Weg zu gehen, wenn Sie die Gastritis schnellstmöglich beseitigen wollen.

Wenn Sie wollen, dass Gastritis nicht oder nicht noch einmal entstehen kann, sollten Sie längerfristig Ihren Lebensalltag so umstellen, dass diese Risikofaktoren gemieden werden.

Im Laufe dieses Beitrags haben Sie das Wichtigste erfahren, was es über Gastritis zu wissen gibt. Angefangen bei den Symptomen, Diagnose, Ernährung und Behandlung bis hin zu Ursachen und Risikofaktoren bei Gastritis. Sie haben damit einen wahrscheinlich besseren Überblick über Gastritis als so mancher Biologiestudent. Um die wichtigsten praktischen Tipps zur Soforthilfe bei Gastritis nun umzusetzen, haben wir für Sie abschließend noch unser Gastritis-Protokoll.

Das Gastritis-Protokoll zur sofortigen Umsetzung

  • Reduzieren Sie Stress im Alltag – um jeden Preis.
  • Meiden Sie Kaffee, greifen Sie lieber zu Grüntee und Süßholz-Tee.
  • Meiden Sie Gluten (Getreide) und Milchprodukte.
  • Essen Sie für die Dauer der Behandlung Gemüse nur im gekochten Zustand.
  • Greifen Sie zu reichlich Knochenbrühe und Gelatine (Kochen und Backen).
  • Nutzen Sie die folgenden Kräuter als Tee, Salate oder zum Würzen:

Salbei, Kamille, Ringelblume, Schafgarbe, Wermut, Kümmel Lavendel, Pestwurz, Melisse, Engelwurz, Bärlauch, Spitzwegerich

  • Kochen Sie mit reichlich Ingwer und Knoblauch4 und trinken Sie viel Ingwertee.
  • Süßen Sie Tee und Essen mit Honig12, vorzugsweise mit Manuka-Honig1. 
  • Greifen Sie zu reichlich Ingwer, Kartoffeln, Möhren und Tomaten.
  • Essen Sie reichlich Kohlgemüse und ergänzen Sie zusätzlich täglich mit 100 mg Sulphuraphan7.
  • Ergänzen Sie täglich mit 500 mg Curcumin.
  • Ergänzen Sie täglich mit 2-3 g reinem Vitamin C.
  • Trinken Sie täglich 1-2 Gläser Cranberrysaft (Preiselbeerensaft).
  • Bewegen Sie sich genug an der frischen Luft und in der Sonne, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.
  • Meiden Sie Alkohol, Gallensalze, Zigarettenrauch und Schmerzmittel, bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist.

Empfohlene Kochbücher:

  • Heilsames Basenfasten: 120 Rezepte für Einsteiger Verstehen- Anwenden- Abnehmen 9. Januar 2017 von Elisabeth Fischer

Fazit – alles Wichtige über Gastritis

Sie haben heute erfahren, was Gastritis ist, wie Sie Gastritis erkennen und was für eine Diagnose beim Arzt notwendig ist.

Außerdem haben Sie gelesen, wie eine übliche Therapie bei Gastritis aussieht und warum die Kombination aus medikamentöser Therapie und Ernährung/Nahrungsergänzung die effektivste und sinnvollste Lösung ist.

Acht Millionen Deutsche erkranken im Laufe ihres Lebens an Gastritis, nur wenige entwickeln daraus ein Magengeschwür und Magenkrebs. Wenn es aber doch einmal geschieht, drohen ernst zu nehmende und lebensbedrohliche Zustände.

Damit das nicht geschehen kann, haben Sie heute einen Behandlungs- und Aktionsplan erhalten, wie Sie Gastritis vorbeugen und Gastritis aktiv begegnen können.

Quellenverzeichnis

Bildquelle: (c) Depositphotos @iLexx

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8 KOMMENTARE

  1. Guter Artikel, allerdings kann ich aus persönlicher Erfahrung von Ascorbinsäure (Vitamin C) bei akuter Gastritis nur abraten. Heilerde half mir immer gut, morgens uns abends 1 Tl. sowie Zink-l-carnosine.

    • Hallo Jonas,
      super Tipp mit der Heilerde! Wie hat sich die Ascorbinsäure denn bei Ihnen bemerkbar gemacht? Unwohlsein? Aufstoßen? Schmerzen?
      Viele Grüße,
      Martin Auerswald

      • Es kommt sicherlich auf die Art der Ascorbinsäure an. Vitamin C Ergänzungsmittel sind meist säuerlich und belasten dadurch die Magenschleimhaut. Einzig Ascorbyl Palmitate hatte bei mir einen positiven Effekt.
        Empfehlen kann ich auch Knochenbrühe und Kollagen oder Elastin Hydrolysat, sowie Ziegenmilch und vor allem Schneckensirup.

        • Vielen Dank für Ihren Kommentar!
          Welche Elastin und Schneckensirup-Präparate beziehen Sie?
          Viele Grüße,
          Martin Auerswald

  2. Hallo Martin,
    ihr Beitrag ist wirklich hervorragend geschrieben und vermittelt.
    Dennoch bin immer noch ratlos, denn das was empfohlen wird, esse ich, dennoch habe ich ein empfindliches Magenproblem.

    Meine Ernaehrung: vegetarisch, kein Brot, selten Milchprodukte, Kartoffeln, gekochtes Gemuese, viel Obst mit Buchweizen.

    Ich bekomme von heilsamer Nahrung Magenkraempfe. Vom am Morgen den frisch entsaftenden Selleriesaft, oder den von Wildkraeutern den ich zwischendurch am Tag trinke. Damit moechte ich die Entschlackung, bzw. u.a. Ausleiten von Gifte, Schwermetalle ankurbeln.

    Zu jeden Rohkostdrink und zu jeder Mahlzeit trinke ich Suessholzwurzeltee.
    Das hilft teils, aber nicht immer.
    Ingwersaft, Zitronenmelisse, Curcuma zu hauf sind regelmaessige Begleiter.

    Komisch; mein Urin ist basisch, (aufgrund der Pflanzensaefte, Gerstengraspulver) auch wenn ich Sodbrennen habe, welchen ic h von Zitronensaft oder Kuchen (low carb) bekam.
    Wie passt das zusammen, Urinteststreifen gruen, und dann zuviel Magensaeure.

    Also meine Symptome, Magendruck,
    Sodbrennen ( den habe ich in Griff).

    Im September wurde Gastritis festgestellt. Helicobacter + Antibiotika.
    Seitdem habe ich diesen empfindlichen Magen – durch Antibiotika.

    Auch 4 Tage Haferbbreikost mit Apfel halfen nicht. Hatte oft Sodbrennen.

    Mein Problem ist, wenn ich die mildes Brot, Broetchen in meiner Ernaehrung mit einbaue ( bekommt mir gut), und die gruenen Heilsaefte weglasse, dann bekomme ich wieder haeufig Migraene.
    Die Triptane reizen dann wieder den Magen.

    Ausserdem liebe
    ich meine jetzige gessunde Ernaehrung.
    Nach Anthony William (Buch:Mediale Medizin oder youtube) sollte doch gerade der Selleriesaft hilfreich sein.
    Wenn ich richtig ueberlege, wurde das Dilemma erst durch den Selleriesaft (470ml) offenbart.

    Lieber Martin, ich wuensche mir sosehr den richtigen Impuls von dir. Danke

    Noch 1Frage dazu: Selleriesaft wird hauptsaechlich fuer Personen mit zuviel Magensaeure im Buch empfohlen. Dennoch soll er basisch sein.
    Kurbeln Selleriestaudensaft plus Wildkraeuter die Magensaeureproduktion an?

    MfG Ute

    • Hallo Ute,
      Vielen Dank für Ihre Nachricht! Haben Sie die Möglichkeit abgewogen, dass Ihr Magen untersäuert sein könnte? Die Symptome (auch Gastritis, und Sodbrennen) können auch bei einem untersäuerten Magen auftreten, wird aber meist wie eine Übersäuerung erkannt und behandelt. In diesem Beitrag (https://autoimmunportal.de/natron/) finden Sie eine Anleitung, wie Sie schnell herausfinden, ob das das Problem sein könnte. Das würde auch Ihre Erfahrung mit heilsamen Lebensmitteln erklären – sie werden schlichtweg nicht gut genug angesäuert und verdaut. Sollte eine Untersäuerung der Fall sein, wird Ihnen weiterhin Süßholzwurzel-Tee, Kaffee, und Betain-HCl helfen, dieses Problem in den Griff zu bekommen.
      Zu Ihrer abschließenden Frage: Selleriesaft und Wildkräuter kurbeln meines Wissens nach nicht die Magensäure-Produktion an.

      Viele Grüße,
      Martin Auerswald

  3. Hallo, mich wundert es dass Kohlgemüse , Tomaten und Pilze gut sein sollen bei Gastritis . Davon wird gerade was den Kohl angeht dringend abgeraten. mfg

    • Hallo,
      Alle 3 Nahrungsmittelgruppen konnten in Studien bei Gastritis gute Wirkung erzielen. Grund dafür sind die zahlreich enthaltenen Antioxidantien und antibakteriell wirkenden Polyphenole, ätherischen Öle und Schwefelstoffe. Dabei ist auf eine schonende Zubereitung zu achten.
      Dennoch gibt es viele Menschen, die auf diese Nahrungsmittel nicht gut reagieren. Unserer Erfahrung nach ist zumeist der Grund, dass sie nicht gut genug abgekocht wurden.
      Am Ende ist es ratsam, auszutesten und zu beobachten, was Sie gut vertragen, und was nicht. Aber bei guter Handhabung sind diese Nahrungsmittel durchaus empfehlenswert.
      Viele Grüße,
      Martin Auerswald

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