Autoimmunerkrankungen Ursachen im Überblick

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Zuletzt aktualisiert am 3. November 2018 um 20:24

Zwischen zehn und 15 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Autoimmunerkrankung. Das sind mittlerweile schon pandemische Ausmaße, die auch Typ 2 Diabetes übertreffen. Also muss es doch dafür Ursachen geben, oder? Erfahren Sie hier, was bei Autoimmunerkrankungen passiert und was die bekannten Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind.

Was ist eine Autoimmunerkrankung?

Eine Autoimmunerkrankung ist eine Fehlregulation des Immunsystems. Immunzellen sind normalerweise dazu da, Ihren Körper vor Fremdkörpern wie Giftstoffe, Fremdproteine, Bakterien, Viren zu schützen und um Verletzungen zu reparieren.

Es ist ein schmaler Grat zwischen Selbsttoleranz und Selbstzerstörung, dem das Immunsystem unterliegt. Die stete Unterscheidung zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen ist von essenzieller Bedeutung.

Bei Autoimmunerkrankungen ist genau das verloren gegangen. Immunzellen greifen körpereigene, teils gesunde Zellen an und beschädigen das betroffene Gewebe. Das führt nicht selten dazu, dass das betroffene Gewebe einen kompletten Funktionsverlust erleidet.

Bekannte Beispiele für Autoimmunerkrankungen sind die hier schon beschriebenen Hashimoto Thyreoiditis, Diabetes Typ 1, Rheumatoide Arthritis, Lupus Erythematodes, Antiphospholipid-Syndrom.

Was passiert bei einer Autoimmunerkrankung?

Entzündung

Der Ablauf ist meist ähnlich. Der Autoimmunerkrankung gehen chronische Entzündungen im Körper voraus1,15, die verschiedene Ursachen haben kann. Die Entzündung wird meistens beobachtet, jedoch nicht immer.

Auto-Antikörper (AAK)

Immunzellen bilden Auto-Antikörper gegen ein körpereigenes Gewebe. Aufgrund der chronischen Entzündung oder anderen Ursachen von Autoimmunerkrankungen kommt es zu einer verstärkten Bildung von Auto-Antikörpern. Die Regulationsmechanismen im Körper hören auf zu funktionieren.

Immunsystem

Sobald Auto-Antikörper auf Immunzellen gegen gesunde Zellen gebildet werden und Immunzellen beginnen, gesunde Zellen anzugreifen, wird dieser Feind bekämpft. Dieser Feind kann eine Nervenbahn, die Schilddrüse oder Hautzellen sein. Da der Feind (körpereigenes Gewebe) aber persistent und sehr groß ist, vervielfältigt sich die Autoimmunreaktion. Immer mehr Immunzellen wandern in das betroffene Gewebe ein und beschädigen es.

Dann nimmt das Unheil seinen Lauf.

Einwandfreie Ursachen von Autoimmunerkrankungen wurden noch nicht bestätigt. Es gibt jedoch einige Faktoren, die die Bildung von Auto-Antikörpern und den Verlust der Selbsttoleranz beschleunigen. Eine Autoimmunerkrankung ist eine sehr unnatürliche Reaktion2, die in einem gesunden Körper nicht passieren sollte. Daher sind die möglichen Ursachen, die zu diesem Zustand führen, entsprechend vielfältig.

Aber nach Lesen dieses Beitrages wird Ihnen klar sein, warum Autoimmunerkrankungen in Deutschland und der westlichen Welt mittlerweile pandemische Ausmaße erreicht haben3-7:

Autoimmunerkrankungen Ursachen im Überblick

Im Folgenden erfahren Sie die bestätigten, verschiedenen Ursachen von Autoimmunerkrankungen. Faktoren, die zur Entstehung von Auto-Antikörpern, dem Verlust der Selbsttoleranz und der chronischen Aktivierung des Immunsystems führen8:

Psychische Ursachen von Autoimmunerkrankungen

Bei den psychischen Ursachen läuft im Grunde alles auf chronischen Stress hinaus16. Stress auf verschiedenen Wegen verschiebt hormonelle Gleichgewichte und führt zu einer von allen anderen Autoimmun-Ursachen unabhängigen Entzündung im gesamten Körper. Außerdem verändert Stress Ihre Persönlichkeit und innere Denkweisen und ist eine wichtige Ursache für Autoimmunerkrankungen.

Moderner Stress ist komplett anders als der von der Natur vorhergesehene Stress. Er ist chronisch, oft können Sie nichts gegen ihn unternehmen, er bringt Sie komplett aus der Bahn. Erfahren Sie hier mehr über Stress, welchen Rattenschwanz an Problemen Stress im Körper nach sich zieht und wie Sie aktiv Stress abbauen und Stressbewältigung schaffen.

Ursachen von Autoimmunerkrankungen

Kommen wir nun zu den organischen Ursachen von Autoimmunerkrankungen, die nicht auf der Psyche basiert sind. Es wird einige Überschneidungen geben, was normal ist, da unser Körper ein dynamisches und hochkomplexes Meisterwerk ist.

Entzündungen

Eine Entzündung ist von Natur aus eigentlich eine Reparatur. Ein äußerer Schaden am Körper (zum Beispiel eine Schnittwunde) muss repariert werden, ein Loch im Darm (Leaky Gut Syndrom) geflickt oder Krankheitserreger müssen beseitigt werden.

Entzündungen sind wie Stress: Sie sind sehr effektiv, sollten jedoch nur kurzfristig andauern. Sind Entzündungen chronisch, verändert sich der komplette Stoffwechsel. Das Immunsystem gerät aus dem Gleichgewicht und die Bildung von Auto-Antikörpern wird massiv beschleunigt.

Bei chronischen Entzündungen ist besonders schlimm, dass Immunzellen, die vorbeugend vor Autoimmunerkrankungen wirken (Treg) und solche, die das Gleichgewicht der Immunzellen untereinander kontrollieren (dendritische Zellen), ihre Funktion einbüßen. Autoimmunerkrankungen werden somit begünstigt.

Molekulare Mimikry

Krankheitserreger und unverdaute Proteine (meist durch Leaky Gut) haben normalerweise nichts im Körper verloren. Problematisch wird es, wenn ein Krankheitserreger Proteine auf seiner Oberfläche hat, die körpereigenen Proteinen ähneln. Gleiches gilt für die unverdauten Proteine, die in den Körper gelangen. Gluten ist dabei wahrscheinlich das wichtigste.

Manchmal gelangen diese Proteine, die im Körper nichts verloren haben und körpereigenen Proteinen zu sehr ähneln, in den Kreislauf. Dann bilden Immunzellen Antikörper, die sowohl gegen diese Fremdpartikel als auch gegen körpereigene Proteine gerichtet sind – es kommt zu einer Überschneidung. So sind einige Krankheitserreger besonders häufig mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht worden, verschiedene Bakterien und Virenstämme.

Wir sprechen dann von einer Bispezifität der Antikörper. Sie bekämpfen zwar immer noch die Fremdpartikel, führen jedoch auch zu einer Autoimmunerkrankung8.

Deswegen ist die Reparatur eines Leaky Gut  Syndrom so wichtig für die Vorbeugung von Autoimmunerkrankungen. Über einen Leaky Gut gelangen die meisten Fremdpartikel in den Körper.

Leaky Gut Syndrom

Die große Schranke, durch die am meisten Nährstoffe aber auch Giftstoffe in den Körper gelangen können, ist der Darm. Der Darm hat zwar eine gigantisch große Oberfläche, ist jedoch nur sehr dünn und sehr anfällig für Schäden.

Bei einer chronischen Entzündung im Darm sowie auftretende Schäden, die nicht schnell genug repariert werden, können kleine Löcher im Darm (Leaky Gut Syndrom) entstehen. Dann wird der Körper mit Giftstoffen, unverdauten Proteinen und Krankheitserregern überschwemmt. Die Entzündung weitet sich auf den gesamten Körper aus und die Gefahr für molekulare Mimikry steigt stark an.

Mehr zu Leaky Gut, was ihn wirklich ausmacht, wie Sie ihn erkennen und beseitigen können, erfahren Sie hier (Leaky Gut Syndrom). Außerdem wichtig bei wiederkehrenden Problemen im Magen-Darm-Trak: Gastritis und Reizdarmsyndrom.

Giftstoffe

Forscher können bei Versuchstieren experimentell künstlich eine Autoimmunerkrankung hervorrufen, indem sie den Versuchstieren bestimmte Giftstoffe geben. Das erschreckende dabei ist, dass diese Giftstoffe auch in unserer Ernährung oder Umwelt zu finden sind und somit auch in unserem Körper landen.

Giftstoffe, die in erster Linie auf unsere industrielle Gegenwart zurückzuführen sind, verändern hormonelle Gleichgewichte und Immungleichgewicht. Sie verändern die Struktur von körpereigenen Proteinen und ermöglichen so, dass das Immunsystem diese nun mutierten Proteine als Fremdkörper wahrnimmt und bekämpft.

Auch das kann zu einer Autoimmunerkrankung führen. Ein großes Verzeichnis dieser Giftstoffe können Sie hier (Link Verzeichnis Giftstoffe) nachlesen. Die wichtigsten sind Schwermetalle (Quecksilber, Arsen), Feinstaub, Plastik mit hormonähnlicher Wirkung (Xenobiotika) und sonstige Chemikalien.

Wie Sie diese Giftstoffe meiden können? Verbringen Sie viel Zeit in der Natur, meiden Sie Feinstaub, meiden Sie Plastik und Kosmetika in Ihrem Alltag, wenn möglich. Vertrauen Sie auf eine natürliche und gesunde Ernährung (zum Beispiel Paleo Ernährung) und Sie tun Ihrem Körper damit schon einen großen Gefallen.

Hormonelle Dysbalancen

Vieles im Körper – Entzündungsregulation, Immungleichgewichte, Selbsttoleranz – hängt von der Balance zentraler Sexualhormone ab11. Durch unseren modernen Lebensstil und durch Giftstoffe verändern sich diese Gleichgewichte jedoch sehr schnell. Besonders Frauen sind hier häufiger betroffen. Das ist auch ein Grund dafür, dass 70-80 % aller Autoimmunerkrankten weiblich sind. Frauen reagieren, was die Sexualhormone angeht, sensibel auf die Umwelt.

So kommt es zu einer Verschiebung besonders von Östrogen, Progesteron, Cortisol, Testosteron und DHEA. Das am häufigsten anzutreffende Problem ist zu viel Cortisol und ein zu hohes Verhältnis von Östrogen zu Progesteron. Auch die Antibabypille (pures Östrogen) ist hier nicht gerade hilfreich.

Nährstoffmangel

Für das Immunsystem, Hormone, und auch für die Regulation von Entzündungen werden bestimmte Nährstoffe benötigt. Damit alles einwandfrei funktioniert. Einige Nährstoffe sind bekannt dafür, auf diese Weise Entzündungen und Autoimmunerkrankungen zu begünstigen, wenn der Körper an einem Mangel leidet.

Eine größere Übersicht über diese Nährstoffe können Sie in diesem Artikel (Lebensmittel für einen gesunden Darm) nachlesen. Die wichtigsten vier Nährstoffe, die in diesem Zusammenhang meist auffallen, sind Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E und Cystein.

Entgiftungsstörung der Leber

Chronische Entzündungen, hormonelle Dysbalancen und ein Ungleichgewicht im Immunsystem12-14 werden nicht nur durch Leaky Gut Syndrom, sondern auch durch eine Entgiftungsstörung in der Leber begünstigt. Die Leber ist unser zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan. Durch genannte Gründe kann es sein, dass die Leber entweder durch Nährstoffmängel nicht mehr richtig entgiften kann oder aber mit zu vielen Giftstoffen überlastet wird.

Das führt dazu, dass sich Giftstoffe im Körper, etwa im Fettgewebe, auf der Haut oder im Bindegewebe, ablagern und längerfristig auch Autoimmunerkrankungen begünstigen können.

Wie Sie eine Entgiftungsstörung in der Leber erkennen und beseitigen können, erfahren Sie hier (Leber entgiften).

Genetik

Machen wir uns nichts vor: Manche Menschen haben eine genetische Prädisposition dafür, Autoimmunerkrankungen zu entwickeln. Durch Mutation an entscheidenden Schnittstellen, etwa bei der Entgiftung der Leber, Hormonbildung und bei der Reifung von Immunzellen kommen bestimmt Autoimmunerkrankungen in manchen Familien häufiger vor.

Insgesamt ist der Einfluss der Genetik auf Autoimmunerkrankungen im Allgemeinen jedoch als gering einzuschätzen. Wichtigster Hintergrund bei der Entstehung einer Autoimmunerkrankung ist die Lebensführung und die anderen hier genannten Ursachen von Autoimmunerkrankungen.

Zu häufig wird bei der Diagnose einer Autoimmunerkrankung mit einem Schulterzucken auf die Genetik verwiesen und alles andere außer Acht gelassen. Was jedoch nicht richtig ist!

Gesundheit früher und heute

Sie wissen nun, warum Autoimmunerkrankungen heute so stark auf dem Vormarsch sind. Die Ursachen, die zu molekularer Mimikry, chronischen Entzündungen und den anderen Autoimmun-Ursachen führen, nehmen massiv zu. Und mit ihnen die Häufigkeit von Autoimmunerkrankungen.

Sie stellen unser Medizinsystem vor eine nie dagewesene Aufgabe, dem das aktuell bestehende Medizinsystem auf Dauer nicht gewachsen sein wird. Autoimmunerkrankungen werden in den meisten Fällen nur an den Symptomen behandelt, nicht bei den hier genannten Ursachen.

Bleiben diese Ursachen bestehen, bleibt auch die Erkrankung bestehen. Im schlimmsten Fall weitet sich die Autoimmunerkrankung auf andere Organe aus.

Alle hier genannten Ursachen von Autoimmunerkrankungen (mit Ausnahme der Genetik) sind darauf zurückzuführen, dass unsere moderne Lebensführung ganz und gar nicht mehr unserem natürlichen Selbst2 entspricht. Der Mensch ist nicht dafür gemacht, 24 Stunden am Tag in einem geschlossenen Raum, mit künstlichem Licht, künstlicher Temperatur und künstlichem Essen zu verbringen.

Er ist nicht für die Giftstoffe gemacht, mit dem unser Körper konfrontiert wird. Nährstoffmängel sind auch nicht vorgesehen, da unsere Ernährung eigentlich jeglichen Bedarf decken sollte, den unser Körper braucht. Jedoch besteht unsere Ernährung zum Großteil aus Industrienahrung heutzutage.

Mehr Natürlichkeit – bei der Beseitigung der Ursachen und bei der Vorbeugung und Behandlung von Autoimmunerkrankungen ist dabei das zentrale Thema hier bei uns. Die Behandlung jeder Autoimmunerkrankung mit modernen medizinischen Methoden sollte dabei immer auch durch Ursachenbehandlung ergänzt werden. Dies können Sie in unseren Beiträgen durchgehend beobachten.

Was Sie gegen Autoimmunerkrankungen tun können

Sie wissen nun, wie Sie Autoimmunerkrankungen vorbeugen und bestehende Autoimmunerkrankungen mittels Ursachenbeseitigung mit behandeln können, als Ergänzung der schulmedizinischen Therapie.

Sie haben verstanden, dass wieder mehr Natürlichkeit in unserer Lebensführung vonnöten ist, um mit der Pandemie der Autoimmunerkrankungen fertig zu werden.

Bedenken Sie dies bitte bei Ihrer täglichen Lebensführung – ob Sie nun an einer Autoimmunerkrankung leiden oder nicht. Wenn Sie an einer bestimmten Autoimmunerkrankung oder an einem anderen chronischen Problem leiden, finden Sie hier bei uns die richtigen Antworten.

Fazit – die Autoimmunerkrankungen Ursachen hinter einer sich ausbreitenden Pandemie

Die Gründe, warum Autoimmunerkrankungen so stark auf dem Vormarsch sind wie kaum eine andere Gruppe von Erkrankungen, sind der stete Verlust unseres natürlichen Selbst und die Zunahme der Ursachen, die Autoimmunerkrankungen begünstigen: Chronische Entzündungen, molekulare Mimikry, Immun-Dysbalancen und anderen Faktoren.

Setzen Sie dies bei den vielen kleinen, täglichen Entscheidungen um. Leben Sie wieder natürlicher, ernähren Sie sich so, wie von der Natur vorgesehen (Paleo Ernährung) und bewegen sie sich viel an der frischen Luft und in der Natur. Beseitigen Sie so nach und nach die Ursachen hinter der Autoimmunerkrankung.

Quellenverzeichnis

Bildquelle: (c) Depositphotos @kgtohbu

  1. Han, Dug Yeo; Fraser, Alan G.; Dryland, Philippa; Ferguson, Lynnette R. (2010): Environmental factors in the development of chronic inflammation: a case-control study on risk factors for Crohn’s disease within New Zealand. In: Mutation research 690 (1-2), S. 116–122. DOI: 10.1016/j.mrfmmm.2009.09.002.
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Bea
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Bea

Super Überblick, vielen Dank! Daran wird auch verständlich, dass ein komplementärer Zugang zur Linderung oder Remission aus vielen kleinen Stellschrauben besteht. Die Einnahme eines einzelnen Mittels oder das Meiden einer Sache wird wohl selten zum Erfolg führen. Wenn sich jemand die Mühe macht, seine eigenen Schräubchen zu finden, dann kann sehr wohl Linderung oder Remission erreicht werden. So ist meine Erfahrung, auch wenn es dazu einen langen Geduldsfaden braucht, viel trial and error, und man kaum Ärzte finden wird, die Verständnis haben für diesen Weg. Wenn Ärzte selbst betroffen sind, dann machen sie sich manchmal auch auf den Weg wie… Weiterlesen »