Darmflora aufbauen – Der Weg zu nachhaltiger Darmgesundheit!

Wenn Sie fortlaufend unter Darmproblemen und wiederkehrenden Infekten, Verdauungsbeschwerden und Blähungen leiden, könnte der heutige Beitrag genau der richtige für Sie sein! Sie werden erfahren, wie Sie Ihre Darmflora aufbauen können. Dies kann Teil einer Darmsanierung sein, nach einer Antibiotika-Therapie, bei fortlaufenden Gesundheitsbeschwerden, sowie als eine Art Kur, perfekt in den Alltag integriert. Nur wenige Menschen werden nicht davon profitieren, wenn sie ihre Darmflora aufbauen.

Darmflora aufbauen

Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2019 um 11:14

Warum die Darmflora aufbauen?

Warum ist der Darm so wichtig?

Der Darm wird gerne unter den Teppich gekehrt, wenn es um die Gesundheit geht. Was fatal ist, denn der Darm ist essenziell für unsere Gesundheit. Tatsächlich sollte der Darm die erste Instanz sein, die begutachtet wird, wenn es um eine bessere Gesundheit geht. Die Darmflora aufzubauen ist ein wichtiger Teil davon.

Der Darm eines Menschen ist etwa 10 bis 12 Meter lang und weist ausgebreitet eine Oberfläche von ungefähr 200 m² auf, was einem halben Fußballfeld entspricht. Auf dieser unerwartet großen Fläche spielt sich die ganze Magie ab, die die Aufgaben des Darmes in vier Punkten zusammenfassen:

  • Aufnahme von Nährstoffen und Wasser aus der Nahrung
  • Abgabe von Giftstoffen aus der Leber an den Stuhl
  • Barriere gegen Gifte und Mikroorganismen aus dem Darminneren
  • Immunüberwachung:

70 % aller Immunzellen im menschlichen Körper sitzen am und im Darm, überwachen die Darmflora und kommunizieren mit ihr. Wenn die Darmgesundheit verloren geht, drohen fatale Konsequenzen, daher ist eine gesunde Darmflora essenziell für die Gesundheit. Der Darm ist der Schlüssel zur Gesundheit und sollte entsprechend behandelt werden.

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In den folgenden Sätzen werden Sie erfahren, warum es ratsam ist, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Dann wird auch klar, warum dem Darm besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Darmflora aufbauen – 11 gute Gründe

  • Nach Antibiotikagabe – dadurch wurde die Darmflora stark dezimiert und es besteht die Gefahr, dass sich dort schadhafte und gefährliche Krankheitserreger (sogenannte Opportunisten wie Clostridium difficile) ansiedeln können. Daher ist es wichtig, sofort nach Antibiotikagabe (und wenn möglich schon währenddessen) mit der Darmsanierung zu beginnen.
  • Stärkeres Immunsystem. Eine gesunde Darmflora ist die ideale Grundlage für ein ausbalanciertes Immunsystem, das Freund von Feind unterscheiden kann und Feinde effizient und schnell bekämpft.
  • Schadhafte Mikroorganismen bekämpfen. Eine gesunde Darmflora verteidigt ihren Lebensraum, auch gegen schadhafte Mikroorganismen.
  • Vorbeugen. Der Darm ist ein Biotop, ein natürlicher Lebensraum, der von Hunderten verschiedener Mikroorganismen eingenommen werden kann. Eine gesunde Darmflora beugt somit aktiv Infekten vor.
  • Senkung von Entzündungen. Bei chronischen Schäden oder Immunreaktionen im Darm (etwa infolge einer schlechten Darmflora) kommt es zu chronischen Entzündungen. Dies behindert die Nährstoffaufnahme, begünstigt Immundefekte und Autoimmunerkrankungen, und kann sich auf den kompletten Körper ausweiten. Eine gesunde Darmflora beugt dem vor.
  • Bessere Verdauung von Mahlzeiten. Immer ein lohnendes Ziel!
  • Gesenkter Cholesterinspiegel. Eine gut arbeitende Darmflora vermag über Darmepithel und Leber den Cholesterinspiegel senken.
  • Fettleber bekämpfen. Die Darm- und Lebergesundheit hängen über die Pfortader direkt miteinander zusammen. Schäden im Darm begünstigen Erkrankungen der Leber, und umgekehrt. Bei einer Fettleber kann es helfen, eine gesunde Darmflora aufzubauen, um überschüssiges Fett und Abbaustoffe der Leber über den Darm auszuscheiden.
  • Stabiler Blutzucker. Eine gesunde Darmflora senkt Entzündungen und produziert Stoffe, die den Blutzucker verbessern. Dazu gehören diverse Vitamine, Botenstoffe und kurzkettige Fettsäuren (SCFA).
  • Weniger Blähungen. Blähungen entstehen, wenn zu wenige oder zu viele Ballaststoffe auf eine unzufriedene Darmflora treffen. Wenn Sie Ihre Darmflora aufbauen, wird dem aktiv entgegengewirkt.
  • Besser laufender Stoffwechsel. Der Stoffwechsel läuft insgesamt reibungsloser, wenn es dem Darm gut geht. Experten zufolge ist ein gesunder Darm die wichtigste Instanz für einen gut laufenden Stoffwechsel.

Das waren 11 gute Gründe, warum Sie Ihre Darmflora aufbauen, sanieren oder verbessern können. Doch wie erkennen Sie eine schlechte Darmflora?

Symptome einer ungesunden Darmflora

Was ist die Darmflora?

Im heutigen Beitrag fällt dieser Begriff häufig, doch was versteckt sich dahinter? Die Darmflora ist die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die sich in Ihrem Magen-Darm-Trakt tummeln. 99 % aller Mikroorganismen konzentrieren sich auf den Dickdarm, im Magen und Dünndarm sind es meist nur wenige, diese wirken sich nur selten auf die Verdauungsleistung aus.

Die eigentliche Magie spielt sich im Dickdarm ab: Es wird angenommen, dass sich im menschlichen Körper mehr Mikroorganismen tummeln als menschliche Zellen. Auf jede menschliche Zelle kommt also ein Bakterium, eine Hefezelle oder ein anderweitiger Mikroorganismus.

Streng genommen ist der Begriff „Darmflora“ falsch, da sich „Flora“ auf Pflanzen bezieht, es sich hier jedoch um Mikroorganismen handelt. Biologisch korrekt heißt es Mikrobiom. Darmflora ist lediglich eine Vereinfachung, die wir hier übernehmen.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie eine „schlechte“, unausgeglichene Darmflora erkennen:

Im weiteren Verlauf des Beitrags erfahren Sie, wie es möglich ist, auf gesunde und nachhaltige Weise die Darmflora aufzubauen. Dazu müssen Sie kein Arzt sein – es ist etwas, was jeder zu Hause selbst umsetzen kann und die Gesundheit so nachhaltig zum Positiven verändern kann.

Darmflora aufbauen nach Antibiotika

Der wichtigste Grund, warum Leser auf diesen Beitrag kommen ist, dass Sie kürzlich eine Antibiotikatherapie bewältigt haben oder aktuell aktiv durchführen. Da durch die Antibiotikatherapie die Darmflora stark dezimiert wird, ist es wichtig, zeitnah eine gesunde Darmflora aufzubauen.

Andernfalls steigt das Risiko, dass schadhafte Krankheitserreger den Platz im Darm einnehmen und Ihre Gesundheit stark beeinträchtigen.

Es wird daher empfohlen, noch während der Antibiotikatherapie mit dem Aufbau der Darmflora zu beginnen. Denn wenn Sie die Therapie bereits hinter sich haben, ist es ratsam, sofort damit zu beginnen, auch wenn die Therapie abgeschlossen ist. In jedem Fall profitieren Sie schnell von einer gesunden Darmflora und wirken Darmopportunisten entgegen.

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Eine gesunde Darmflora und ein gesunder Darm sind in jedem Lebensabschnitt unerlässlich für die Gesundheit des Körpers und sollte stets beachtet werden.

Darmflora aufbauen – Medikamente

In der Medizin gibt es nur wenige Präparate und Medikamente, die verschrieben werden, damit Sie Ihre Darmflora aufbauen können. Die Medizin arbeitet evidenzbasiert, dazu sind groß angelegte klinische Studien nötig. Diese Studien können sich meist nur große Firmen der Pharma- und Lebensmittelindustrie leisten.

Zwar gibt es einige gut erforschte Präparate bei diversen Problemen des Magen-Darm-Traktes, aber meist wird aus den Augen verloren, worum es wirklich bei einer gesunden Darmflora ankommt: Die Ernährung und die Lebensführung.

Gut erforschte Präparate wie VSL#3, Kijimea und OmniBiotic können Sie sich vom Arzt nach der Antibiotikatherapie verschreiben lassen, und sie wirken durchaus und sind empfehlenswert. IberogastTM (ein Auszug verschiedener Kräuter) hat sich außerdem bewährt und unterstützt den Darm bei der Genesung.

Doch diese Medikamente sind nicht die ganze Lösung des Problems, sondern nur die halbe. Die andere Hälfte haben Sie durch gesunde Ernährung und Lebensführung selbst in der Hand, für diesen Zweck folgen in Kürze wertvolle Tipps und Ratschläge.

Darmflora aufbauen – mit Homöopathie

Die Darmflora homöopathisch aufbauen, geht das? In wissenschaftlichen Studien konnte bisher keine Wirkung homöopathischer Präparate nachgewiesen werden. Dies gilt auch für den Zweck, die Darmflora neu aufzubauen.

In Studien sind homöopathische Präparate genauso effektiv wie Placebos. Wenn Sie von Homöopathie überzeugt sind und sich dadurch eine bestimmte Wirkung erhoffen, möchten wir Ihnen dies nicht schlecht reden. Aber eine nachhaltige und gesunde Wirkung auf die Darmflora ist von homöopathischen Präparaten nicht zu erwarten.

Im Folgenden finden Sie wissenschaftlich bestätigte Wege, wie Sie Ihre Darmflora aufbauen können. Mit sofortiger, gesunder und nachhaltiger Wirkung:

Darmflora aufbauen – Ernährung und Lebensführung

Es folgen acht Unterpunkte, mit denen Sie Ihre Darmflora aufbauen können. Sie sind eine Aufzählung der Bereiche, die dafür wichtig sind. Wenn Sie gerade eine Antibiotikatherapie bewältigt haben, können Sie den ersten Punkt überspringen. Wenn Sie infolge einer Darmsanierung, Leberreinigung oder Verbesserung Ihrer Gesundheit auf dieser Seite gelandet sind, empfiehlt es sich, auch den ersten Punkt hinzuzunehmen.

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Eine gesunde Ernährung ist nach wie vor der goldene Weg, um eine gesunde Darmflora aufzubauen.

All diese Faktoren wirken synergistisch zusammen und bilden ein Gesamtkonzept, mit dem Sie sehr einfach, nachhaltig und auf gesunde Art und Weise Ihre Darmflora aufbauen können:

1. Abführen

Zu Beginn dieser kleinen Kur empfiehlt es sich, einen Tag dafür zu investieren, abzuführen. Damit sind schadhafte oder tote Mikroorganismen, Verdauungsreste und Schlacken gemeint. An diesem einen Tag empfiehlt es sich, viel Kaffee und Grüntee zu trinken sowie leicht abführende Lebensmittel wie Sauerkraut, Apfelessig, Essiggurken, Leinsamen, Flohsamen, Kombucha und Kefir* zu konsumieren.

Zusätzlich ist die Einnahme von 1500 mg Magnesium in der Form von Magnesiumoxid oder Magnesiumcarbonat (Magnesium-Brausetabletten aus der Drogerie) hilfreich.

Wenn Sie mögen, greifen Sie an diesem Tag zusätzlich zu Chelatbildnern wie Zeolith, Bentonit, Aktivkohle oder Heilerde, um den Abtransport von Giftstoffen und toten Mikroorganismen zu erleichtern. Nehmen Sie diese Stoffe mit einem Mindestabstand von 2 Stunden zur nächsten Mahlzeit ein.

An diesem Tag werden Sie merken, dass es zu einem verstärkten Stuhlgang kommt. Dieser Schritt ist hilfreich, aber nicht essenziell, wenn Sie Ihre Darmflora aufbauen möchten.

2. Probiotika

Probiotische Lebensmittel enthalten lebendige Mikroorganismen, die die Magenpassage überleben, sich im Dickdarm ansiedeln, schadhafte Mikroorganismen vertreiben, und nachhaltige Gesundheitswirkungen entfalten. Achten Sie auf den täglichen Verzehr verschiedener probiotischer Lebensmittel, um damit nachhaltig die Darmflora aufzubauen:

  • Naturjoghurt
  • Milchsauer fermentiertes Gemüse wie Essiggurken, Kimchi, Sauerkraut
  • Probiotische Getränke wie Kombucha*, Apfelessig, Wasserkefir, Milchkefir

Diese probiotischen Lebensmittel bilden sozusagen das Rückgrat Ihrer neuen und gesünderen Darmflora. Wenn Sie möchten, können Sie diese kleine Kur mit der Einnahme von probiotischen Präparaten ergänzen.

Wenn Sie dies tun möchten, achten Sie darauf, dass pro Dosis mindestens 10 Milliarden lebendige Mikroorganismen enthalten sind. Es ist außerdem empfehlenswert, dass möglichst viele der im Folgenden genannten Laktobazillen und Bifidobakterien (Milchsäurebakterien) enthalten sind:

  • Lactobacillus plantarum
  • Lactobacillus reuteri
  • Lactobacillus acidophilus
  • Lactobacillus rhamnosus
  • Streptococcus thermophilus
  • Bifidobacterium lactis
  • Bifidobacterium longum
  • Bifidobacterium bifidum
  • Saccharomyces boulardii (Hefe)

Bitte beachten Sie, dass probiotische Präparate eine gesunde Ernährung nicht ersetzen können. In 100 ml Naturjoghurt befinden sich je nach Zubereitungsart bis zu hundert Milliarden lebendige Milchsäurebakterien, weitaus mehr als in jedem probiotischen Präparat. Doch für die schnelle Hilfe eignen sich probiotische Präparate sehr gut.

3. Präbiotika

Haben sich erst mal neue Mikroorganismen in Ihrem Darm angesiedelt, ist es wichtig, ihnen die richtige Nahrung zu bieten. Nun werden Präbiotika wichtig; dies sind für Ihren Körper unverdauliche Ballaststoffe, die den Mikroorganismen im Darm als Nahrungsgrundlage dienen. Die DGE empfiehlt einen täglichen Mindestverzehr von 30 g Ballaststoffen und nennt in erster Linie Vollkornprodukte, um diese 30 g zu erreichen.

Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass Vollkorngetreide nicht schwer bekömmlich ist, sondern auch weniger gut geeignet ist, um dem Ballaststoff-Bedarf zu decken. Das liegt daran, dass Vollkorngetreide sehr reich an Energie ist und nicht unbegrenzt konsumiert werden kann. Außerdem ist Getreide relativ arm an Nährstoffen.

Besser geeignet sind Obst, Gemüse und Beeren. Diese enthalten nicht nur mehr Nährstoffe, sondern auch weitaus weniger Kilokalorien als Vollkorngetreide. Die Auswahl an Obst, Gemüse und Beeren ist schier unbegrenzt, hier empfiehlt es sich, auf das zuzugreifen, was gerade Saison hat und aus der Region kommt.

Leinsamen, Chiasamen und Flohsamen sind auch gute Ballaststoff-Quellen und enthalten darüber hinaus pflanzliche Omega-3-Fettsäuren in hoher Menge. Nüsse ergänzen diese Liste sehr gut. Bitte beachten Sie, dass Nüsse und Samen bei Durchführung des Paleo Autoimmunprotokolls oder bei einer Unverträglichkeit nicht konsumiert werden sollten.

Gekeimte und gut abgekochte Hülsenfrüchte sind ebenfalls sehr reich an Ballaststoffen und schlagen in dieser Hinsicht Vollkorngetreide sowie Obst, Gemüse und Beeren. Sie werden jedoch nicht von jedem Menschen gut vertragen und es empfiehlt sich zum Darmflora aufbauen zunächst zu beobachten, ob Ihr Körper Hülsenfrüchte einwandfrei verdauen kann. In jedem Fall ist es sehr gut, Hülsenfrüchte zu keimen und gut abzukochen.

4. Kaffee und Tee

Qualitativ hochwertiger Kaffee (möglichst schwarz) sowie Grüntee und Schwarztee wirken leicht abführend und enthalten zahlreiche Antioxidantien, die der Darmgesundheit zugutekommen. Achten Sie noch vor Quantität auf Qualität, und genießen Sie davon reichlich.

5. Kräuter

Kräuter sind eine absolute Geheimwaffe, um eine gesunde Darmflora aufzubauen. Die enthaltenen Nährstoffe und ätherischen Öle bekämpfen nicht nur schadhafte Mikroorganismen, sondern helfen auch den förderlichen Mikroorganismen, ihre volle Wirkung zu entfalten. Darüber hinaus sind sie wichtig für eine stabile Darmbarriere. Es empfiehlt sich daher, mit reichlich frischen und getrockneten Kräutern zu kochen sowie Kräutertees zu genießen.

Für einen gesunden Darm haben sich besonders Pfefferminze, Kamille, Fenchel, Anis, Kümmel sowie Schafgarbe bewährt.

6. Bewegung

Auch dieser Faktor ist wichtig, wenn Sie Ihre Darmflora aufbauen möchten. Denn durch Bewegung wird die Durchblutung des Magen-Darm-Traktes gesteigert und somit der Zu- und Abtransport von Nährstoffen und Giftstoffen beschleunigt. Moderate Bewegung im Alltag sollte täglich implementiert werden, während mehrmals wöchentlich auch Sport eine gute Wahl ist.

7. Die innere Uhr beachten

Das Immunsystem und die Darmflora unterliegen einem circadianen Rhythmus. Das bedeutet, Ihre innere Uhr sollte mit in die Gleichung einbezogen werden, um ein nachhaltig gesundes Immunsystem und Mikrobiom zu etablieren.

8. Weniger Zucker und Getreide

Die Praxis und die Wissenschaft haben gezeigt, dass sich ein zu hoher Verzehr an zuckerhaltigen und getreidehaltigen Produkten negativ auf die Darmflora auswirkt. Dies kommt dadurch, dass diese Produkte meist sehr reich an Kalorien und nur arm an Nährstoffen sind.

Darüber hinaus bewirken Getreide und Zucker im Darm die Entstehung und Verstärkung von Entzündungen und Schäden in der Darmbarriere. Besonders Autoimmunerkrankte profitieren sehr von einer Reduktion oder Abstinenz von Zucker und Getreide.

Zusammenfassung – das ist wichtig, wenn Sie Ihre Darmflora aufbauen möchten

  • Reichlich Ballaststoffe durch den Verzehr von Obst, Gemüse, Beeren, Nüssen und Samen.
  • Täglicher Verzehr von Probiotika oder probiotischen Präparaten
  • Qualitativ hochwertiger Kaffee und Tee
  • Bewegung im Alltag
  • Beachtung der inneren Uhr
  • Reduktion des Zucker- und Getreidekonsums

Im heutigen Beitrag haben Sie die wichtigsten Faktoren erfahren, wenn es darum geht, die Darmflora aufzubauen. Dies ist wichtig, wenn eine Antibiotikatherapie im Spiel ist, oder Sie Ihre Darmgesundheit verbessern möchten. Der Aufbau einer gesunden Darmflora ist risikofrei, günstig, einfach und wirkt sich nachhaltig sehr gut auf Ihre Gesundheit aus.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Thema? Würden Sie gerne etwas ergänzen? Haben Sie Fragen, Feedback, oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Quellenverzeichnis

Bilderquellen: © Depositphotos @ryankin9999, sonyakamoz, lightsource

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Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.

1 KOMMENTAR

  1. Hallo und danke für den Beitrag. Habe oft einen Reizdarm und bin dadurch auf den Artikel gestoßen.
    Ich werde die Tipps ein mal ausprobieren.
    Ich hoffe es hilft mir 🙂

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