Bewertung von Studien beweist: Omega 3 senkt das Risiko für Frühgeburten

Omega 3, Frühgeburt

Zuletzt aktualisiert am 21. November 2018 um 22:27

Frühgeburten sind global die häufigste Todesursache für Kinder unter fünf Jahren. Jährlich werden etwa 15 Millionen Babys weltweit zu früh geboren, was fast eine Million Todesfällen verursacht. Eine aktuelle Studie könnte jetzt helfen, Frühgeburten zu reduzieren. Denn diese zeigt: Eine Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren während der Schwangerschaft senkt das Frühgeburtenrisiko deutlich. Auch das Risiko Kinder zu gebären, die zu klein sind, verringert sich dank Omega 3. 

Omega 3 in der Schwangerschaft

Forscher des Cochrane Pregnancy and Childbirth und des South Australian Health and Medical Research Institute haben sich intensiv mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren und ihrer Rolle bei der Verringerung des Risikos von Frühgeburten beschäftigt. Für ihre Bewertung betrachteten sie 70 randomisierte Studien. Dabei konzentrierten sich die Forscher insbesondere auf Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure, die in fetten Fisch- und Fischölpräparaten enthalten sind.

Sie stellten fest, dass eine erhöhte tägliche Aufnahme von langkettigen Omega-3-Fettsäuren das Risiko ein Frühchen vor der 37 Woche zu gebären um etwa 11 % senkt. Das Risiko ein Frühchen vor der 34 Woche zu gebären, senkt sich sogar um 42 %. Auch die Wahrscheinlichkeit ein zu klein gewachsenes Kind zur Welt zu bringen, verringert sich um etwa 10 %.

Studienleiterin Professor Philippa Middelton hofft, dass die Ergebnisse der Studie zu einer wirksamen Strategie zur Verhinderung von Frühgeburten beiträgt: „Es gibt nicht viele Möglichkeiten, eine Frühgeburt zu verhindern. Daher sind diese neuen Erkenntnisse sehr wichtig für Schwangere, Babys und medizinische Fachkräfte, die sie betreuen. Wir verstehen die Ursachen von Frühgeburten noch nicht vollständig, sodass die Vorhersage und Prävention von Frühgeburten immer eine Herausforderung ist. Das ist einer der Gründe, warum die Omega-3-Supplementierung in der Schwangerschaft für Forscher auf der ganzen Welt von so großem Interesse ist.”

Wichtig ist aber, wie und was supplementiert wird. Middleton erklärt: “Unsere Bewertung ergab, dass die optimale tägliche Dosis etwa 500 bis 1000 Milligramm langkettiger Omega-3-Fettsäiren mit mindestens 500 Milligramm Docosahexaensäure ist. Ab der zwölften Woche sollte supplementiert werden.”

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Chiasamen hat viel mehr Omega und hat auch für den Darm mehr zu bieten