Wie Ihnen bei Diabetes Typ 1 die richtige Ernährung helfen kann

Diabetes Typ 1 Ernährung Glucometer mit Gemüse (c) Depositphotos @ratmaner
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Zuletzt aktualisiert am 28. Dezember 2018 um 12:09

Natürlich müssen bei der Behandlung von Diabetes Typ 1 Ernährung und Lebensführung eine Rolle spielen. Warum? Dank Biotechnologie und Insulintherapie ist Diabetes Typ 1 keine tödliche Erkrankung mehr, wie es noch vor 100 Jahren der Fall war. Allein auf die Insulintherapie zu vertrauen wird Ihnen jedoch langfristig keine Besserung verschaffen1.

Was wirklich hilft, ist die Kombination aus Insulintherapie und einer angepassten Typ 1 Diabetes Ernährung und Lebensführung.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie bei Diabetes Typ 1 Ernährung und Lebensführung aussehen müssen, um langfristig zu helfen.

Was ist das Problem bei Diabetes Typ 1?

Durch einen Autoimmunprozess werden bei Diabetes Typ 1 die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, welche Insulin produzieren, weitestgehend zerstört. Dazu kommt eine chronische Entzündung des Pankreas sowie des gesamten Körpers, Nährstoffmangel, Stress im Alltag sowie ein kaputter Darm (Leaky Gut Syndrom).

Das vorrangige Problem ist der absolute Insulinmangel, der eine Insulintherapie und angepasste Ernährung zwingend nötig macht.

Was ist das Ziel einer besseren Diabetes Typ 1 Ernährung?

Zunächst gilt als Ziel, durch eine gute Insulintherapie den Blutzuckerspiegel in einen gesunden Bereich zu bringen. Dadurch steigt die Lebenserwartung bei Diabetes Typ 1 Patienten dramatisch.

Als Nächstes sollte ein kaputter Darm geflickt, Nährstoffmängel beseitigt, Entzündungen im Körper und am Pankreas reduziert werden.

Dadurch und durch die gesunde Ernährung (die Diabetes Typ 1 Ernährung) soll insgesamt der Insulinbedarf gesenkt und der Autoimmunprozess im Idealfall gestoppt werden. Das ist das Ziel des heutigen Artikels.

Das Problem bei vielen offiziellen Diabetesratgebern

Häufig liest man bei offiziellen Diabetes Typ 1-Ratgebern folgendes: „Sie können essen, was Sie wollen, es besteht keine Einschränkung in der Diabetes Typ 1 Ernährung. Hauptsache, Sie spritzen sich genug Insulin!“

Da stellen sich mir persönlich die Nackenhaare auf! Theoretisch ist das korrekt, theoretisch können Sie essen, was sie wollen, solange Sie sich genug Insulin spritzen. Dann besteht keine Gefahr!

Aber es wird sich dabei nichts, aber auch rein gar nichts ändern.

Die ADA, American Diabetes Association, sagt in einer Stellungnahme1, dass neue  Diabetes Typ 1 Behandlungen benötigt werden. Die Insulintherapie bewahrt Sie vor dem Schlimmsten, verbessert Ihre Lage aber nicht. Das macht eine gesunde Lebensführung, die eben das kann, zwingend notwendig.

Sich nur auf die Insulintherapie beschränken heißt, sich selbst zu sabotieren. Lange genug war die einzig anerkannte Diabetes Typ 1 Behandlung mit Insulin zusammen mit dem Statement, dass Autoimmunerkrankungen nicht heilbar sind und dadurch jede Hoffnung auf Besserung verloren ist“.

Dass die klassische schulmedizinische Therapie keinerlei Besserung für die Betroffenen bedeutet und Diabetes Typ 1 seit Jahren rasant zunimmt, macht Angst.

Das geht jetzt schon lange genug so und von allein wird sich nichts ändern und bessern. Es ist Zeit für etwas Neues! Ansonsten werden die Zahlen für Diabetes Typ 1 weiter steigen, die Hoffnung auf eine Besserung für die Betroffenen wird weiter sinken.

Also schenken Sie bitte dem heutigen Artikel besonders viel Aufmerksamkeit. Zunächst ein Wort zur Vorbeugung.

Was Mütter tun können, um das Diabetes Typ 1 Risiko von Kindern zu senken

Mittlerweile ist klar, dass die erste Zeit im Leben eines jungen Menschen eine bedeutende Rolle bei der Ausbildung eines gesunden Darms, des Immunsystems und der Darmflora hat. Geburt und Stillzeit sollten daher so natürlich wie möglich erfolgen.

Probiotika bei Kaiserschnitt: Bei einer normalen Geburt kommt das Baby mit den Milchsäurebakterien in der Vagina der Mutter in Kontakt, was eine Starthilfe für die Darmflora des Babys bedeutet. Bei einem Kaiserschnitt unter sterilen Bedingungen fehlt diese Starthilfe. Dabei wird geraten, direkt nach der Geburt ein paar Tage lang Probiotika zuzuführen.

Langes Stillen: Generell sinkt das Risiko für Diabetes Typ 1 beim Kind, wenn es lange gestillt wurde.

Beikost: Je länger gestillt wurde, desto weniger Beikost ist nötig. Also setzen Sie die Beikost so spät wie möglich ein. Achten Sie außerdem darauf, dass die Beikost kein Getreide enthält, da getreidehaltige Beikost (Gluten) mit einem erhöhten Aufkommen von Diabetes Typ 1 in Verbindung gebracht wird.

Das sind die Grundlagen dafür, wie schon in jungen Jahren das Risiko für Diabetes Typ 1 gesenkt werden kann.

Kommen wir nun zur Lebensführung bei Diabetes Typ 1: Was kann die Lage verbessern, die Lebensqualität steigern und den Insulinbedarf senken?

Lebensführung bei Diabetes Typ 1

Hier sind fünf zentrale Punkte wichtig:

Sport: Sport verbessert die Reaktion des Körpers auf Insulin und senkt somit den Insulinbedarf. Leichter Ausdauersport ist ein guter Start und bringt generell eine Besserung des Lebens der Lebensqualität. Exzessiver Sport oder hochintensiver Sport sollte zu Beginn gemieden werden und nun Absprache mit dem Diabetologen erfolgen.

Stressreduktion11,16: Stress ist ein zentraler Auslöser für Autoimmunerkrankungen (siehe Autoimmunerkrankungen Ursachen). Besonders ein stressiger Lebensstil ist sehr verbreitet unter Autoimmunerkrankten und sollte zwingend verbessert werden.

Stressreduktion durch Stressbewältigung und Stress abbauen ist sowohl metabolisch (Allergien, Leaky Gut Syndrom, Übergewicht, Nährstoffmängel) als auch psychoemotional (Beziehungen, Zukunftsängste, Arbeitsstress) anzugehen.

Sonne: Zu selten wird heutzutage noch darauf hingewiesen, dass die Sonne beeindruckende Heilungsfähigkeiten besitzt. Viele Aufenthalte in der Sonne bringt nicht nur höhere Vitamin D Spiegel, es steigert auch die Durchblutung, schützt vor chronischen Infektionen, macht glücklich und hilft, das Immunsystem zu regulieren.

Genießen Sie daher die Sonne, wann immer möglich und warten Sie im Sommer mindestens 30 Minuten, bevor Sie sich mit Sonnencreme einschmieren.

Tag-Nacht-Rhythmus: Immunsystem und Stoffwechsel haben eine natürliche Taktung, die bei einer Störung des Tag-Nacht-Rhythmus gestört werden. Soll heißen: Schichtarbeit und nachts arbeiten, spät Fernsehen und wenig Zeit in der Sonne stören dieses empfindliche Gleichgewicht.

Was Sie noch tun können, um Ihren Tag-Nacht-Rhythmus zu verbessern, finden Sie hier (gesunder Schlaf).

Natur und Erdung: Direkter Kontakt mit der Erde hat zahlreiche entzündungshemmende Eigenschaften auf den Körper. Dazu der Aufenthalt in der Natur, um das Immunsystem zu besänftigen und Glückshormone freizusetzen. Ein enormer Unterschied!

Sie sehen, diese Punkte sind nicht sonderlich kompliziert, jedoch sehr wirkungsvoll und wissenschaftlich abgesichert. Dazu kommt unbedingt eine Ernährungsumstellung, um die Lebensqualität bei Diabetes Typ 1 entscheidend zu verbessern und die Diabetes Typ 1 Ursachen zu bekämpfen.

Diabetes Typ 1 Ernährung

Grundlage ist zunächst eine Nährstofftherapie. Die folgenden Nährstoffe sind absolut notwendig für einen gesunden Zuckerstoffwechsel und um Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem zu verbessern. Außerdem sind diese Nährstoffe zwingend notwendig, um das Immunsystem wieder zu beruhigen und den Autoimmunprozess zu reduzieren.

Diese Nährstoffe können Sie durch eine Blutuntersuchung testen lassen, um zu wissen, wie dringend Ihr Körper diese Nährstoffe benötigt:

Nährstoff (Tagesbedarf):

  • Magnesium (500 mg) 17-18
  • Zink (20 mg) 17-18
  • Chrom (200 µg) 17-18
  • Omega-3-Fettsäuren (3-10 g)9-10
  • Cystein (2-3 g)
  • Alpha-Liponsäure (600mg)19
  • Vitamin D (Zielwert: 60-80 ng/ml)12

Bei einem Mangel an diesen Nährstoffen wird eine Nährstofftherapie mit Nahrungsergänzungsmitteln empfohlen. Die Ergänzung mit Chrom sollten Sie mit Ihrem Diabetologen absprechen, um die Auswirkung auf den Insulinhaushalt besser kontrollieren und einschätzen zu können.

Gehen wir nun über zur Diabetes Typ 1 Ernährung: Worauf ist zu achten?

Grundlage: Die Paleo Ernährung

Die Paleo Ernährung (auch Steinzeiternährung genannt) ist eine natürliche Ernährungsform, die darauf abzielt, Ihren Körper mit einem Maximum an Nährstoffen und einem Minimum an Reizstoffen zu versorgen2-5.

In den Medien wird diese Ernährungsform meist schlecht oder falsch dargestellt, in der Wissenschaft denkt man ganz anders darüber. Diese Ernährungsform ist naturbelassen, nährstoffreich und als Diabetes Typ 1 Ernährung (bei Typ 2 Diabetes übrigens auch) sehr empfehlenswert.

Die wichtigsten Prinzipien zur Diabetes Typ 1 Ernährung auf Paleo-Basis sind die folgenden:

Omega-3-Fettsäuren9-10: Greifen Sie reichlich zu Leinsamen, Chia-Samen, fettem Fisch, Meeresfrüchten sowie Eiern und Fleisch aus artgerechter Haltung.

Omega-6-Fettsäuren meiden13-14: Diese Fettsäuren verschlimmern unnötig Entzündungen im Körper. Meiden Sie daher industrielle Speiseöle (Sonnenblumenöl, Rapsöl, Maiskeimöl, Traubenkernöl, Distelöl, Erdnussöl, Sojaöl), Margarine, Fast Food sowie Fleisch und Eier aus Massentierhaltung.

Gesunde Fette: Oliven, Nüsse und Avocados liefern wertvolle Fettsäuren, die Ihren Insulinhaushalt entscheidend verbessern können.

Gluten streichen6-7: Meiden Sie alle glutenhaltigen Nahrungsmittel, sprich Getreide. Eine glutenfreie Ernährung ist die bessere Wahl.

Zucker streichen: Zucker und Süßigkeiten sollten Sie nur in Notfällen bei einem Unterzucker zuführen. Andernfalls verschlechtern diese Nahrungsmittel Ihre Lage nur weiter.

Gemüse: Gemüse sollte absolute Grundlage der Diabetes Typ 1 Ernährung sein, möglichst bunt und frisch.

Beeren: Beeren sind sogar noch wertvoller bei der Blutzuckerkontrolle als reguläres Obst. Beeren gibt es frisch oder ganzjährig in der Tiefkühltruhe.

Sauerkirschen: Zur Regulierung des Blutzuckerspiegels haben Sauerkirschen im Vergleich zu anderen Obstsorten die Nase vorn. Frisch oder als Saft eine gute Option.

Milchsauer fermentierte Gemüse: Sauerkraut, Essiggurken und Kimchi. Milchsauer vergorenes Gemüse beeinflusst die Darmflora sowie den Stoffwechsel sehr positiv.

Brühen: Gute Gemüse- und Knochenbrühe enthalten zahlreiche wichtige Nährstoffe und Lebensenergie und sind in der Lage, den Darm wieder zu flicken. Außerdem versorgen sie den Körper mit Nährstoffen, die sonst schwer zu bekommen sind.

Kaffee oder Tee statt Cola und zuckerreiche Getränke (oder Getränke mit Süßstoffen)

Hochglykämische Kohlenhydratquellen reduzieren: Generell sollten Nahrungsmittel mit hohem glykämischem Index wie Getreide, Zucker und Backwaren reduziert werden.

Besser: Greifen Sie für eine nachhaltige Blutzuckerkontrolle lieber auf stärkereiches Gemüse (Kartoffeln, Kürbis, Süßkartoffeln), Obst und Hülsenfrüchte zurück.

Ziehen Sie eine kohlenhydrat-reduzierte (Low-Carb) oder ketogene Ernährung in Betracht.

Diabetes Typ 1 Ernährung – Low-Carb oder ketogen?

Ziel bei der Diabetes Typ 1 Behandlung sollte es zuerst sein, den Blutzuckerspiegel mittels Insulintherapie zu kontrollieren und in einem halbwegs normalen Bereich zu halten.

Das nächste Ziel sollte sein, den Insulinbedarf und die Kohlenhydrate über die Ernährung zu reduzieren. Nur so kann ein nachhaltig stabiler Blutzuckerspiegel garantiert werden. Eine normale, kohlenhydratreiche Ernährung mit vielen Getreideprodukten und Zucker führt trotz Insulintherapie zu schwankenden und oft zu hohen Blutzuckerspiegeln.

Die bessere und vielversprechendere Lösung ist, die Kohlenhydrate zu reduzieren und auf gesunde Fettquellen (Oliven, Avocado, Nüsse, Bio-Eier, Fisch, Fleisch aus artgerechter Haltung, Weidebutter, Kokosprodukte) als Energielieferant zu setzen.

Sogenannte Low-Carb-Ernährungen und die ketogene Ernährung sind bei guter Überwachung des Blutzuckers und in Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten bei Typ 1 Diabetikern gut durchführbar und es gibt bereits erste kleine Studien dazu 20-25.

Eine Keto-Azidose ist auch dann nicht zu befürchten, denn sie tritt eigentlich nur in Momenten mit extrem hohem Blutzucker auf, nicht bei einer guten und gesund durchgeführten kohlenhydratreduzierten Ernährung.

Wir empfehlen daher, einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit Diabetes und kohlenhydratreduzierten Ernährungsformen auskennt.

Fazit – wertvolle Ratschläge zu Diabetes Typ 1 Ernährung und Lebensführung

Die alleinige Insulintherapie wird längerfristig nur bewirken, dass der Blutzuckerspiegel nicht dauerhaft krankhaft erhöht ist.

Eine Insulintherapie muss daher unbedingt mit einer gesunden Diabetes Typ 1 Ernährung und Lebensführung verbunden werden. So ist es möglich, den Blutzucker in einem gesunden Bereich zu halten, die Symptome für Langzeitschäden zu reduzieren und die Lebensqualität trotz Diabetes zu maximieren (siehe Diabetes Typ 1 Symptome). Die Ursachen für die Erkrankung werden so aktiv bekämpft.

Eine angepasste Paleo Ernährung mit vielen Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen, gesunden Fetten und langsam freigesetzten Kohlenhydraten hat hierbei das beste Potenzial.

Ergänzt wird die Diabetes Typ 1 Ernährung mit einer Nährstofftherapie und einigen Grundlagen in der Lebensführung.

Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Blutzucker selbst zu kontrollieren, das Krankheitsbild entscheidend zu verbessern und trotz Erkrankung eine gute Lebensqualität genießen zu können.

Die Zügel haben Sie selbst in der Hand.

„Morgen, morgen, nur nicht heute“, sagen alle faulen Leute. – Christian Felix Weiße

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Quellenverzeichnis

Diabetes Typ 1 Leitfaden: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/057-013k_S3_Typ-1-Diabetes_Therapie_2011_abgelaufen.pdf

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Bildquelle: Depositphotos © ratmaner

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