Bestes CBD Öl: Wie finde ich das beste Produkt?

CBD Öl ist teuer. Aber es hemmt Entzündungen wirksam und lindert Schmerzen zuverlässig – wichtig für alle, die an einer Autoimmunerkrankung oder einer chronisch-entzündlichen Erkrankung leiden. Deshalb möchten Sie ein Qualitätsprodukt kaufen. Welches ist das beste CBD Öl? Auf diese Frage gibt es keine zufrieden stellende Antwort. Bisher haben sich unabhängige Testorganisationen wie Stiftung Warentest oder Ökotest noch nicht mit dem Thema befasst. Doch es ist möglich, anhand von Auswahlkriterien das beste CBD Öl für Ihren Bedarf zu finden. Erfahren Sie mehr über Auswahlkriterien und führende Hersteller!

Bestes CBD ÖL, Cannabis

Zuletzt aktualisiert am 11. April 2019 um 11:43

Warum ist CBD so beliebt?

Die Wirkung von CBD im Körper ist bislang relativ gut dokumentiert. Bei CBD (Cannabidiole) handelt es sich wie bei THC (Tetrahydrocannabinole) um Cannabinoide von Cannabis. Während THC berauscht, wirkt CBD sanft über das Endocannabinoidsystem (1). Dieses System, ein kompliziertes Signalnetzwerk, ist über den gesamten Körper verteilt.

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Es beeinflusst zahlreiche Prozesse, darunter Schlafverhalten, Gemütslage (2) und Stoffwechsel. Die besten CBD-Öle hemmen Entzündungen wirksam (3). Das ist besonders wichtig ist für Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn, multiple Sklerose oder Hashimoto Thyreoiditis.

Dabei scheint CBD weitaus weniger gravierende Nebenwirkungen (4) hervorzurufen wie andere Medikamente, die bei Autoimmunerkrankungen gerne verschrieben werden, etwa Kortison und Immunsuppressiva.

Hanf: Keine Standards für Qualität

CBD Öl wirkt bei zahlreichen Beschwerden und kann viele Medikamente ersetzen. Kein Wunder, dass der Markt mit CBD Öl boomt.

Als potentieller Käufer haben Sie die Auswahl zwischen zahlreichen Produkten mit CBD, vom CBD Öl in verschiedenen Konzentrationen über CBD Kapseln, CBD Kristalle, CBD –Paste und CBD Tropfen bis zu Kosmetika mit CBD und CBD Liquids zum Verdampfen.

Die beliebteste Form der Einnahme ist CBD Öl, das in verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen erhältlich ist. Deshalb beschränken wir diesen Artikel auf die Auswahl von CBD Öl.

Verworrener legaler Status

Das Problem bei allen Cannabisölen ist, dass gesetzliche Qualitätsstandards in Deutschland und in allen Ländern der Europäischen Union (EU) bisher noch nicht formuliert sind. Hier spiegelt sich die verworrene Situation des legalen Status‘ von CBD Produkten wider.

Grob vereinfacht gilt: CBD ist legal, wenn es von Pflanzen stammt, die in der Europäischen Union aufgrund ihres geringen THC-Gehalts zugelassen sind. Allerdings sagt die Anlage 1 des deutschen Betäubungsmittelgesetzes (5), dass der Handel ausschließlich gewerblichen und wissenschaftlichen Zwecken dienen muss. Ein Missbrauch muss demnach ausgeschlossen sein.

Innerhalb der EU gilt CBD bisher als nicht kontrollierter Stoff. Exakt formulierte Standards für die Herstellung fehlen ebenso wie für die Inhaltsstoffe. Das bedeutet: Unternehmen können im Prinzip alles als CBD verkaufen, ohne sich groß um Regelungen kümmern zu müssen.

Groß angelegte Tests fehlen

Wie bereits erwähnt, haben führende Testorganisationen CBD bisher ignoriert.

Bisher sind zwei ernsthafte Tests bekannt:

  • Studie der Universität Mailand (6)
  • Produkt-Test der Arge Canna (7)

Auf diese beiden möchten wir kurz eingehen:

Studie der Universität Mailand – Die CBD-Konzentrationen schwanken stark

Im Mai 2018 veröffentlichte die Universität von Mailand die Ergebnisse einer Studie mit 14 verschiedenen CBD Ölen, die in EU-Ländern verkauft werden. Die Wissenschaftler analysierten die Öle mit verschiedenen Methoden. Ziel war es, die genaue Zusammensetzung zu erfahren.

Das Ergebnis: 9 von 14 Proben hatten Konzentrationen von CBD, die sich deutlich von dem auf dem Etikett angegebenen Prozentsatz unterschieden. Weiteres Ergebnis: Das Profil der Terpene kann als Indikator für die Qualität verschiedener Hanfsorten dienen. Leider veröffentlichten die italienischen Forscher die Namen der Hersteller und der Produkte nicht. Allerdings belegt die Studie, dass gesetzliche Regelungen für CBD Öl nötig sind.

Produkt-Test der Arge Canna: Mehr CBD als angegeben

Bereits im Februar 2018 veröffentlichte die Arge Canna einen Test, der CBD Öle von 16 verschiedenen Herstellern analysiert. Arge Canna steht für ‚Arbeitsgemeinschaft Cannabis als natürliche, nebenwirkungsarme Arznei’. Dabei handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein in Wien.

Für den Test sammelten Mitarbeiter der Arge Canna Proben bei den Anbietern der Cultiva 2017, einer Hanfmesse in Wien, und beim Cannafest Prag 2017. Das Labor der Hubertus Apotheke in Spittal/Drau analysierte die Proben. Dieses Labor hat ein GMP-Zertifikat (Good Manufacturing Practices) und berücksichtigt den deutschen Arzneimittelstandard.

Im Gegensatz zur Universität Mailand waren die Tester mit dem Ergebnis recht zufrieden. Von 39 untersuchten Proben enthielten 21 die angegebene CBD-Konzentration. Manche lieferten sogar mehr CBD als vermerkt.

Nur 9 Proben ließen deutlich CBD vermissen. Bei dem Test akzeptierte die Arge Canna eine Schwankungsbreite von 10 Prozent. Das begründet der Verein damit, dass CBD nun einmal ein Naturprodukt sei, dessen Wirkstoffgehalt Schwankungen unterliege.

Gütesiegel AC Tropfen

Bereits 2016 führte die Arge Canna den AC Tropfen ein, ein unabhängiges Gütesiegel. Mit dem AC Tropfen ausgezeichnete Hersteller müssen jedes Jahr über die Arge Canna an einem Referenzprodukt Labortests durchführen lassen.

Dabei wird das Profil der Cannabinoide und der Terpene ebenso untersucht wie der Gehalt von Pestiziden und Schwermetallen. Ab 2019 werden auch Lösungsmittelreste und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe getestet.

Hanf-Magazine als Informationsquellen?

Verschiedene Hanf-Magazine im Internet informieren ebenfalls über CBD Öle und andere Produkte mit CBD. Allerdings verdienen diese Magazine ebenso wie zahlreiche Portale im Internet mit dem sogenannten Affiliate-Marketing.

Das bedeutet, für jedes über die Website verkaufte Produkt bekommen die Betreiber eine Provision. Deshalb sind Vergleichsportale im Internet in der Regel keine seriösen Informationsquellen. Sie veröffentlichen zwar zahlreiche ‚Testberichte’ und küren auch Testsieger. Die Objektivität der Bewertung darf jedoch mit Recht angezweifelt werden, da immer ein finanzielles Interesse hinter den „Tests“ steckt.

Im Folgenden möchten wir Ihnen nun zeigen, woran Sie ein gutes CBD Öl erkennen:

Auswahlkriterien für gutes CBD Öl

Da Qualitätsstandards fehlen, sollten Sie sich für einen namhaften Hersteller von CBD Öl entscheiden. In Deutschland ist etwas Vorsicht mit dem Gütesiegel der Arge Canna geboten.

Der Grund: In Österreich und der Schweiz ist ein THC-Gehalt von CBD Öl bis zu 1 Prozent legal. In Deutschland liegt dieser Grenzwert jedoch bei 0,2 Prozent. Um auf der sicheren legalen Seite zu bleiben, sollten Sie bei Herstellern aus Österreich und der Schweiz immer den Gehalt von THC in einem CBD Öl kontrollieren.

Bio-Qualität wählen

Hanfpflanzen sind genügsam und stellen nur geringe Ansprüche an den Boden. Deshalb ist es einfach, Hanf biologisch zu züchten. Die meisten Hersteller nutzen Pflanzen aus biologischem Anbau. Es empfiehlt sich jedoch immer, beim Einkauf die Herstellerangaben zu prüfen.

Angaben über Aufzucht

CBD Öle und andere Produkte können Händler bei einem großen Unternehmen kaufen. Anschließend versehen sie die Produkte mit ihrem eigenen Etikett und vertreiben sie als eigene Marke. Seriöse Hersteller informieren auf ihrer Website in der Regel über die Herkunft der Pflanzen.

Wichtig: Extraktionsmethode

Neben dem Hersteller entscheidet das Extraktionsverfahren über die Qualität des Produkts. Die Trocknung und Decarboxylierung gehen der Extraktion voraus. Wärme trennt bei der Decarboxylierung die Säuregruppen der Wirkstoffe ab, und erhöht so die biologische Wirksamkeit.

Die Extraktion mit CO2 (Kohlendioxid) gilt zur Zeit als die beste Methode, weil sie bei Temperaturen zwischen 30 °C und 80 °C erfolgen kann und somit sehr schonend ist. Vor der Extraktion müssen die Pflanzen getrocknet werden, damit sich bei dem Kontakt mit CO2 keine Kohlensäure bildet.

Bei einem Druck von 600 bar dringt das Gas in die Bestandteile der Pflanze ein. Das Gas löst das CBD und andere natürliche Pflanzenwirkstoffe heraus. Allerdings enthält der Extrakt (8) weit weniger Pflanzenwirkstoffe als die ursprünglichen Hanfpflanzen. Normalisiert sich der Druck, verflüchtigt sich das Gas ohne Rückstände.

Extraktion mit Ethanol

Die Extraktion mit Ethanol (ein Alkohol), zieht mehr Terpene und Flavanole als CO2 aus der Pflanze heraus. Allerdings ist es schwierig, das Lösungsmittel restlos zu entfernen. Dafür ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich. Außerdem belastet dieses Extraktionsverfahren die Umwelt mehr als nur CO2. Befürworter der Ethanol-Methode argumentieren, dass diese Methode einen komplexeren Extrakt liefert als Extraktion mit CO2. Darüber hinaus führt Ethanol dazu, dass sich die organischen Säuren der Hanfpflanze verestern. Ester sind organische Verbindungen, die in Wasser löslich sind. Deshalb kann sie der Körper besser absorbieren als das fettlösliche CBD Öl.

Viele Hersteller bevorzugen heute das CO2-Extraktionsverfahren. Sie argumentieren, dass diese Methode das gesamte Pflanzenstoffspektrum erhält. Neben CBD werden so die Cannabinoide CBN (Annabinol), CBC (Cannbichromen) und Cannabigerol herausgelöst. Außerdem befinden sich Carotinoide, Chlorophyll, Spurenelemente und Mineralstoffe in dem Extrakt.

Die Bedeutung von Pflanzenwirkstoffen

Die Hanfpflanze enthält nicht nur die bekannten Cannabinoide, sondern über 400 verschiedene Substanzen (9). Sie sind für den Entourage Effekt (10) verantwortlich. Dieser Begriff bezeichnet das Zusammenwirken der Cannabidiole mit Terpenen und anderen sekundären Pflanzenwirkstoffen.

Sie ermöglichen es, dass CBD eine weitaus stärkere Wirkung entfaltet, als wenn Sie diese Substanz isoliert einnehmen würden. Synergie macht sich bei Cannabis unter anderem bei Entzündungen, Schmerzen, Angstzuständen und Infektionen positiv bemerkbar (11). Kristalle von CBD haben beispielsweise den Nachteil, dass sie aus purem CBD bestehen. Auf Synergie-Effekte müssen sie bei Kristallen deshalb verzichten.

Qualitätsmerkmal: Vollspektrum CBD

Beim Kauf von CBD-Produkten empfiehlt es sich, auf den Begriff Vollspektrum-CBD zu achten. Darunter versteht man Extrakte, die neben reinem CBD sekundäre Pflanzenwirkstoffe enthalten.

Analyse von zertifiziertem Labor

Da gesetzliche Standards noch fehlen, veröffentlichen viele Hersteller freiwillig Analyseergebnisse. Bei der Auswahl von CBD Öl sollten Sie jedoch nicht nur auf die Analyseergebnisse achten. Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Analyse von seriösen Labors durchgeführt wird. Die Fundacion Canna in Spanien gilt als eines der besten Labors, um CBD-Produkte auf Herz und Nieren zu prüfen. (12)

Der richtige Wirkstoffgehalt von CBD Öl

Wie hoch wollen Sie CBD Öl dosieren? Die Antwort auf diese Frage entscheidet über den Wirkstoffgehalt. Hersteller bieten CBD Öl mit verschiedenen Konzentrationen an, die von 2,5 bis 20 Prozent reichen. Eine ungefähre Vorstellung von der angepeilten Dosis erleichtert die Auswahl.

Leider gibt es keine Richtlinien für die CBD Dosierung, die allgemeingültig sind. Als Einstieg können Sie mit einer Menge von bis zu 20 Milligramm CBD am Tag starten. Das entspricht drei Tropfen von 5-prozentigem CBD Öl.

Als höchste Dosierung gelten Mengen von rund 800 Milligramm täglich. Bei Autoimmunerkrankungen wie Typ 1 Diabetes oder rheumatoider Arthritis empfehlen Experten rund 100 Milligramm am Tag. Mit 3 Tropfen 15- bis 20-prozentigem CBD Öls erreichen Sie diese Dosierung. Wenn Sie eine Dosis gut vertragen, können Sie die Menge mit der Zeit steigern.

Trägerflüssigkeit für CBD Öl

Ein weiteres Auswahlkriterium ist die Trägerflüssigkeit, mit dem der CBD-Extrakt vermischt wird. In der Regel verwenden Hersteller neben Öl aus Hanfsamen Olivenöl. Auch Schwarzkümmelöl dient dazu, CBD-Extrakt die ölige Konsistenz zu verleihen.

Das Trägeröl entscheidet über den Geschmack. Das ist wichtig: CBD Öl wird am besten aufgenommen, wenn Sie die Tropfen eine Zeit lang unter der Zunge im Mund behalten. So können die Mundschleimhäute einen Teil des Öls direkt absorbieren. Es muss also nicht den Magen-Darm-Trakt passieren.

Bestes CBD Öl: Führende Hersteller

Der Handel mit CBD boomt. Neue Hersteller schießen fast wie Pilze aus dem Boden. Auch führende Produzenten sind oft erst seit wenigen Jahren im Geschäft. Wir stellen Ihnen hier Hersteller vor, die unserer Ansicht nach hochwertige CBD Öle produzieren.

1. Cibdol in der Schweiz

In Liestal bei Basel ist Cibdol zu Hause. Dieses Schweizer Unternehmen wurde im Jahr 2016 gegründet. Die Unternehmensführung und die Mitarbeiter verfügen jedoch über zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Cannabisbranche. Cibdol erfüllt alle Qualitätskriterien, auf die wir hingewiesen haben. Die CBD Öle werden in der Schweiz hergestellt. Nach der Extraktion mit CO2 werden die Öle zusätzlich mit Terpenen angereichert.

Da die Inhaltsstoffe der Hanfpflanzen je nach Ernte schwanken, werden die Produkte ständig getestet und analysiert. Zusätzlich prüft Cibdol die mikrobielle Belastung der CBD Öle. Dabei arbeitet Cibdol mit der Fundacion Canna zusammen. Auf der Website des Unternehmens können Sie die Analyseergebnisse für jede Produktionsreihe einsehen und herunterladen.

Neben verschiedenen CBD Ölen bietet Cibdol auch liposomales CBD mit 2,4 und 4 Prozent Wirkstoffgehalt an. Liposome (13) erhöhen die Bioverfügbarkeit enorm. Cibdol gibt an, dass diese CBD Öle viermal wirksamer sind als herkömmliche Öle. Die Liposome sind so klein, dass sie direkt durch die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen. Allerdings enthält liposomales CBD Soja und Alkohol. Damit ist es nicht für schwangere Frauen oder Kinder geeignet.

2. Candropharm in den Niederlanden

Candropharm ist einer der Giganten der Cannabisbranche. Dieses niederländische Unternehmen bietet als erster Hersteller weltweit CBD Produkte an, in denen THC praktisch nicht nachweisbar ist.

Die Produktion erfüllt die Anforderungen der Norm ISO 9001. Standardisierte Prozesse begleiten die gesamte Produktionskette – vom Saatgut bis zum fertigen CBD Öl. Nach Angaben von Candropharm ist es der Firma nach 15 Jahren Forschung dank Nanotechnologie gelungen, mit 99,5 Prozent das reinste CBD Öl am Markt herzustellen.

Das herkömmliche CBD Öl von Candropharm hat Hanfsamenöl als Trägermaterial. Darüber hinaus gibt es wasserlösliche CBD-Tropfen, deren Bioverfügbarkeit besonders hoch ist. Für deren Herstellung wendet Candropharm ein patentiertes Verfahren an. Manche Produkte wie Heneplex werden zusätzlich mit Terpenen angereichert.

Für jedes CBD Öl stellt Candropharm die Analyseergebnisse auf seiner Website zur Verfügung. Übrigens verkauft Candropharm als Großhändler seine Produkte auch mit sogenannten White Labels. Das bedeutet, Händler können ihr eigenes Label auf das Produkt kleben und so die Candropharm-Produkte unter ihrem eigenen Namen vertreiben.

3. NordicOil: CBD aus Skandinavien

Fast noch ein Baby und schon so erfolgreich: NordicOil, die deutsche Tochter des gleichnamigen dänischen Unternehmens in München, hat Ende 2017 den Betrieb aufgenommen. Dannie Hansen hat das Unternehmen mit seinem Bruder gegründet, weil sie von der CBD-Wirkung überzeugt sind.

Die Kurve der Verkaufszahlen steigt seit der Firmengründung steil nach oben und noch ist kein Ende des Expansionskurses in Sicht. Im April wird das Unternehmen eine Niederlassung in den USA eröffnen.

Der Hersteller verkauft ein umfangreiches Sortiment von CBD Ölen, die allen unseren Anforderungen an die Qualität entsprechen. Die GMO-freien Pflanzen wachsen in Dänemark ohne chemische Düngemittel heran. Für jedes Produkt kann ein Datenblatt mit der Inhaltsanalyse auf der Website heruntergeladen werden. Hanföl ist das Trägeröl der Wahl dieses Herstellers.

Innovativ ist das CBD Öl mit Turmeric und Piperin, das mit Olivenöl vermischt wird. Turmeric verstärkt die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD. Piperin sorgt dafür, dass der Körper Turmeric besser verwerten kann. Liposomales CBD bietet NordicOil nur in Verbindung mit Multivitaminen an. Liposomales CBD steht jedoch auf der Liste der Produkte, die demnächst auf den Markt kommen sollen.

4. Endoca in Dänemark

Henry Vincenty gründete Endoca vor rund 10 Jahren. Während des Studiums von Biotechnologie und Genetik in Kopenhagen reiste er nach Afrika, um AIDS-Patienten zu helfen. In den mobilen Kliniken machte er die Erfahrung, dass traditionelle Medikamente den Zustand der Kranken durch enorme Nebenwirkungen eher verschlechterten.

Deshalb entschloss er sich, Endoca zu gründen. Der Name stammt von Endocannabinoidsystem. Mit einer Lizenz für die Forschung an Cannabispflanzen begann er, Sorten mit geringem THC-Gehalt zu züchten. Heute baut das Unternehmen auf über 2.000 Hektar in Dänemark biologischen Hanf an. In der eigenen Fabrik werden die Hanfpflanzen gemäß pharmazeutischen Standards weiter verarbeitet. Mittlerweile zählt Endoca über 100 Mitarbeiter. Wir glauben Henry Vicenty, wenn es von einer „moralischen Pflicht“ spricht, Cannabinoide weltweit jedermann zur Verfügung zu stellen.

Endoca verwendet CO2-Extraktion für CBD Öle, die in verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen erhältlich sind. Als Trägeröl wird Hanfsamenöl verwendet. Analysen für die einzelnen Batches können auf der Website heruntergeladen werden.

5. Limucan aus Deutschland

Einen fast kometenhaften Aufstieg hat das Unternehmen Limucan hinter sich. Es wurde im Mai 2017 in Marl in Siedersachsen gegründet. Als erster Hersteller in Deutschland verkauft Limucan seine CBD Öle über eine bundesweite Drogeriekette und ist in Apotheken erhältlich.

Die CBD-Extrakte aus CO2-Extraktion werden mit Hanfsamenöl vermischt. Der Hersteller gibt an, bei der Produktion GMP-Verfahren zu verwenden. GMP steht für Good Manufacturing Practice. Leider veröffentlicht Limucan keine Analysen der Produkte auf seiner Website. Das Unternehmen weist nur darauf hin, dass die Qualität unabhängig getestet wird.

6. Biobloom aus Österreich

Landwirte in der dritten Generation haben in Österreich auf die Zucht von Hanfpflanzen umgesattelt. Biobloom ist ein Familienbetrieb in Apetlon im Burgenland, der von der Saat bis zum fertigen CBD Öl die gesamte Produktion aus einer Hand gewährleistet. Anhand einer Blattanalyse bestimmen die Bauern den perfekten Erntezeitpunkt.

Die CO2-Extraktion wird in einem zertifizierten Labor überwacht. Hanfsamenöl wird mit den Extrakten vermischt. Biobloom hat das Gütesiegel der Arge Canna, den AC-Tropfen erhalten. Für jedes Produkt stehen auf der Website Analysen zum Herunterladen zur Verfügung.

7. CBDium aus Österreich

In Österreich blüht der Hanfanbau. In Prellenkirchen in Niederösterreich ist das Unternehmen Hemp M&S GmbH angesiedelt, das unter dem Namen CBDium Produkte mit CBD herstellt. Das Unternehmen baut seine zertifiziert biologischen Hanfpflanzen selbst an und stellt auch das CBD Öl in der eigenen Fabrik her. Kürbiskernöl aus ebenfalls biologischer Produktion sorgt für den leicht nussigen Geschmack des CBD Öls.

Die Produktpalette ist überschaubar. Insgesamt bietet CBDium nur drei CBD Öle mit den Wirkstoffkonzentrationen 3, 5 und 10 Prozent an. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern verwendet CBDium fraktionierte Destillation. Dabei werden die Cannabinoide zunächst verdampft und anschließend in einem Destillations-Kühlsystem gesammelt. Leider veröffentlicht das Unternehmen keine Analysen der Produkte. Die CBD Öle von CBDium haben aber bei dem Produkt-Test der Arge Canna alle gut abgeschnitten.

Quellenverzeichnis

(1) Ahn K, McKinney MK, Cravatt BF. Enzymatic pathways that regulate endocannabinoid signaling in the nervous system. Chem Rev. 2008 May;108(5):1687-707. doi: 10.1021/cr0782067. Epub 2008 Apr 23. Review. PubMed PMID: 18429637; PubMed Central PMCID: PMC3150828. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18429637)

(2)de Mello Schier AR, de Oliveira Ribeiro NP, Coutinho DS, Machado S, Arias-Carrión O, Crippa JA, Zuardi AW, Nardi AE, Silva AC. Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa. CNS Neurol Disord Drug Targets. 2014;13(6):953-60. Review. PubMed PMID: 24923339. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24923339)

(3)Costa B, Giagnoni G, Franke C, Trovato AE, Colleoni M. Vanilloid TRPV1 receptor mediates the antihyperalgesic effect of the nonpsychoactive cannabinoid, cannabidiol, in a rat model of acute inflammation. Br J Pharmacol. 2004 Sep;143(2):247-50. Epub 2004 Aug 16. PubMed PMID: 15313881; PubMed Central PMCID: PMC1575333. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15313881)

(4) Iffland K, Grotenhermen F. An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis Cannabinoid Res. 2017 Jun 1;2(1):139-154. doi: 10.1089/can.2016.0034. eCollection 2017. Review. PubMed PMID: 28861514; PubMed Central PMCID: PMC5569602. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28861514)

(5)https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/anlage_i.html

(6)Pavlovic, R., Nenna, G., Calvi, L., Panseri, S., Borgonovo, G., Giupponi, L., Cannazza, G., … Giorgi, A. (2018). Quality Traits of „Cannabidiol Oils“: Cannabinoids Content, Terpene Fingerprint and Oxidation Stability of European Commercially Available Preparations. Molecules (Basel, Switzerland), 23(5), 1230. doi:10.3390/molecules23051230 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6100014/)

(7) https://arge-canna.at/gute-durchschnittswerte-fuer-eu-marktuebliche-cbd-produkte/

(8) Sexton M, Shelton K, Haley P, West M. Evaluation of Cannabinoid and Terpenoid Content: Cannabis Flower Compared to Supercritical CO2 Concentrate. Planta Med. 2018 Mar;84(4):234-241. doi: 10.1055/s-0043-119361. Epub 2017 Sep 19. Erratum in: Planta Med. 2018 Mar;84(4):E3. PubMed PMID: 28926863. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28926863)

(9) Atakan Z. Cannabis, a complex plant: different compounds and different effects on individuals. Ther Adv Psychopharmacol. 2012 Dec;2(6):241-54. doi: 10.1177/2045125312457586. PubMed PMID: 23983983; PubMed Central PMCID: PMC3736954. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23983983)

(10)Blasco-Benito S, Seijo-Vila M, Caro-Villalobos M, Tundidor I, Andradas C, García-Taboada E, Wade J, Smith S, Guzmán M, Pérez-Gómez E, Gordon M, Sánchez C. Appraising the „entourage effect“: Antitumor action of a pure cannabinoid versus a botanical drug preparation in preclinical models of breast cancer. Biochem Pharmacol. 2018 Nov;157:285-293. doi: 10.1016/j.bcp.2018.06.025. Epub 2018 Jun 27. PubMed PMID: 29940172 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29940172)

(11) Russo EB. Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. Br J Pharmacol. 2011 Aug;163(7):1344-64. doi: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x. Review. PubMed PMID: 21749363; PubMed Central PMCID: PMC3165946. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21749363)

(12) https://www.fundacion-canna.es/en

(13) Akbarzadeh A, Rezaei-Sadabady R, Davaran S, Joo SW, Zarghami N, Hanifehpour Y, Samiei M, Kouhi M, Nejati-Koshki K. Liposome: classification, preparation, and applications. Nanoscale Res Lett. 2013 Feb 22;8(1):102. doi: 10.1186/1556-276X-8-102. PubMed PMID: 23432972; PubMed Central PMCID: PMC3599573. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23432972)

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