Die richtige Ernährung bei Neurodermitis und weitere Tipps

Die richtige Ernährung bei Neurodermitis
Sie sind verunsichert. Was sollen Sie essen, um der Neurodermitis Einhalt zu gebieten und nicht alles noch schlimmer zu machen? Wie soll die richtige Ernährung bei Neurodermitis aussehen?

Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2019 um 12:14

Die Ernährung nimmt bei chronischen Erkrankungen, auch bei Neurodermitis, eine tragende Rolle ein. Warum? Weil hier entscheidende Ursachen der Erkrankung liegen, die natürlich beseitigt werden müssen, wenn die Krankheit bekämpft werden soll. Wie also sieht die richtige Ernährung bei Neurodermitis aus? Wie können Sie damit der Erkrankung nicht nur vorbeugen, sondern sie auch aktiv behandeln?

Wie Neurodermitis entsteht – auf einen Blick

Für ausführliche Informationen und alles Wichtige, was es über Neurodermitis zu wissen gibt, lesen Sie bitte die Beiträgen zum Thema.

Neurodermitis im Überblick

  • Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche, allergisch bedingte Hauterkrankung.
  • Fünf Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen, die meisten davon sind Babys und Kinder.
  • 2 % aller Erwachsenen in Deutschland leiden an Neurodermitis.
  • Die Zahl der Betroffenen hat sich in den letzten 100 Jahren verfünffacht.
  • Der Grund, warum es zur Krankheit kommt, ist wahrscheinlich eine zu dünne Hornschicht, der es zudem an Antioxidantien und essenziellen Fettsäuren mangelt. Das begünstigt Infektionen von außen und Entzündungen von innen.
  • Es entsteht eine chronisch entzündete, gerötete, gereizte, juckende, mit Ekzemen übersäten Haut. Eine furchtbare Situation.

Was also können Sie gegen die Erkrankung tun?

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Warum ist Ernährung bei Neurodermitis so wichtig?

Neurodermitis ist keine genetisch bedingte Erkrankung. Die genetische Veranlagung macht Sie anfälliger für die Erkrankung, löst die Krankheit aber nicht aus.

Bei chronischen Erkrankungen sind es Lebensführung und Ernährung, die die entscheidenden Ursachen beitragen. Um chronische Erkrankungen wirklich zu bekämpfen und zu beseitigen ist es wichtig, die Ursachen zu behandeln und nicht, wie in der Schulmedizin üblich, nur die Symptome.

Daher muss die Ernährung bei Neurodermitis angepasst und umgestellt werden.

Hinzu kommt, dass die Erkrankung allergisch bedingt ist und durch allergische Reaktionen befeuert und verstärkt wird. Allergene Nahrungsmittel müssen also um jeden Preis erkannt und beseitigt werden. Daher ist die Ernährung bei Neurodermitis so wichtig.

Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten

Der erste wichtige Schritt für die Ernährung bei Neurodermitis sollte sein, ein Ernährungstagebuch zu führen. Darin sollten Sie festhalten, wie sich die Neurodermitis-Symptome wann und wie stark ausprägen. Und welche Nahrungsmittel an diesem Tag für die Symptome verantwortlich sein könnten. Der „Ernährungsplan“ am Ende dieses Beitrages wird Ihnen dabei helfen.

Lebensmittelallergien sind der wahrscheinlich wichtigste Grund, warum es zu Neurodermitis kommt. Denn Lebensmittelallergien lösen eine chronische Entzündung im Körper aus, bei der das Immunsystem eigentlich harmlose Nahrungsmittelstoffe als Feind erkennt und bekämpft. Diese Entzündungen sind im ganzen Körper messbar.

Die Haut ist ein Entgiftungsorgan, über das der Körper einige Giftstoffe ausscheidet. Darunter auch Abbauprodukte der Allergene. Bei der Ausscheidung und Einlagerung in die Haut setzt sich der Immunprozess fort und es entsteht eine Entzündung in der Haut.

Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind also ein Auslöser des überaktiven Immunsystems und durch eine Ausscheidung dieser Allergene über die Haut, verstärkt sich der Prozess nur noch mehr. Wichtig bei Neurodermitis ist daher, diese Allergene zu erkennen und zu beseitigen. Wir können Sie aber gleich beruhigen: Die Allergene sind in den meisten Fällen dieselben bei fast allen Neurodermitikern, wir nennen sie Ihnen gleich.

IgE – welche Rolle spielen Antikörper?

Ein wichtiger Teil der Neurodermitis-Diagnose ist die Messung von IgE-Antikörpern im Vollblut. IgE-Antikörper sind Immunproteine, die auf Nahrungsmittelallergene ansprechen. Je mehr IgE im Blut nachweisbar ist (bei Neurodermitis üblicherweise um das 10-20-fache erhöht), desto mehr Nahrungsmittelallergien bestehen. Routinierte Analyselabors können die Allergene so im Blut nachweisen.

Oft ist es aber einfach nur die Zahl der IgE-Antikörper, die gemessen wird. Das erleichtert die Diagnose. Wer routinemäßig Blutuntersuchungen machen lässt, kann den Fortschritt der Neurodermitis Behandlung insofern abschätzen, inwieweit die IgE-Antikörper absinken.

Pseudoallergien und Reizstoffe

Es gibt auch Nahrungsmittel, auf die der Körper nicht unbedingt allergisch reagiert, die den Körper und das Immunsystem aber reizen und Pseudoallergien auslösen können. Sie lösen keine direkte Immunreaktion aus, sondern reizen den Körper einfach nur.

Dazu kann auch gehören, dass der Darm empfindlich gereizt wird und so Immunzellen schneller „überreagieren“. Soll heißen, Körper und Immunsystem werden sensibilisiert („Immunzellen stehen in den Startlöchern“).

Zu diesen Pseudoallergien gehören Stoffe, gegen die keine direkte Allergie vorliegt, die aber dennoch nicht gut für den Körper sind. Die Häufigsten davon sind Gluten, Soja, Milchprodukte, Zucker, Transfette, industrielle Speiseöle und Alkohol. Mehr dazu gleich in den Praxistipps.

Pollen gehören natürlich auch zu den Pseudoallergien und Reizstoffen. Das auch, wenn keine direkte Allergie vorliegt, aber deutlich mit Heuschnupfen oder einer laufenden Nase auf den Pollenflug reagiert wird.

Anhand folgender Tabelle können Sie den Pollenflug jahreszeitenabhängig nachvollziehen und vielleicht Zusammenhänge erkennen:pollenflug, Pseudoallergien und Reizstoffe

Reizstoffe, die nicht mit der Ernährung, sondern mit der Lebensführung zu tun haben, sind bei Neurodermitis auch sehr wichtig. Das sind vor allem Kosmetikprodukte, mit denen der Körper jeden Tag in Verbindung kommt sowie Waschmittel (Shampoo, Duschgel, Seife, Spülmittel, Waschmittel). Mehr zu diesen Reizstoffen, welche es sind, wie Sie sie meiden und ersetzen können, erfahren Sie im Beitrag „Was hilft gegen Neurodermitis?“.

Die richtige Ernährung bei Neurodermitis

Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt dieses Beitrages. Wie sollte eine gute Ernährung bei Neurodermitis aussehen? Welche Nahrungsmittel sollten gemieden werden, welche nicht?

Generelles zu Ernährung bei Neurodermitis

Es kommt nicht nur auf das Was, sondern auch auf das Wie an. Vier generelle Ratschläge von uns zur Ernährung bei Neurodermitis:

  1. Nahrungsmittel sollten immer möglichst frisch auf den Teller kommen. Das gilt besonders für Obst und Gemüse. Auf Tiefkühlkost sollte weitestgehend verzichtet werden, wenn Sie von Neurodermitis betroffen sind.
  2. Obst und Gemüse sollten ebenfalls regional und saisonal sein. Also keine Äpfel aus Neuseeland, Erdbeeren aus Chile, ganzjährig Ananas und Bananen. Kaufen Sie Obst und Gemüse möglichst aus Deutschland, wenn es Saison hat. Das Buch „Paleo nach Jahreszeiten“ ist das wahrscheinlich beste Buch, das es in dieser Richtung gibt.
  3. Achten Sie auf Qualität. Nicht immer ist das Billigste auch gut genug. Natürlich ist auch das teuerste nicht immer das Beste. Vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand und Sie sind auf der richtigen Seite.
  4. Tierische Produkte wie Fleisch und Fisch nehmen eine wichtige Rolle bei einer korrekten Ernährung bei Neurodermitis ein, da damit wichtige Nährstoffmängel ausgeglichen werden. Fleisch sollte jedoch, wenn möglich, nur aus biologischer Haltung (Biofleisch) kommen. Fisch sollte nicht aus der Aquakultur, sondern aus Wildfang stammen. Achten Sie also auf entsprechende Zertifikate für Wildfang wie MSC. Meiden Sie zudem bitte Thunfisch und Schwertfisch, da diese zu sehr mit Schwermetallen belastet sind und den Körper unnötig reizen.

Gesunde Lebensführung bei Neurodermitis

Das gehört zwar nicht mit zur Ernährung, ist uns jedoch auch wichtig, zu erwähnen: die Lebensführung. Folgende vier Punkte sollten Sie beherzigen, um der Neurodermitis sofort zu helfen:

Ernährungstagebuch: Gewöhnen Sie sich an, ein Ernährungstagebuch zu führen. Suchen Sie Zusammenhänge zwischen bestimmten Nahrungsmitteln und den Symptomen.

Stress: Reduzieren Sie Stress im Alltag und auf der Arbeit um jeden Preis. Mehr über Stress, Stress abbauen und Stressbewältigung erfahren Sie in den Beiträgen zum Thema.

Gesunder Schlaf: Der folgende Beitrag hilft Ihnen, besser zu schlafen und sich nachts besser zu erholen. Ebenfalls sehr wichtig bei entzündlichen Erkrankungen wie Neurodermitis. Gesunder Schlaf – hier erfahren Sie, wie Sie wieder besser schlafen!

Reizstoffe: Wir können Ihnen gar nicht sagen, wie wichtig Zigarettenrauch, Kosmetikprodukte und Waschmittel sind, hinsichtlich dem Schweregrad der Erkrankung. Misten Sie also mal so richtig aus und lesen Sie dazu den Beitrag „Was hilft gegen Neurodermitis?“.

Nach diesem kurzen Ausflug würden wir gern in die Praxis einsteigen – Praxistipps von uns für Sie zur Ernährung bei Neurodermitis:

Praxistipps zur Ernährung bei Neurodermitis im Alltag

Tipp 1: Die empfohlene Ernährungsform bei Neurodermitis

Es gibt eine Ernährungsform, die wir besonders empfehlen, um der Neurodermitis entgegenzuwirken und wichtige Ursachen der Erkrankung zu beseitigen:

Das ist das Paleo Autoimmunprotokoll. Im Beitrag zum Thema erfahren Sie alles Wichtige, was es über diese Ernährungsform und einer speziellen Anpassung der Paleo Ernährung zu wissen gibt.

In Kürze: Das Paleo Autoimmunprotokoll streicht alle Reizstoffe und Allergene konsequent aus der Ernährung und legt Wert auf natürliche, nährstoffreiche, entzündungslindernde Nahrungsmittel. Folgende Nahrungsmittel sind demnach besonders wichtig bei Neurodermitis:

Vorteilhafte Lebensmittel bei Neurodermitis:

  • Biofleisch und Innereien
  • Fisch aus Wildfang
  • Obst und Beeren
  • Gemüse – grün und bunt
  • Ungemahlene Samen: Leinsamen, Chiasamen, Sesam, Kürbiskerne
  • Gekochtes, glutenfreies Getreide, möglichst in ganzen Körnern: Reis, Quinoa, Hafer, Hirse, Amaranth, Buchweizen
  • Olivenöl und Kokosöl – bio, extra nativ
  • Grüntee (sehr wirksam: Oolong-Tee)
  • Gefiltertes Trinkwasser
  • Täglich 1-2 Tassen Kräutertee: Stiefmütterchenkraut, Klettenwurzel, Löwenzahn, Birkenblätter, Erdrauch
  • Milchsauer fermentiertes Gemüse wie Essiggurken, Kimchi, Sauerkraut

Diese Nahrungsmittel sollten die Basis der Ernährung ausmachen. Sie alle haben entzündungslindernde Eigenschaften, helfen Haut, Darm und Immunsystem und beseitigen etwaige Nährstoffmängel. Wie Sie diese Nahrungsmittel möglichst gut in den Alltag integrieren, zeigen Ihnen auch die folgenden zwei von uns empfohlenen Kochbücher:

Tipp 2: Nahrungsergänzung bei Neurodermitis

Auf einige Nährstoffe sollte besonderer Fokus gelegt werden, um die Haut, den Darm und das Immunsystem zu regenerieren und um Entzündungen im Körper weiter zu lindern. Wir nennen Ihnen diese Nährstoffe nun und in welchen Nahrungsmitteln sie zu finden sind. Sollten Sie Aversionen gegen diese Nahrungsmittel haben oder sie einfach nicht so oft essen können, empfehlen wir eine Nahrungsergänzung:

  • Vitamin A: Innereien (besonders Leber), Fischöl
  • B-Vitamine: Fleisch und Innereien, Kombucha
  • Vitamin C: frisches Obst und Gemüse, täglich und reichlich
  • Vitamin D: täglicher Aufenthalt in der Sonne und viel Fisch. Im Herbst und im Winter ist ein Blutspiegel von 60 bis 80 ng/ml anzustreben, dazu werden Nahrungsergänzungen benötigt. Mehr Informationen zu Vitamin D hier: Vitamin D und Autoimmunerkrankungen.
  • Vitamin E: Lachs, Olivenöl, Samen, zusätzlich 400 IE täglich als Nahrungsergänzung (provisorisch)
  • Probiotika: täglich eine Kapsel Breitband-Probiotikum mit den wichtigsten Milchsäurebakterien
  • Borretschöl/Nachtkerzenöl: Beide Öle sind reich an der Fettsäure Gamma-Linolensäure, welche sowohl topisch (auf der Haut) als auch oral (über die Ernährung) bei Neurodermitikern konstant sehr gute Ergebnisse erzielen. Nehmen Sie früh und abends je 1 EL Öl zu sich – Kindern wird früh und abends je 1 TL empfohlen.

Was ist mit Hülsenfrüchten bei Neurodermitis?

Hülsenfrüchte sind so ein Zwischending. Sie können bei Neurodermitis gut vertragen werden und liefern viele wertvolle Ballaststoffe. Sie sollten jedoch selbst gekeimt und abgekocht worden sein, um sie wirklich verträglich zu machen. Meiden Sie also Hülsenfrüchte in Fertignahrungsmittel und aus der Dose.

Kaufen Sie Hülsenfrüchte ungekocht, keimen sie über Nacht in reichlich Wasser, schütten das Keimwasser ab und kochen sie dann noch mal eine Stunde gut ab, ehe Sie sie verzehren. Dann sind Hülsenfrüchte in Ordnung.

Tipp 3: Reizende Lebensmittel bei Neurodermitis – was ist zu meiden?

  • Junk Food und Fertignahrungsmittel aller Art (industriell modifiziert und verarbeitet)
  • Fast Food
  • Milchprodukte
  • Zucker (Ahornsirup und Honig in geringen Mengen erlaubt)
  • Industrielle Speiseöle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Weizenkeimöl, Traubenkern, Distelöl, Sojaöl
  • Glutenhaltiges Getreide
  • Eier
  • Nachtschattengewächse: Tomaten, Chili, Kartoffeln, Auberginen
  • Zitrusfrüchte und Südfrüchte (testen, ob sie vertragen werden)
  • Geschwefelte Nüsse und Trockenfrüchte (nur ungeschwefelt essen)
  • Tiefkühlkost
  • scharfe Gewürze (Chili, Ingwer, schwarzer Pfeffer)
  • Alkohol

Rauchen gehört natürlich auch dazu – ist jedoch ein Reizstoff, kein Nahrungsmittel. Sollte aber auch gemieden werden.

Die genannten Tipps und Ratschläge zur Ernährung bei Neurodermitis orientieren sich an Erfahrungen, wissenschaftlichen Studien und dem Paleo Autoimmunprotokoll. Der große Unterschied zum Paleo Autoimmunprotokoll ist, dass glutenfreies Getreide sowie Samen und gut abgekocht und gekeimte Hülsenfrüchte verzehrt werden dürfen.

Das macht das Ganze schon etwas alltagstauglicher als das reine Paleo Autoimmunprotokoll. Wie Sie die Ernährung bei Neurodermitis am Ende durchführen, ist natürlich Ihnen überlassen. Wir geben Ihnen hier Ratschläge und Hinweise, wie es gut funktioniert und wie wir es empfehlen.

Die langjährige Erfahrung und wissenschaftliche Studien haben diese Ergebnisse produziert, nicht unsere Willkür – wir stehen voll dahinter und sind von der Wirkung überzeugt.

Wir schlagen also vor, dass Sie diese Ernährung zusammen mit der Vermeidung von Reizstoffen und der Umstellung des Alltags für einen vollen Monat richtig ausprobieren. Versuchen Sie doch die Aspekte auszuprobieren, die wir empfehlen, um Neurodermitis zu verbessern. Im schlimmsten Fall haben Sie einen Monat umsonst etwas ausprobiert, was nicht so gewirkt hat, wie erhofft. Im besten Fall ist die Neurodermitis nach einem Monat bedeutend verringert oder sogar ganz verschwunden. Einen Versuch ist das doch wert, oder?

Außerdem sind diese ganzen Ratschläge hier Teil einer gesunden Ernährung und Lebensführung, werden also Ihrer allgemeinen Gesundheit sehr zuträglich sein. Allein das sollte es schon wert sein.

Wenn es funktioniert, werden Sie nicht nur symptomfreier und gesünder sein, sondern in Zukunft auch sehr viel Geld sparen, wenn Arztbesuche und Medikamente überflüssig werden. Wieder ein Argument, um es zu probieren.

Wie erging es Ihnen oder was schreckt Sie ab? Berichten Sie uns das bitte unbedingt in den Kommentaren!

Fazit – die richtige Ernährung bei Neurodermitis

Die beschriebenen Ratschläge sind dazu da, Ihnen möglichst effektiv zu helfen. Sie beseitigen wichtige Neurodermitis Ursachen, regenerieren Haut, Darm und Immunsystem und lindern Entzündungen. So soll die Krankheit von innen heraus und von außen (Umstellung in der Lebensführung, Kosmetik und Waschmittel) gelindert werden.

Wir schlagen vor, dass Sie diese Ratschläge allesamt für 30 Tage strikt durchführen und beobachten, wie es sich auf die Haut auswirkt. Sie werden es nicht bereuen!

Alle weiteren Artikel, die Ihnen bei Neurodermitis helfen, finden Sie hier:

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Ernährung bei Neurodermitis? Haben Sie etwas hinzuzufügen oder zu kritisieren? Wir würden uns sehr über Ihre Meinung freuen!

Quellenverzeichnis
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Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.

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