Chlorella: Potente Alge zum Entgiften

Algen werden als Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter. Die Mikroalge Chlorella zählt zu den Arten, denen wahre Wunderdinge nachgesagt werden. Chlorella soll das Immunsystem stärken sowie Giftstoffe binden und aus dem Körper ausleiten. Der hohe Gehalt an Proteinen, Schwefel und Vitaminen macht Chlorella zu einem wertvollen Nahrungsergänzungsmittel. Doch eignet sich die Alge für Menschen mit Autoimmunerkrankungen? Enthält die Alge Lipopolysaccharide (LPS), auf die Autoimmunerkrankte reagieren können? Informieren Sie sich umfassend über Chlorella!

Chlorella

Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2019 um 10:39

Was ist Chlorella?

Chlorella zählt zu den Mikroalgen. Der lateinische Name kann als ‚junges, kleines Grün’ übersetzt werden. Tatsächlich bezeichnet der Begriff eine ganze Gattung von Süßwasseralgen, zu der zahlreiche verschiedene Arten (1) gehören. Die Algen sind einzellige Lebewesen, die Chlorophyll tiefgrün färbt.

Im Gegensatz zu Spirulina (ein Cyanobakterium) enthalten Chlorella-Algen einen Zellkern. Im Zytoplasma der Alge liegen viele Mitochondrien vor. Mikroalgen sind die ältesten Lebewesen der Erde, seit rund drei Billionen Jahren besiedeln sie die Ozeane der Welt. Auf die Masse bezogen wandeln sie Sonnenenergie zehnmal effektiver in chemische Energie um als auf dem Land wachsende Pflanzen (2).

Chlorella ist eine widerstandsfähige Alge, die sich bei Temperaturen zwischen 15 und 40 °C vermehren kann. Der Einzeller benutzt dabei Stoffwechselwege, die denen höherer Pflanzen ähneln. Deshalb nutzen Wissenschaftler Chlorella gerne, um die Photosynthese und die Kohlenstoffverwertung zu untersuchen. Da die Pflanze in den vergangenen Jahren als Nahrungsergänzungsmittel sehr beliebt wurde, ist die weltweite Produktion stark gestiegen.

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Wie wird Chlorella produziert?

Chlorella ist eine Süßwasser-Alge und wird in entsprechenden Farmen gezüchtet. Wie ein grüner Teppich liegt die Alge dann auf dem „Teich“ und wird bei der Ernte vom Wasser abgefiltert.

Hoher Gehalt an Proteinen

Getrocknete Chlorella-Algen enthalten bis zu 60 Prozent Proteine, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Darüber hinaus ist die Alge in der Lage, unter Stressbedingungen große Mengen von Polysacchariden (Cellulose) zu bilden (3), die als Energiespeicher dienen. Aus diesem Grund gilt Chlorella auch als vielversprechende Quelle für die Herstellung von Biokraftstoff (4). Manche Experten sehen die Alge aufgrund ihres hohen Gehalts an Protein als Nahrungsmittel der Zukunft (5-7).

Die Alge hat eine robuste Struktur. Die Zellwand setzt sich aus einem Cellulosegerüst in mehreren Schichten zusammen. Die Verdauung dieser Zellwand kann verhindern, dass der Körper die Nährstoffe von Chlorella gut verwerten kann. Wissenschaftler (8-9) haben herausgefunden, dass das Mahlen der Alge die Zellwände aufbricht und die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe erhöht. Gute Präparate beinhalten genau das.

Chlorella und Autoimmunerkrankungen

Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis, multipler Sklerose oder Typ 1 Diabetes sollten mit Chlorella vorsichtig sein. Der Grund ist das LPS (10) in den Zellwänden von einigen Arten der Alge. Studien (11-13) haben gezeigt, dass LPS  im Darm (und bei Leaky Gut Syndrom im Körper) Entzündungen fördern kann.

LPS (Lipo-Polysaccharid) ist Bestandteil vieler Einzeller, besonders von Gram-negativen Bakterien. Im Darm kann LPS bei anfälligen Menschen Entzündungen auslösen, im Blut löst es eine heftige Entzündungsreaktion aus. Dort verbindet es sich mit dem Lypopolysaccharid-bindenden-Protein (LBP). Dies führt zur Freisetzung des Zytokine TNF-alpha und IL-6, welche Entzündungsreaktionen weiter verstärken (14).

Andererseits scheint Chlorella das Immunsystem auch zu stärken: Tierversuche (15-16) haben belegt, dass Chlorella die Widerstandskraft von Mäusen gegen Tumore und Infektionen mit E.coli-Bakterien erhöhen kann. Kanadische Wissenschaftler veröffentlichten 2003 eine Studie (17) über Menschen, die sich gegen Grippe impfen ließen. Demnach vergrößerte Chlorella die Zahl der Antikörper.

Was kann Chlorella?

Die Mikroalge Chlorella hat viele positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Unter anderem hilft die Alge, Giftstoffe wie Schwermetalle aus dem Körper auszuscheiden. Während die Rolle für das Immunsystem nicht abschließend geklärt ist, steht der hohe Nährstoffgehalt der Algen außer Frage.

Hervorragende Eiweißquelle

Chlorella besteht bis zu 60 Prozent aus Proteinen. Wichtig für Vegetarier und Veganer: Chlorella liefert alle acht essentiellen Aminosäuren (18).

Vegetarier müssen normalerweise bei ihrer Ernährung darauf achten, geeignete Eiweißquellen zu kombinieren, etwa Hülsenfrüchte mit braunem Reis oder Weizen mit Mais. Weiterer Vorzug: Der Körper kann das Eiweiß von Chlorella zu einem großen Teil verwerten.

Vitamin B12 für Vegetarier

Chlorella enthält das wichtige Vitamin B12 (19), unter dessen Mangel Vegetarier oft leiden (21). Dieses Vitamin spielt eine entscheidende Rolle bei der Funktion der Nerven und der Blutbildung. Im Gegensatz zu Chlorella besteht das Vitamin B12 in Spirulina zum großen Teil aus dem sogenannten Pseudovitamin B12 (22), das der Körper nicht verwerten kann.

Reichtum an Nährstoffen

Darüber hinaus ist die winzig kleine Alge Chlorella ein wahres Bündel an Nährstoffen (23) (24). Neben weiteren B-Vitaminen, Vitamin C, D, E und K1 finden sich in den Algen auch Mineralstoffe wie Selen, Eisen, Magnesium, Kupfer, Kalium, Kalzium und Phosphor.

Außerdem sind in Chlorella gesunde Fettsäuren wie Palmitin- und Ölsäure (25) vorhanden. Palmitinsäure ist wichtig, um Zellmembranen geschmeidig zu halten (26). Ölsäure hemmt das Wachstum von Krebszellen (27) und Tumoren im Allgemeinen und senkt erhöhte Cholesterinspiegel. Außerdem kann es vor Insulinresistenz schützen und Herzkrankheiten vorbeugen helfen (28). Nicht zu vergessen die zahlreichen Antioxidantien der Alge (29): Koreanische Wissenschaftler zeigten, dass die Einnahme von Chlorella über sechs Wochen hinweg den oxidativen Stress von männlichen Rauchern verringerte (30).

Gesundes Chlorophyll

Der hohe Gehalt von Chlorophyll in Chlorella trägt dazu bei, dass diese Alge als kleines Entgiftungswunder gilt. Chemisch gesehen hat sie fast die gleiche Struktur wie Hämoglobin, die roten Blutkörperchen. Statt Eisen besteht das zentrale Atom von Chlorophyll aus Magnesium. Deshalb werden Chlorophyll blutbildende Eigenschaften zugeschrieben. Der wissenschaftliche Beweis dafür steht allerdings noch aus.

Belegt ist dagegen, dass Chlorophyll Krebs entgegenwirkt (31-32). Chlorophyll hat zusätzlich eine stark antioxidative Wirkung und verringert oxidativen Stress durch freie Radikale (33). Außerdem wirkt Chlorophyll der Faltenbildung der Haut entgegen (34).

Entgiftende Substanzen

Neben seinem Reichtum an Nährstoffen ist Chlorella vor allem durch entgiftende Stoffe so beliebt. Diese Alge sticht hervor durch eine Vielzahl sogenannter Phyto-Chelate (35-36). Sie bewahren Pflanzen vor Schwermetallen und anderen Giftstoffen. Chlorella enthält außerdem Glutathion.

Diese Substanz ist in allen Körperzellen enthalten und spielt wie Phyto-Chelate eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. In Tierversuchen (37) konnte gezeigt werden, dass Chlorella tatsächlich Cadmium ausleitet. Außerdem ist belegt, dass Pflanzen sich mit Phyto-Chelaten unter anderem vor Arsen schützen (38).

Chlorella entgiftet den Körper nicht nur, es wirkt sich gleichzeitig positiv auf die Leberfunktion aus (39). Zusätzlich scheint es den Blutzuckerspiegel auszugleichen (40). Wichtig ist auch das Vorhandensein von Mitochondrien in Chlorella. Ein Tierversuch (41) hat gezeigt, dass sie dem Schwund von Skelettmuskeln entgegenwirken können.

Tipp: Chlorella zieht Schadstoffe wie ein Magnet an. Deshalb sind manche Chlorella-Produkte bereits während des Herstellungsprozesses mit Giftstoffen belastet. Sie sollten beim Kauf von Chlorella darauf achten, dass die Algen in hermetisch abgeriegelten Containern mit reinem Wasser gezüchtet werden. Sie können zahlreiche Hersteller auf den gängigen Internet-Portalen wie Amazon finden. Auf ihren Websites informieren Sie viele Produzenten über die Herstellungsmethoden.

Chlorella: Wie einnehmen?

Sie bekommen Chlorella als Tabletten, sogenannte Presslinge, als Pulver und in Kapselform. Wie nimmt man Chlorella Presslinge ein? Im Prinzip geht das wie jede andere Tablette. Sie schlucken sie mit etwas Flüssigkeit hinunter. Das Pulver können Sie in grüne Smoothies mischen, allerdings ist der Geschmack nicht Jedermann’s Sache. Presslinge können sich beim Schlucken leicht auflösen und zu unangenehmen Geschmackserlebnissen führen.

Falls Sie in dieser Beziehung empfindlich sind, empfehlen sich Gelatinekapseln. Sie schützen Ihre Geschmacksnerven vor unerwünschtem Kontakt mit den Algen. Wann Chlorella einnehmen? Auf diese Frage gibt es keine Standardantwort. Sie hängt von der Dosierung und dem gewünschten Effekt ab. Sie sind Vegetarier und wollen Chlorella als langfristige Nahrungsergänzung einnehmen? In diesem Fall ist es am einfachsten, Chlorella mit den Mahlzeiten zu kombinieren. Für eine Entgiftungskur empfiehlt sich die Einnahme am Morgen.

Wie schnell wirkt Chlorella? Die Alge muss sich nicht erst im Körper anreichern, sondern übt ihre entgiftende Wirkung sofort aus.

Chlorella Kur: Wie lange?

Sie vermuten, dass sich in Ihrem Körper Schwermetalle angereichert haben? In diesem Fall empfiehlt sich eine Entgiftungskur mit Chlorella. Dabei hat sich die Pulstherapie in hohen Dosen bewährt.

Experten empfehlen, die Entgiftung an zwei bis drei Tagen in der Woche durchzuführen (42). Als Dosierung wird eine tägliche Menge von 100 bis 200 Chlorella Tabletten angegeben. Das entspricht 50 bis 100 Gramm. Für eine Entgiftungskur gelten zehn Entgiftungstage in der Regel als ausreichend.

Hinweis: Da eine derart hohe Menge Chlorella einige Giftstoffe aus dem Körper freisetzen kann wird stark empfohlen, diese kleine Kur von einem geschulten Arzt oder Therapeuten verfolgen zu lassen. Dabei soll sichergestellt werden, dass die gelösten Giftstoffe und Schwermetalle auch wirklich den Körper verlassen, und nicht an anderer Stelle wieder abgelagert werden.

Langfristig als Nahrungsergänzung

Als Nahrungsergänzungsmittel gibt es keine generellen Richtlinien für die Chlorella Einnahme. Wie lange und in welchen Mengen Sie die Algen nehmen, hängt von Ihrer Einschätzung ab. Vegetarier und Veganer profitieren von den Nährstoffen der Alge und können ihre Nahrung damit ständig ergänzen.

Achten Sie jedoch auf Ihren Körper: Wenn sich Verdauungsbeschwerden, Bauchkrämpfe oder Atembeschwerden einstellen, sollten Sie Chlorella absetzen (43). Die Alge gilt jedoch als sicheres Nahrungsmittel, von dem keine gefährlichen Nebenwirkungen bekannt sind (9).

Als Daumenregel gilt eine Menge von 4 bis 5 Gramm am Tag bei Langzeiteinnahme als angemessen. Falls Sie an Autoimmunerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Lupus erythematodes leiden, sollten Sie mit einer kleinen Dosierung beginnen. Probieren Sie ein bis zwei Gramm am Tag aus. Falls sich Ihre Symptome nicht verschlechtern, können Sie die Dosis erhöhen.

Spirulina oder Chlorella: Was ist besser?

Chlorella ist eine Mikroalge, die bioaktives Vitamin B12 enthält. Neben Mitochondrien, Glutathion und Phyto-Chelaten liefert Chlorella eine beträchtliche Menge von Mineralstoffen, darunter viel Magnesium. Der hohe Gehalt von Chlorophyll verstärkt die entgiftende Wirkung.

Spirulina dagegen ist ein Cyanobakterium, eine Blaualge ohne Zellkern. Sie enthält nur etwa ein Fünftel soviel Chlorophyll wie Chlorella. Darüber hinaus ist der hohe Anteil von LPS in Spirulina (44-45) für Menschen mit Autoimmunerkrankungen bedenklich. Im Gegensatz zu Chlorella ist Spirulina keine geeignete Quelle für Vitamin B12.

Das in Spirulina vorkommende Vitamin besteht zu rund 80 Prozent aus B12-Pseudovitaminen (20). Sie sind dem echten Vitamin B12 chemisch sehr ähnlich. Das führt im Körper dazu, dass sie sich an die gleichen Transportmoleküle binden. Allerdings entfalten sie dabei keine Vitaminwirkung und verpuffen quasi wirkungslos.

Beide Algen enthalten große Mengen von Protein. Für Vegetarier und Veganer ist Chlorella nach dem heutigen Erkenntnisstand die bessere Wahl. Mit dieser Alge können Sie einem Mangel an Vitamin B12 vorbeugen. Außerdem scheinen die entgiftenden Eigenschaften von Chlorella denen von Spirulina überlegen zu sein.

Zusammengefasst: Chlorella und die Macht der Algen

Die Mikroalge Chlorella ist mit einem Durchmesser von rund 10 Mikrometern winzig klein. Betrachten wir jedoch ihren Gehalt an Nährstoffen, erscheint die Alge wie ein Riese. Sie enthält alle essentiellen Aminosäuren, zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Darunter ist bioaktives Vitamin B12 besonders wichtig, das Vegetariern und Veganern häufig fehlt. Wichtig sind auch die entgiftenden Eigenschaften von Chlorella. Glutathion und Phyto-Chelate können zahlreiche Giftstoffe, darunter Schwermetalle, aus dem Körper heraus transportieren.

Der hohe Gehalt an Chlorophyll wirkt vorbeugend gegen Krebs und kann oxidativen Stress verringern. Die Dauer der Einnahme von Chlorella hängt von Ihrem Ziel ab: Für die Entgiftung ist die Pulstherapie mit hohen Dosen effektiv. Als Nahrungsergänzungsmittel können Sie niedrige Dosierungen von Chlorella über einen langen Zeitraum einnehmen.

Sie haben bereits Erfahrungen mit Chlorella gemacht? Schreiben Sie uns einen Kommentar – geteiltes Wissen ist vermehrtes Wissen. Dankeschön!

Quellenverzeichnis
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Kornelia ist ausgebildete Redakteurin, Buchautorin und freie Texterin. Ihre Erfahrung mit Ess-Störungen hat sie in drei Kochbüchern beschrieben, die alle den Gourmand World Cookbook Awards von Edouard Cointreau gewonnen haben. Ihr Buch Cooking for Happiness hat sogar den Titel ‘Best in the World’ in der Kategorie Innovativ erhalten. Neben Ernährung faszinieren sie vor allem Themen im Bereich Gesundheit. Ihr umfangreiches Wissen in diesen Gebieten stellt sie leicht verständlich dar. Besonders liegt ihr eine ganzheitliche Sicht der menschlichen Existenz im Allgemeinen und Körperfunktionen im Besonderen am Herzen.

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