Corona Atemschutz kaufen – Worauf ist zu achten?

Blaue Atemschutz Masken für medizinisches Personal auf braunem Tisch

Zuletzt aktualisiert am 2. Mai 2020 um 8:25

In ganz Deutschland gibt es derzeit die Pflicht, im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel einen Atemschutz zu tragen. Diese politische Entscheidung sollte jetzt nicht infrage gestellt, sondern gut umgesetzt werden. Erfahren Sie hier alles Wichtige, was es über Atemschutzmasken zu wissen gibt, wie sicher sie sind, wie man sie reinigen kann, welche Arten es gibt und wo man einen Corona Atemschutz kaufen (hier klicken) kann.

Was besagt die Maskenpflicht?

Was besagt die Maskenpflicht der Bundesregierung? In einigen Bundesländern war schon früher der Fall, in den letzten Bundesländern ab Montag, den 27. April 2020: Es ist gesetzliche Pflicht, im öffentlichen Nahverkehr (Bus, Bahn, Straßenbahn, U-Bahn) und im Einzelhandel (darunter besonders Supermärkte) einen Atemschutz zu tragen.

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Wer diese Maskenpflicht missachtet, muss als Kunde mit einem Bußgeld von bis zu 150 € rechnen. Für Ladenbesitzer im Einzelhandel kommt es faustdick, wenn sie selbst oder Personal die Maskenpflicht nicht einhalten: In einigen Bundesländern wird dies mit bis zu 5000 € geahndet.

Was Kinder betrifft, ist die ganze Sache sehr komplex. Kinder ab sechs Jahren müssen ebenfalls öffentlich Atemschutzmasken tragen, für Kinder unter sechs Jahren ist es je nach Bundesland unterschiedlich.

Wie lange diese Atemschutzpflicht aufrechterhalten wird, ist noch nicht klar. Über die Sinnhaftigkeit soll hier nicht diskutiert werden. Es ist eine politische Entscheidung, da können wir jetzt nichts ändern, sondern sie bestmöglich umsetzen.

 

Warum ist ein Atemschutz Pflicht?

Durch das neue Atemschutzgesetz der Bundesregierung soll die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus weiter eingedämmt werden. Zwar geben Experten wie Professor Drosten öffentlich zu, dass ein Atemschutz nicht zu 100 % schützen kann, aber dadurch wird die Ausbreitung des Corona Virus verlangsamt.

Denn ein Atemschutz verhindert nicht zu 100 %, dass man sich ansteckt oder andere anstecken kann.

Wichtig ist, das Risiko zu minimieren. Denn über 90 % der Corona-Infizierten wissen nicht, dass sie infiziert sind, da sie nur wenige bis gar keine Symptome zeigen. Hier für mehr Bewusstsein zu sorgen, ist der eigentliche Sinn hinter der Maskenpflicht.

Das Virus breitet sich hauptsächlich über Aerosole aus, die beim Husten oder Niesen entstehen (und natürlich über Kontakt). Wer ohne Atemschutz niest oder hustet, verteilt diese kleinen Aerosole in einem Umkreis von etwa 3-4 m. Wer mit Atemschutz niest oder hustet, begrenzt diesen Radius auf etwa einen halben Meter, wenn überhaupt.

Einen sehr interessanten Vergleich hat die Sendung Quarks & Co. angestellt:

 

Demnach macht es einen großen Unterschied, ob man nun einen Atemschutz trägt oder nicht. Und egal, ob selbst gebaute Baumwoll-Atemschutz-Maske oder medizinische Schutzmaske: Die Ausbreitung der Aerosole wird reduziert.

 

Wie sicher sind Atemschutzmasken gegen Corona wirklich?

Klar ist, dass sich niemand zu 100 % schützen kann. Auch nicht mit einer Atemschutzmaske.

Aber die Wahrscheinlichkeit wird reduziert, da nicht nur die Ausbreitungsrichtung, sondern auch die -geschwindigkeit und der -radius beschränkt werden.

Besonders jene, die nicht wissen oder ahnen, dass sie infiziert sind, sollen durch die Masken in die Pflicht genommen werden, die Ausbreitung auf die Risikogruppen zu beschränken.

Im Internet kursieren einige Gerüchte, dass Atemschutzmasten gefährlich seien. Argumentiert wird, dass sich unter dem Masken CO2 ansammelt, das nicht entweichen kann und wieder eingeatmet wird, wo es im Kreislauf zu Schäden führen kann.

Das ist jedoch falsch. Die meisten Atemschutzmasken ermöglichen einen reibungslosen Gasaustausch, so dass CO2 problemlos entweichen kann und frischer Sauerstoff nachströmt. Das gilt für Kinder genauso viel wie für Erwachsene.

Ausnahmen bilden selbst gebaute Coronaschutzmasken aus diversem Filtermaterial, wie zum Beispiel Kaffeefilter („Melitta-Filter“). Bei diesen Filtern ist der Gasaustausch eingeschränkt, sodass man unter so einer Maske nur schwer Luft bekommt und CO2 durchaus nur begrenzt entweichen kann. Von solchen Masken wird abgeraten.

 

Muss ich Atemschutz kaufen oder kann ich sie auch selbst herstellen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Atemschutz anzuwenden. Das Maskengesetz besagt lediglich, dass Mund und Nase bedeckt sein müssen. Es ist nicht die Rede davon, wie Mund und Nase bedeckt werden. Möglich sind Schals, Tücher oder andere Materialien aus Baumwolle.

Das ist erlaubt sowie, sogenannte „Community Masken“, d.h. selbst gemachte Coronaschutzmasken, einzusetzen. Sie müssen also keinen Atemschutz kaufen, wenn Sie eine Alternative haben oder einen selbst gemachten Atemschutz einsetzen möchten.

Sie können einen Atemschutz kaufen, wenn Sie das Risiko minimieren möchten bzw. im Gesundheitswesen arbeiten. Alle Masken haben ihre Vor- und Nachteile, die gleich diskutiert werden sollen.

Junge Frau mit selbstgemachter Corona Atemschutz Maske im Sonnenschein in der Stadt
Auch selbstgenähte Atemschutz-Masken sind eine valide Option, sofern sie gut hergestellt und ordnungsgemäß getragen und gereinigt werden.

 

Kann man die Atemschutzmasken reinigen?

Atemschutzmasken können problemlos gereinigt werden und müssen nicht nach einem einmaligen Tragen entsorgt werden. Das gilt besonders für medizinische Mundschutzmasken. Diese können laut BVA (bayerischer Verband für Apotheker) im Backofen bei 80 °C innerhalb von 30 Minuten vollständig sterilisiert und getrocknet werden.

Für Atemschutz aus Baumwolle können Sie dies auch tun. Aus hygienischen Gründen kann es manchmal empfehlenswert sein, Atemschutzmasken aus Baumwolle zusätzlich in der Waschmaschine zu reinigen. Denn Baumwolle ist dichter und nicht so gut durchlässig für Schweiß, wie medizinische Masken, unter denen in der Regel nicht oder nur schwach geschwitzt wird.

Medizinische Masken sollten nicht in der Waschmaschine gereinigt werden.

 

Wichtiger Tipp für Brillenträger

Brillenträger fragen sich häufig, wie sie einen Atemschutz tragen können, ohne, dass die Brille dabei beschlägt. Die Polizei von Tokio hat hier bereits im frühen Stadium der Corona Pandemie sehr gute Aufklärungsarbeit geleistet.

So kann mit seinem einem sehr einfachen Tipp verhindert werden, dass bei Brillenträgern die Brille mit Atemschutzmaske beschlägt: Das obere Viertel der Maske muss dabei lediglich nach innen gefaltet werden, sodass sich eine kleine Kuhle ergibt. Hier sammelt sich Feuchtigkeit und es wird verhindert, dass sie nach oben entweicht. Stattdessen entweicht sie noch unten oder zur Seite. Die Brille beschlägt dabei nicht.

Einziger Nachteil dabei: Die Schutzfläche wird dabei kleiner, daher ist es hier wichtig, die Atemschutzmaske ordnungsgemäß einzusetzen, damit Mund und Nase auch weiterhin gut bedeckt sind.

 

Welche Atemschutz Masken gibt es?

Es ist Pflicht, Atemschutz zu tragen. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten. Man muss nicht einen Atemschutz kaufen, es gibt noch andere Möglichkeiten:

  1. Community-Masken“ sind selbst gemachte Atemschutzmasken. Sie sollten zu 100 % aus Baumwolle bestehen, da dies ein guter Filter ist und die Masken einfach gereinigt werden können. Ein gutes Stück Stoff sollte im Idealfall mit zwei Gummis versehen werden, damit das Ganze hinter dem Ohr fixiert werden kann. Von selbst gemachten „Melitta-Masken“ aus Kaffeefiltern ist abzuraten.
  2. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz. Dies sind klassische chirurgische OP-Masken, wie sie in Krankenhäusern und Arztpraxen eingesetzt werden.
  3. FFP-Masken (filtering face piece) – diese Masken wurden zum Arbeitsschutz entwickelt und sind besonders auf dem Bau im Einsatz, um Feinstaub aus der Atemluft zu filtern. Sie lassen sich auch einsetzen, um Aerosole nicht durch zu lassen.
Corona Atemschutz kaufen FFP2 und medizinische Schutzmaske auf braunem Tisch
FFP2-Maske und medizinische Schutzmaske im Vergleich.

Atemschutz – Was bedeutet FFP?

FFP bedeutet „filtering face piece“ – diese Masken wurden für den Arbeitsschutz entwickelt und bedecken einen kleineren oder größeren Teil des Gesichts, um es zu schützen. FFP2 und FFP3-Masken können auch als Corona-Schutzmasken eingesetzt werden, FFP1 sind nicht zielführend.

FFP4 kann man sich als Gesichtsmasken für das komplette Gesicht vorstellen, die auch vor Gasen schützen. Sie können bei Corona theoretisch auch eingesetzt werden, sind jedoch nicht sehr praktisch.

 

Wo kann ich einen Atemschutz kaufen?

Es steht jedem frei, ob Sie sich einen Atemschutz kaufen oder lieber einen selbst gemachten einsetzen möchten. Wichtig ist, gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Eine Atemschutzmaske ist nur sicher, wenn sie hygienisch und korrekt eingesetzt wird und dennoch die Regeln zur Einhaltung von Hygiene und Mindestabstand beachtet werden.

Für gekauften Atemschutz haben Sie die Wahl zwischen medizinischen Masken und FFP2- und FFP3-Masken. Diese sollten besonders für medizinisches Personal und Pflegeberufe vorbehalten werden. Es ist zwar genug von allen da, doch sie sind ungleich verteilt.

Während Schutzmasken in Drogerien und Baumärkten bereits seit Wochen ausverkauft sind, gibt es im Internet immer noch einige gute Anbieter, die gute Atemschutzmasken zu einem fairen Preis anbieten. Auf dem Schwarzmarkt sind einige Masken bereits sehr teuer geworden, genauso wie die Klopapierpreise zum Höhepunkt der Hamsterkäufe.

Ein guter Anbieter, der medizinische Schutzmasken und FFP-Masken zu einem fairen Preis aus qualitativ hochwertiger Produktion anbietet, ist die Maskenapotheke. Hier können Sie für die Maskenpflicht und für medizinisches Personal und Pflegeberufe Schutzmasken zu einem fairen Preis bestellen:

 

Fazit

Über die Sinnhaftigkeit der Masken-Pflicht kann man streiten. Es ist eine politische Entscheidung, dass ab nun jeder in der Öffentlichkeit, genauer gesagt im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel, Atemschutzmasken tragen muss.

Damit soll die Ausbreitung des Corona Virus eingeschränkt werden. Sie schützen zwar nicht zu 100 %, verlangsamen jedoch die Ausbreitung und schützen besonders die Risikopatienten.

Die meisten Infizierten wissen nicht, dass sie infiziert und damit ansteckend sind, weil sie keine oder nur milde Symptome tragen, besonders diese Menschen werden und in die Pflicht genommen, andere Menschen zu schützen.

Es sind genug Schutzmasken da, diese sind jedoch ungleich verteilt. Bei der Maskenapotheke können Sie hochwertige Schutzmasken zu einem fairen Preis bestellen:

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Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.

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